Schließen

Künstler*innen

DAGESH hat seit seiner Gründung im Jahr 2016 eine Reihe von jungen jüdischen Künstler*innen in Deutschland, die aus unterschiedlichen künstlerischen Schulen und ästhetischen Traditionen kommen, durch die finanzielle und ideelle Förderung unterstützt. Das Resultat: Mittels verschiedener Kunstformen und thematischer Akzentsetzungen setzt sich diese neue Generation jüdischer Künstler*innen mit einem breiten Spektrum an gesellschaftlichen Themen jüdischer Gegenwartskulturen auseinander.
Damit verfügt DAGESH über ein gewachsenes, exzellentes Netzwerk junger, engagierter Künstler*innen, die in verschiedenen Bereichen aktiv sind: in der bildenden Kunst und freien Malerei, als Kurator*innen, Musiker*innen und Komponist*innen, als Literat*innen, Regisseur*innen, Schauspieler*innen und Filmemacher*innen. Auch die zahlreichen Kantor*innen arbeiten an der Schnittstelle von Kunstpraxis und jüdischer Tradition.
DAGESH bietet diesem produktiven Kreis von Künstler*innen größere öffentliche Sichtbarkeit, eine bessere Vernetzung und intensive Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten – zum Beispiel mit Ausstellungen, dem DAGESH-Kunstpreis, Lesungen, Kunst- und Literaturfestivals sowie Katalogen.
Ab sofort können sich interessierte jüdische Künstler*innen in unserem Netzwerk registrieren.

 

Zur Anmeldung

Ilay Dahan
Musik
Hila Amit
Literatur
Liane Aviram
Bildende Kunst
Yuval Barel
Bildende Kunst
Gabriella Boros
Bildende Kunst
Yevgeniy Breyger
Literatur
Noam Brusilovsky
Theater
Olga Chelova
Musik
Max Czollek
Literatur Theater
Yelyzaveta Davydenko
Film
Dorit Jordan Dotan
Bildende Kunst
Yuval Dvoran
Musik
Pavel Franzusov
Bildende Kunst Design Film
Michal Fuchs
Bildende Kunst
Yuliana Gorkorov
Bildende Kunst Design
Evgenia Gostrer
Bildende Kunst Film
Ido Gotlib
Film
Liat Grayver
Bildende Kunst
Moran Haynal
Bildende Kunst
Wieland Hoban
Literatur Musik
Eliana Pliskin Jacobs
Bildende Kunst Musik Performance
Jelena Jeremejewa
Film
Aviva Kaminer
Bildende Kunst Design Film Literatur
Arkadij Khaet
Film
Zehava Khalfa
Literatur
Leonid Kharlamov
Bildende Kunst
Yair Kira
Bildende Kunst Design
Adi Liraz
Bildende Kunst
Gur Liraz
Musik
Anna Lublina
Performance Theater
Lana Lux
Literatur
Marlen Malaev
Musik
Nitsan Margaliot
Performance
Sarai Meyron
Bildende Kunst Film Literatur Performance
Gal Naor
Theater
Anna Nero
Bildende Kunst
Jaleh Nili Perego
Bildende Kunst Literatur Musik
Alina Nosow
Bildende Kunst
Marija Petrovic
Bildende Kunst
Maria „Mascha“ Raykhman
Film Musik Performance
Irina Rubina
Film
Julia Rublow
Bildende Kunst
Sharon Ryba-Kahn
Film
Elina Schkolnik
Film Theater
Robert Schulzmann
Film
Ron Segal
Film Literatur
Liad Shadmi
Design
Or Shemesh
Musik
Alexandra Sinelnikova
Film Theater
Natalia Sinelnikova
Film
Ali Shrago-Spechler
Bildende Kunst Performance
Ohad Stolarz
Musik
Matan Tal
Film
Sofiya Usach
Bildende Kunst Design
Alexander Wertmann
Theater
Lili Zahavi
Film
Layla Zami
Film Musik Performance
Mila Zhluktenko
Film
Rebekka Salomea Ziegler
Musik Performance
Musik

Ilay Dahan

Ilay Dahan, 1997 in Tel-Aviv geboren, ist ein deutsch-israelischer Cellist. Zurzeit macht er sein Artist Diploma Studium an der Barenboim-Said Akademie bei Frans Helmerson sowie ein Meisterklasse Studium an der HfM Würzburg bei Oren Shevlin. Sein Bachelor und Master Studium absolvierte er bei Hillel Zori in Tel Aviv und bei Xenia Jankovic an der HfM Detmold. Dahan trat im israelischen philharmonischen Orchester, im israelischen Kammerorchester und im Detmolder Kammerorchester als Solo-Cellist auf.

Als begeisterter Interpret zeitgenössischer Musik brachte Ilay Dahan im Jahr 2022 „Echos for Cello Solo – Reflections on Yehuda Amichai’s: Gods Change, Prayers Ever Last 1“ des Komponisten und Cellisten Hillel Zori und Sascha Etezazis „Ayefut Gedol’ah – tiefe Müdigkeit“ zur Uraufführung. Beide Stücke waren Yehuda Amichai gewidmet – als Teil des Projekts SHIR 2024, das den hundertsten Geburtstag des israelischen Dichters feiert, indem 12 Gedichte für Solo-Cello vertont wurden.

Auftritte

Rezital Konservatorium Brünn, Tschechien, 2022

CD-Aufnahme von C. Saint-Saëns – Karneval der Tiere Solocello DKO, 2022

SHIR I, ein von Neustart Kultur unterstütztes Projekt: Uraufführungen von Hillel Zoris „Echos“ und Sascha Etezazis „Ayefut G’dolah“, 2022

1. Cello, Strauss Metamorphosen, HFM Detmold Hochschulorchester, 2020

Strauss Klavierquintett mit Alfredo Perl, 2018

A.Glazunov, Streichquintett mit Ilya und Olga Kaler, 2018

Brahms Sextett mit Hagai Shaham und Hillel Zori, 2018

Auszeichnungen

Stipendiat des DMRs „Neustart Kultur“, 04.2021

Verao Classico , Lissabon, Portugal: 2. Preis, 08.2020

Virtuoso & Belcanto, Internationaler Cello Wettbewerb, Lucca, Italien: 3.Preis, 2019

Stipendiat der Szloma Albam Stiftung, 2018 – 2021

Buchmann-Mehta school of music, Streicher Wettbewerb,Tel Aviv: 1.Preis, 05.2018

Gewinner der ISA (Internationale Sommerakademie der mdw) Concerto Wettbewerb, 08.2017

Literatur

Hila Amit

Hila Amit promovierte in Gender Studies an der SOAS University of London. Ihre Kurzgeschichtensammlung „Moving On From Bliss“ (2016) wurde mit dem Preis des israelischen Ministeriums für Kultur für Debütautor*innen ausgezeichnet. Ihr Sachbuch  „A Queer Way Out“ (2018) wurde als Jahrbuch 2019 der AMEWS (Association for Middle East Women’s Studies) ausgezeichnet. Sie lebt seit 2014 in Berlin und ist Mitgründerin des literarischen Projekts  Anu אנו نحن“. Ihr Buch „Hebräisch für alle“ (2020) ist ein queer-feministisches Werk zum Erlernen der hebräischen Sprache.

Auftritte

The Middle East Union Festival, 2021

„In welchen Sprachen schreibt Berlin“ – PARATAXE, 2021

“Nahost Berlin” – PARATAXE Symposium VII., 2020

 

Publikationen

Hebräisch für Alle: Von der Sprache zur Vielfalt. 152 Seiten, Münster. Edition Assemblage, 2020

The Kinneret, Kurzgeschichte in: Emrys Journal, Volume 37, Gewinner des Sue Lile Inman Fiction Award, Emrys Verlag, 2020

A Queer Way Out – The Politics of Queer Israeli Emigration. 200 Seiten, Albany, NY: SUNY Press, 2018

Moving on from Bliss. 191 Seiten, Tel Aviv: Am-Oved, 2016

Orange Groves, Kurzgeschichte, Jalta. Positionen zur Jüdischen Gegenwart, Neofelis Verlag, 2019

Auszeichnungen

 

Preis für Debütautor*innen des Israelischen Kultusministeriums im Bereich Prosa, 2016

ECPR Joni Lovenduski.

Internationaler Preis für die beste Dissertation im Bereich Gender and Politics, 2017

Vermont Studio Center, Stipendium, Künstlerresidenz, 2019

MacDowell Colony, Stipendium, Künstlerresidenz, 2020

AMEWS Book Award, 2019

Framed Process – Berlin, Stipendium, 2020

Sue Lile Inman Fiction Award, 2020

Bildende Kunst

Liane Aviram

Liane Aviram wurde 1995 in Kingston Upon Thames (GB) geboren. An der Kingston University erhielt sie im Juni 2014 das BTEC Diplom in Art and Design-Distinction. Seit Oktober 2014 studiert sie an der UdK Berlin Bildende Kunst. Sie ist Teilnehmerin an der Ausstellung „Summer Exhibition – Kingston Foundation“ (2014) sowie an zahlreichen Gruppenausstellungen und Kunst-Rundgängen der UdK, zuletzt mit dem eigenen Bereich „Sister Stones and Anger“ (2017), Residenz in Athen in Kooperation mit der documenta und der Athens School of Art, Einzelausstellung „The Secret Garden in Battersea“, London (2017). Seit 2016 ist sie Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks, seit 2018 Assistentin von Monica Bonvicini. Seit 2017 arbeitet sie zusammen mit dem District Art Institute an verschiedenen Symposien: „Sister Stones and Conflict“ und dem Vortrag „Caring for Conflict“.

„Mittels Film, Installationen, Klanglandschaften und Live-Auftritten möchte ich in meiner Arbeit die Schnittmengen und Überlagerungen von Diaspora-Kulturen und Ökonomien in Großbritannien und Deutschland ausloten. Ich betrachte oft die Rekonstruktion von Objekten in meiner Arbeit als Beitrag, um eine Diskussion anzuregen über die Aneignung ihrer Ästhetiken und um Fragen nach queeren Potentialen, Ökonomien und Identitäten aufzugreifen. Meine Arbeit findet statt zwischen darstellender Kunst und investigativer Prüfung.“

Ausstellungen

non stop non stop, Lothringer 13, München, 26. September – 11. November 2018

on view, Studierende der Universität der Künste Berlin, Klasse Prof. Monica Bonvicini, 7. September – 22. September 2018

Sister Stones and Blocks of Anger, Berlin, DISTRICT; 30. März 2018

Auszeichnung

Graduate Art Prize, Artiq, London UK, 2016

Bildende Kunst

Yuval Barel

Yuval Barel ist ein zeitgenössischer Maler, der in Jerusalem geboren wurde und derzeit in Berlin lebt und arbeitet. Seine Bilder spiegeln den fragilen Hiatus zwischen Geschichte, Theologie und Metaphysik wider. Seine Werke wurden bereits in Japan, Spanien, Österreich, der Schweiz, Israel und den USA ausgestellt.

Ausstellungen

Quintett, Gruppenausstellung, MACT/CACT Museum und Zentrum für zeitgenössische Kunst, Bellinzona, Schweiz, Kurator: Mario Casanova, 2021

Central one, Gruppenausstellung. Pyramida Zentrum für zeitgenössische Kunst, Haifa, Israel. Kuratorin: Shirley Meshulam, 2020

Transform! Europe – What about democracy today?, Gruppenausstellung. Brick 5/ Turnhalle, Wien Österreich. Kuratorin: Shirley Meshulam, 2020

Path of the Angels, permanente Malerei-Installation. s.t.b holdings space, Tel Aviv, 2020

Häusliche Gewalt, Gruppenausstellung. Afula City Art Gallery. Kurator: Oz Zloof, 2020

Emanzipation eines Engels, Vortrag. Alma College für hebräische Kultur, Tel Aviv, Israel, 2019

Die Dunkelheit, öffentlicher Vortrag. Kian Walberg art space, Tel Aviv, Israel, 2019

Das Haus der Behausung, Gruppenausstellung. Yearot acarmel hotel, Kurator: Sharon Toval, 2019

Öffentliche Bibliothek, Gruppenausstellung, Zik group studio Al-ilmu Nur, Kunstklasse, Bildungsprojekt, Shibli-Umm al-Ghanam, Unteres Galiläa, Israel, 2019

Künstler-Lehrer-Preis. Das Ministerium für Kultur, Israel, 2018

Sammlerausstellung/Frühjahr, Gruppenausstellung, Artprize Hub, Grand Rapids Michigan. Kurator: Tyler Loftis, 2018

Du bist hier, Vortrag, Menahemia (Valley of Springs Regional Council), Israel Al-ilmu Nur, Kunstklasse, Bildungsprojekt, Shibli-Umm al-Ghanam, Unteres Galiläa, Israel, 2018

Künstlerischer Berater im Projekt der alten Waffenkammer, Menahemia (Valley of Springs Regional Council), Israel, 2018

Künstler-Lehrer-Preis. Das Ministerium für Kultur, Israel, 2017

Künstleraufenthalt, Arad Art & Architecture, 2017

The cube salon, Gruppenausstellung. Kuratoren: Ella Cohen Vansover, Dan Orimian, 2017

Collectors show/spring, Gruppenausstellung. Artprize hub, Grand Rapids Michigan. Kurator: Tyler Loftis, 2017

Auszeichnungen

Stipendium im Programm „Amitim“, Alma-Zentrum für hebräische Kultur, 2019-2020

Künstler-Lehrer-Preis. Das Ministerium für Kultur, Israel, 2018

Künstler-Lehrer-Preis. Das Ministerium für Kultur, Israel, 2017

Bildende Kunst

Gabriella Boros

Gabriella Boros ist als Kind von Holocaust-Überlebenden in Jerusalem zur Welt gekommen. Ihre Familie wanderte 1968 in die USA aus. Als Absolventin der University of Michigan School of Art hat sie ihre Holzschnitte national wie international ausgestellt. Sie hat zweimal ein Künstler-Aufenthaltsprogramm absolviert und ist Stipendiatin des State of Illinois Artist Grant. Ihre Themen beinhalten jüdische Religionsgesetze und das Zusammenleben von Pflanzen und Menschen. Sie arbeitet oft in Serien.

Ausstellungen

Botanical Prints, Ukrainian Museum of Contemporary Art, Chicago, IL,2023

Rage of the Matriarchs, Wesley Seminary, Washington, DC, 2022

Ten Kentucky Women, Bernheim Arboretum, Claremont, KY, 2020

Woodblock prints, ZigZag Gallery, Stockholm, Oranjekerk, Amsterdam, 2019

Auszeichnungen

Illinois Arts Council Grant, 2018

Tiny Cameras, Benedictine University, Lisle IL, First Place Winner, 2013

12 x 12 Juried Show, First Place Winner, Center of Highland Park, Illinois, 2005

Publikationen

Fukt Magazine of International Drawing, Gabriella Boros, 2022

Jewish Louisville, Daughter of Survivors Celebrates Noted Kentucky Women, 2020

The Daily Northwestern, Dittmar exhibits spotlights relationship of plants, humans, 2019

JUF Magazine, Local artist tackles Jewish themes in recent and upcoming exhibitions, 2019

Chicago Life Magazine, Voices of Wisdom, 2016

NWI Times, Stone Project Links Artists Throughout the World, 2011

Literatur

Yevgeniy Breyger

Yevgeniy Breyger wurde 1989 in der Ukraine geboren und zog mit seiner Familie 1999 nach Magdeburg, Deutschland. Er studierte an der Universität Hildesheim, am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main. 2016 erschien sein Debütband flüchtige monde bei kookbooks. Der Band wurde unter die Gedichtbände des Jahres im Literaturhaus Berlin und unter die besten Lyrikdebüts des Jahres im Haus für Poesie ausgewählt. 2019 gewann den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt. Sein zweiter Gedichtband gestohlene luft erschien im Herbst 2020 bei kookbooks und wurde durch Stipendien des Deutschen Literaturfonds und des Herrenhauses Edenkoben gefördert. 2020 war er Stipendiat im Schriftstellerhaus Stuttgart und wurde durch den Lyrikpreis München 2021 sowie durch Stipendien der Hessischen Kulturstiftung und des Kunstfonds der Bürgerstiftung Stuttgart ausgezeichnet. 2022 erhielt er das Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, Casa Baldi. Breyger lehrt Literarisches Schreiben und Übersetzen an der Universität Hildesheim und an der Ruhr-Universität Bochum und lebt in Frankfurt am Main.

„Vorsichtig, fein wage ich ein neues Gedicht – Vergangenheit & Zukunft dieses Gedichts vermischen sich zu seinem Fundament. Es richtet sich vehement gegen die Gegenwart, die Vehemenz ist leise, kraftvoll, besonnen. Es biedert sich nicht tagespolitischen Inhalten & Gesellschaftskritik an, stellt sich auf keine Bühne, schreit nicht. Es setzt sich auf einen Stuhl und spricht den wahrsten Satz, den es denken kann. ‚Poesie zwingt sich nicht auf, sie setzt sich aus‘, so Celan.“

Publikationen

„Kryptomagie“, mikrotext, 2022

„gestohlene luft“, kookbooks, 2020

„nichts“ im gutleut verlag, 2018

„flüchtige monde“ bei kookbooks, 2016

Auszeichnungen

Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, Casa Baldi, 2022

Lyrikpreis München, 2021

Stipendium des Kunstfonds der Bürgerstiftung Stuttgart, 2021

Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung, 2021

Stipendium im Stuttgarter Schriftstellerhaus, 2020

Stipendium im Herrenhaus Edenkoben, 2020

Stipendium des Deutschen Literaturfonds, 2019

Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt, 2019

Selma Meerbaum-Eisinger-Literaturpreis, 2011

Theater

Noam Brusilovsky

Der Theater- und Hörspielmacher wurde 1989 in Israel geboren. Nach dem Schulabschluss an der Thelma Yellin High School of the Arts, zog er 2012 nach Berlin und studierte Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Es folgten Arbeiten am Konzerttheater Bern, am Münchner Volkstheater und in den Sophiensälen Berlin. Für seine Hörspiele „Broken German“ (SWR) und „Adolf Eichmann: Ein Hörprozess“ (rbb/Deutschlandfunk) erhielt er 2017 und 2021 den Deutschen Hörspielpreis der ARD.

Publikationen

Broken German,

Orchiektomie rechts,

Nicht sehen, Gehörlosen-Hörspiel,

Adolf Eichmann: Ein Hörprozess,

Die Arbeit an der Rolle

Auszeichnungen

Deutscher Hörspielpreis der ARD für „Broken German“, 2017

Hörspiel des Monats Mai für „We Love Israel“, 2018

Hörspiel des Monats August für „Die Arbeit an der Rolle“, 2021

Deutscher Hörspielpreis der ARD zusammen mit Ofer Waldman für „Adolf Eichmann: Ein Hörprozess“, 2021

Musik

Olga Chelova

Von Kritiker*innen als besonders feine, lyrische Künstlerin beschrieben, mit tiefem Verständnis für den Kompositionsstil und unglaublicher Energie, ist Olga Chelova heutzutage eine der vielversprechendsten Pianistinnen ihrer Generation. Regelmäßig gastiert sie als Solistin bei großen internationalen Musikfestivals. Sie ist Autorin des berührenden autobiographischen Buches „Mein Leben in der Musik“. Seit 2016 ist Olga Chelova ein Young Steinway Artist.

Konzerte

03.02.22 Paris Matinee
http://www.espace-bernanos.com/

17.04.22 Berlin
http://www.hauskonzert-berlin.de/

15.05.22 Zürich
Schnekenmannstrasse 8, 8044 Zürich

Auszeichnungen und Werke

„Gegen den Strom“ Internationaler Klavierwettbewerb (3. Preis) 2018

Rubinstein Internationaler Klavierwettbewerb (1. Preis mit einer Auszeichnung), 2018

Scriabine Internationaler Klavierwettbewerb (1. Preis), 2018

„Musika be sienu“ Internationaler Musikwettbewerb (Grand-Prix) mit einer Auszeichnung  für die beste Interpretation des Chopin-Klavierkonzerts mit dem Orchester namens Tatiana Shebanova, 2018

Stipentiatin  des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES), 2019

Neue Komposition „12 Prelude für Klavier“, 2020

Neue Komposition „Kantate für präpariertes Klavier und 3. Stimmen „G-ttes, 2020

Mühlen malen langsam, aber trefflich fein“, 2020

Neue Komposition „Variationen in c-moll“, 2020

Neue Komposition „Quartett in e-moll“, 2020

Gewinnerin des Internationalen Kompositions- und  Klavier-Wettbewerbs „Le Temps, Paradoxe & Illusion | Tremplin jeunes talents contemporains“, 2021

Finalistin des Internationalen Wettbewerbs „Cadenza International Music Competition“, 2021

CD-Veröffentlichung bei der Plattenfirma NEOS Classics „Schumann Liszt Brahms“, 2021

Brahms Walzer vierhändig mit dem legendären Pianisten und Dirigenten Maestro Philippe Entremont, 2021 https://youtu.be/U5U7VomiHis

Benefiz-Konzert zugunsten der Stolpersteine Stiftung und der Max Windmüller Stiftung, 2021 https://www.kultur-in-emden.de/2021/09/20/enormes-technisches-koennen/

Literatur Theater

Max Czollek

Max Czollek, geboren 1987 in Berlin, lebt ebenda. 2016 Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin. Seit 2009 Mitglied des Lyrikkollektivs G13. Seit 2013 Kurator für das Lyrikprojekt Babelsprech.International, seit 2016 Mit-Herausgeber des Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Im Verlagshaus Berlin erschienen die Gedichtbände „Druckkammern“ (2012) und „Jubeljahre“ (2015). Das Sachbuch „Desintegriert Euch!“ erschien 2018 im Carl Hanser Verlag, München.

Kontakt über Hanser Verlag oder Verlagshaus Berlin.

Jan Böhmermann: Ich lese gerade „Desintegriert Euch!“ von Max Czollek. Es ist ein sehr, sehr gutes Buch! (Twitter, 26.08.18)

Mely Kiyak: Lese gerade Deine Gedichte. So schön, dass Du Lyriker bist (SMS, 2.11.18)

Carolin Emcke: Ich freue mich jedenfalls SEHR auf Sie (Vorbereitung auf den Streitraum, 28.10.18)

Meine Mutter: Ich staune, wie frisch du immer wieder rüberkommst (3.11.18)

Sasha Marianna Salzmann: Bäm! (privates Gespräch, 5.11.18)

Publikationen

Desintegriert Euch! im Carl Hanser Verlag, München, 2018

Jubeljahre im Verlagshaus Berlin, 2015

Druckkammern im Verlagshaus Berlin, 2012

Events

Eurovision Poetry, Babelsprech.International, Lesungen zeitgleich in Czernowitz, Frankfurt am Main, Köln, Ljubljana, London, Luzern, Rotterdam, Salzburg, Vaduz, Wien, Zürich ( Kurator), 2018

Radikale Jüdische Kulturtage, Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я ( Kurator und Künstler), 2017

Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen, Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я ( Kurator und Künstler), 2016

Auszeichnungen

Stipendiat der Kulturakademie Tarabya, Istanbul, 2018

Bonner Literaturpreis, 2017

Internationales Stipendium des ukrainischen Poesiefestivals Meridian Czernowitz für DichterInnen und ÜbersetzerInnen, 2013

Film

Yelyzaveta Davydenko

Geboren in Dnipro, Ukraine, wuchs Yelyzaveta in Mannheim, Baden-Württemberg auf. Nach ihrem Abitur schloss sie nach 4 Jahren Studium einen BSc in Economics in Heidelberg ab. Sie absolvierte ebenfalls während ihres Studiums ein Auslandsjahr in Seoul, Südkorea. Nach dem Studium bewarb sie sich an der Filmakademie Baden Württemberg und studiert seit Herbst 2020 Produktion. Yelyzaveta ist patrilinear jüdisch, Vorstand von TaMaR Germany e.V und Studierendenvertreterin der Filmakademie Baden Württemberg.

Veröffentlichung

SWR PODCAST: Diversität an Filmhochschulen. „SWR Aktuell Mondial“ beschäftigt sich mit Fragen von Vielfalt und Zusammenleben, 2.6.2021

Aktuell

Zurzeit produziert Yelyzaveta eine 2D Animationsserie namens „KAHIBO“ und einen Kurzfilm mit dem Titel „Tell me something nice“, der sich mit der ‚privilegierten‘ Perspektive auf Flüchtlingskrisen auseinandersetzt.

Bildende Kunst

Dorit Jordan Dotan

Die israelisch-deutsche Dorit Jordan Dotan wurde 1961 geboren. Sie ist eine multidisziplinäre Bildende Künstlerin, die Kunst macht, die bewegt. Dotan arbeitet mit verschiedenen Medien, von Fotografie über Buntstifte bis zu Installationen. Ihre Kunst drückt meist ihre soziale und politische Sichtweise aus. Dotan nimmt am Jewish Art Salon New York teil und co-kuratiert das JAS virtual Open Studio Program.

Ausstellungen

Dr. Bernard Heller Museum, New York, 2018-23

Skirball Museum, Cincinnati, 2022

Koslowe Gallery, Mamaroneck, 2022

Historisches Museum Hannover, Hannover, 2021

The Jewish Historical Museum, Amsterdam, 2021

Museum Friedland, Friedland, 2020-21

The Berman Museum, Atlanta, 2020

HUC-JIR Museum, Los Angeles, 2019-20

Oranjekerk, Amsterdam, 2019

Wedge Projects, Chicago, 2019

Amstelkerk & Plein van Siena, Spinoza: Marrano of Reason, Amsterdam, 2019

Central Gallery, Tel Aviv, 2019

The Northern Illinois University School of Music, DeKalb, 2019

Beit El, Highland Park, 2017-19

The Jewish Museum of Florida-FIU, Miami Beach, 2018

Manny Cantor Center, New York, 2018-19

Detour Gallery, Red Bank, 2018

Derfner Judaica Museum, New York, 2018

ARC Gallery, Chicago, 2018

Charter Oak Cultural Center, Hartford, 2017-18

Evanston Art Center, Evanston, 2016-18

HUC-Museum, New York, 2012-18

Fotogalerie, Berlin, 2017

The Jerusalem Biennale, Israel, 2015, 2017

The Jewish Museum of Florida-FIU, Miami Beach, 2017

Ceres Gallery Chelsea, New York, 2017

The Art Center, New Orleans, 2017

Spertus, Chicago, 2017

Morpho Gallery, Chicago, 2017

Woman Made Gallery, Chicago, 2017

Nuit Rose, Art Festival, Toronto, 2017

The Jewish Museum, Miami, 2015-17

JCC, Long Island, 2016

Art Shelter Gallery, Jerusalem, 2016

Catalyst Ranch, Chicago, 2016

Evanston Art Center, Evanston, 2016

The Hebrew University of Jerusalem, Israel, 2016

YU Museum, New York, 2015-16

UJA New York,  New York, 2015

Philadelphia Museum of Jewish Art, Philadelphia, 2014-15

Potsdam, 2015

VBK, Berlin Artist Association, Berlin, 2015

Mantra, Jerusalem, 2014

Arts Bank Gallery, Deerfield, 2014

Rochester Contemporary Art Center, Rochester, 2013

Museum of Jewish Art, Tulsa, 2014

Anne Frank Center USA, New York, 2014

Forum Factory, Berlin, 2014

Beit Ha’Gefen, Haifa, 2014 & BL-NK, London, UK, 2014.

Projekte als Kuratorin

Open Studio Zoom Program, Jewish Art Salon, 2020-22

Institut für Alles Mögliche, Berlin, 2020

Woman Made Gallery, Chicago, 2019

MSE Pop Up exhibition, Evanston, 2018

Evanston Art Center, 2017

Stipendien

„Particularly Outstanding Artist“ grant from the Israel Ministry of Absorption

Scholarship in the Curatorial and Museology House of Israeli Art The City of Evanston, Cultural Fund Grant, USA

The Illinois Arts Council, USA

Urgent Action Fund for Women’s Human Rights, USA

The New Israel Fund

Musik

Yuval Dvoran

Erster Unterricht in klassischer Gitarre im Alter von sechs Jahren. Studium der klassischen Gitarre an der HfMT Köln bei Ansgar Krause, gefolgt von einem Bachelor mit Hauptfach Laute bei Konrad Junghänel, Meisterkurse und Auslandssemester u.a. bei Nicholas Achten (Brüssel) und Eduardo Egüez.
Seit 2018 Studium der Musikwissenschaft mit Schwerpunkten Aufführungspraxis und Musikphilologie.

Bildende Kunst Design Film

Pavel Franzusov

Pavel Franzusov wurde 1980 in Kiew, Ukraine geboren. Als 13-Jähriger wanderte er mit seiner Familie nach Deutschland aus. Franzusov studierte Philosophie, Mathematik und Soziologie an der Universität Heidelberg und promovierte anschließend in Philosophie über den gegenwärtigen Umgang mit dem Tod. Seit 2007 ist Pavel Franzusov als freischaffender Videokünstler und Filmemacher tätig. Die Kunst bedeutet für Franzusov die Antwortsuche an Stellen, wo die Wissenschaft schweigt. Mit seiner Arbeit versucht er, neue Formen des Dialogs zu finden. Sehr oft ist das Ziel seiner Kunst, neue Perspektiven auf gesellschaftliche Problemlagen der heutigen Zeit zu bieten.
Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellungen

DIE LETZTEN STIMMEN
drei-Kanal-Videoinstallation, Museum Cadoluzburg

ALS UNS DIE BERÜHRUNG FEHLTE
Videoinstallation

YOUTH FOR PEACE
Event-Opener, Körber-Stiftung

Publikationen

HistoVOICES
Videoreihe für bpb

BlackBoxScience
Videoreihe für die Universität Hamburg

Bildende Kunst

Michal Fuchs

Michal Fuchs wurde in 1983 in Israel geboren. Sie studierte 2007-09 an der Musrara- The Naggar Multidisciplinary School of Art and Society, Jerusalem. Sie studierte 2014-2020 in Halle an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und schloss 2020 bei Prof. Andrea Zaumseil mit Diplom ab. Heute lebt und arbeitet sie in Halle (Saale) und in Berlin.

Publikationen

Publikation zum Anerkennungspreis der Stiftung der Saalesparkasse, 2020

Publikation zur Gruppenausstellung: „Schrift, Choreografie der Zeichen“ in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, 2019

Publikation zur Einzelausstellung: „Der Wanderer“ mit Texten u.a. von der Kuratorin Shelley Harten, 2019

Ausstellungen

„Tu BiShvat – Fest der Bäume“ Gruppenausstellung im Kunstsammlungen, Chemnitz, 2021

„Zwichen Sonne und Erde- Die Existenz der Pflanzen“, Gruppenausstellung im Deutschen Hygiene- Museum, Dresden, 2020

„Der Wanderer“, eine wandernde Einzelausstellung in der Nikolaikirche Eisenach, Theologische Akademie Wittenberg und in der Stadtkirche St. Michael Jena, 2019-21

Auszeichnungen

Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2020

Anerkennungspreis der Stiftung der Saalesparkasse für besondere künstlerische Qualität, 2020

Gewinnerin des Wettbewerb der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, 2019

Stipendium im Rahmen einer Projektförderung des DAAD, 2019

Förderpreis des Freundes- und Förderkreis der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle e.V., 2019

1. Preis im Wettbewerb montage_16 des Münzenberg Forum, Berlin, 2017

Bildende Kunst Design

Yuliana Gorkorov

Yuliana Gorkorov ist eine multilinguale Kommunikationsdesignerin, Absolventin der Folkwang Universität der Künste (M.A.).
In ihrer Arbeit legt Yuliana Gorkorov den Schwerpunkt auf das Design für multikulturelle Kommunikation.
Ihre Kenntnisse des hebräischen, lateinischen, arabischen und kyrillischen Alphabets brachten sie auf die Suche nach Gemeinsamkeiten zwischen Buchstabenformen, die unterschiedlich aussehen, obwohl sie einen gemeinsamen historischen Ursprung haben. Seitdem entwickelt sie Schriften, die verschiedene Alphabete so miteinander verbinden, dass sie durch Menschen aus verschiedenen Kulturen gelesen werden können.
Ihr Ziel: eine kulturelle Brücke durch die Kreation eines globalen Alphabets zu schaffen.

Auszeichnungen

TDC64, 2018: «Best in Show, Student»; «Judge’s Choice» von Natasha Jen; «Certificate of Typographic Excellence», 2018

ADC Junior Wettbewerb 2018: Bronze, 2018

Folkwang Preis, 2017

Solo Ausstellung

«Global Alphabet: Multicultural Dialogue», Bar Ilan Universität, Ramat Gan

Vorträge

«Avocado Boomerang Coffee – Global Alphabet», TYPO Berlin 2016

«BABEL2014», TYPO Berlin 2015

Bildende Kunst Film

Evgenia Gostrer

Evgenia Gostrer ist Animations- und Dokumentarfilmemacherin. Sie wurde in Russland geboren, emigrierte als 15-Jährige mit ihrer Familie nach Deutschland und studierte visuelle Kommunikation und Regie in München, Kassel und Potsdam. Sie war Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks von 2015 bis 2019. Evgenias Filme wurden auf Filmfestivals weltweit gezeigt und gewannen zahlreiche Preise. Zurzeit lebt und lehrt sie in London.

Filmographie (Auswahl)

Film „Kirschknochen“
Big Cartoon Festival, Slowenien, Russland; Animateka Ljubljana, Slowenien; DokFest Kassel, Deutschland; FIPA DOC Biarritz, Frankreich; Tricky Women Wien, Österreich; Regensburger Kurzfilmwoche, Deutschland; Cardiff Animation Festival, Vereinigtes Königreich; Short Film Festival Dresden, Deutschland.

Film „Frankfurter Str. 99a“
Le festival international du film d‘animation d‘Annecy, Frankreich; HAFF, Internationales Animationsfilmfestival, Utrecht, Holland; Internationales Filmfestival Krakau, Polen; Animateka Ljubljana, Slovenien; Fantoche, Baden, Schweiz; Anima Mundi, Brasilien; Les sommets du cinéma, Montreal, Kanada; Primanima, Budapest, Ungarn; Message to Man, St. Petersburg, Russland; Cardiff Animation Nights, Irland; Tricky Women, Wien, Österreich; Monstra, Lissabon, Portugal; Northwest Animation Filmfestival, Portland, USA; Animatou, Genf, Schweiz; MIAF, Melbourne International Animation Filmfestival, Melbourne, Australien.

Publikationen

Katalog zur Ausstellung „Looking back – Thinking ahead“, 2019

DAGESH Katalog – Jüdische Künstlerinnen im Zentrum Europas „#Babel 21. Migration und jüdische Gemeinschaft.“ Hrsg. von D. Belkin, Hentrich & Hentrich Verlag; „Neues Judentum – altes Erinnern? Zeiträume des Gedenkens.“ Hrsg. von D. Belkin, L. Hensch, E. Lezzi, Hentrich & Hentrich Verlag; „Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart. Selbstermächtigung“, Ausgabe 01, Neofelis Verlag German Short Films 2017, Katalog, AG Kurzfilm/German Films, 2017

Auszeichnungen

Film „Kirschknochen“
Filmkritiker:innen-Preis, Big Cartoon Festival, Moskau, Russland

Film „Frankfurter Str. 99a“
1. Jury-Preis beim Festival Monstronale in Halle; DEFA Förderpreis beim Filmfest Dresden; Lobende Erwähnung (Kategorie: Graduation Film) beim International Animation Film Festival in Annecy in Frankreich; Walt Disney Prize (Kategorie: Graduation Film) beim Ottawa International Animation Film Festival in Kanada

Film

Ido Gotlib

Ido Gotlib wurde in Haifa, Israel, geboren und wuchs in Moskau, Russland, auf. Dort studierte er an der RSUC (Russian State University of Cinematography, 2017-2020) in der Klasse von Alexander Kott, Vladimir Kott und Anna Fenchenko Regie. Derzeit setzt Ido Gotlib sein Studium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf im Fachbereich Regie fort. Er nahm an zahlreichen internationalen Filmfestivals teil, wo er für seine Filme „The Runaway“, und „And then – Snowfield“ ausgezeichnet und für „The Boy“ nominiert wurde.

Filmografie

«THE RUNAWAY» Genre: Sci-Fi, Drama, Erotic, 2019

«THE BOY» Genre: Thriller, 2019

„AND THEN – SNOWFIELD“ Genre: Drama, Thriller, 2020

«UND DANN STILLE» / «SILENCE REMAINS» currently distributed to festivals
Genre: Documentary, Intimate Portrait, Drama, 2022

„STUDIO SONOR“ (AT) in production

Weitere Medien

«CHTAK» Mini Web-series
Distributed by ART NEWSPAPER, 2019

«BORDERS» Music Video
Director, editor, 2020

Auszeichnungen

„The Runaway“
“BEST STORY” Award – 12th Interuniversity International Short Film Festival 2020 “BEST CINEMATOGRAPHY” Award – Saint Anne’s Student Film Festival 2020 SPECIAL PRISE “THE FIRST” – GAGARIN.DOC International Short Film Festival, 2020

„The Boy“
«BEST CINEMATOGRAPHY» Nomination finalist – Kingston Film Festival 2020 «BEST SHORTFILM» Nomination finalist – Neoclassic Multimedia Festival, 2021

„AND THEN – SNOWFIELD“
TOP-30 3-Minute Film Competition Chiyai, Taiwan, 2021

Bildende Kunst

Liat Grayver

Liat Grayver (geb. 1986 in Israel) erhielt 2018 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) das Diplom einer Meisterschülerin für Bildende Kunst in der Klasse von Prof. Joachim Blank (Medienkunst). Im Jahr 2015 hat Grayver den Diplomstudiengang in der Klasse von Prof. Heribert C. Ottersbach (Malerei/Grafik, HGB) abgeschlossen. Seit Februar 2016 arbeitet Grayver zusammen mit der Universität Konstanz am Projekt e-David, in dessen Rahmen verschiedene Ansätze zur Integration von robotischen und computerbasierten Sprachen in den Prozessen des Malens und der kreativen Bildgestaltung untersucht werden. Ihre Werke werden in Galerien, auf Kunstmessen und in Museen international ausgestellt. Seit 2014 ist Liat Grayver in Berlin ansässig und arbeitet in Berlin, Leipzig, Konstanz und Tel Aviv.

 

„Das Ganze der künstlerischen Aktivität kann als ein Fall von Selbstregulierung beschrieben werden. Ordnung in der Malerei wird traditionell durch Selbstregulierung der MalerInnen und durch externe Intervention erreicht. Es ist notwendig, zu unterscheiden – und einen Ausgleich zu finden – zwischen denjenigen Merkmalen, die für die individuelle künstlerische Wahrnehmung relevant sind, und solchen, die sich von außen auf die Motive, Intentionen und Präferenzen der KünstlerInnen auswirken.

Druckgrafik, Zeichnen, Malerei, Fotografie, Datengenerierung und robotische Technologien sind Werkzeuge, die in meiner künstlerischen Praxis der Erforschung, der Bewahrung und des Ausdrucks von visuellen Informationen zur Anwendung kommen und einen Bezug zur digitalen, maschinenbasierten Welt herstellen, in der wir heute leben. Meine Arbeit untersucht die verschiedenen Möglichkeiten, wie Körper und Geist nicht nur die visuellen Objekte selbst (z. B. Gemälde), sondern auch ihre jeweiligen Entstehungsprozesse wahrnehmen – was als Ganzes (Form) gesehen und was als Energie (Vektor) gefühlt wird.

Während des Arbeitsprozesses reagieren passive Materialien (Leinwand, Papier, Holzoberflächen usw.) mit meiner aktiven Manipulation der Materialien auf denselben. Sowohl die passiven als auch die aktiven Elemente sind gleichermaßen und wechselseitig wichtig für den Prozess wie für das fertige Werk. Die Verwendung und das Kombinieren verschiedener Medien in einem Werk schafft einen reichhaltigen Kontext, in dem ich die Spannung zwischen Spuren (z. B. Pinselstrichen), die mithilfe von Körperbewegungen erzeugt wurden und solchen, die durch verschiedene Grade an technologischer Intervention entstanden sind, erforsche. Ein Werk kann zum Beispiel aus menschlichen und robotischen Pinselstrichen, Druckgrafiken, Photopolymeren von digitalen Gemälden und Fotografien auf unpräparierten Oberflächen (z. B. ungerahmten Leinwänden) bestehen.

Farbspuren auf eine Oberfläche aufzutragen, ist eine intuitive Bewegung, die die Intention des Werkes mehr in sich trägt als dass es das fertige Bild repräsentiert. Das fertige Werk begrenzt visuelle Informationen auf ihre wesentlichen Gesten und ihre ursprüngliche Symbolik, erforscht kollektive Wahrnehmung und produziert und kommuniziert klassische und lokale ikonografische Charaktere aus der visuellen wie der literarischen Welt.“

Ausstellungen

Transhuman Expression; human-machine interaction as a neutral base for a New artistic practice. Centre George Pompidou (Paris, France), 2018-19

Traversing the Threshold. Room installation of robotics-assisted calligraphic works and videos in collaboration with the e-David Project (University of Konstanz) and video artist Marcus Nebe. Ex-girlfriend Gallery(Berlin, Germany), 2018-19

Pinselstriche im digitalen Zeitalter, Interdisziplinäre Forschung in Malerei und Robotik Halle 14 (Leipzig, Germany), Weizmann Institute of Science. (Rehovot, Israel) and Museum of Natural History, catalog, (Tel Aviv, Israel), 2018-19

Auszeichnungen

VERTIGO STARTS, European project 2018. Centre Georges-Pompidou (Paris, Frankreich), 2018

DAGESH Kunstpreis in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin, Preisverleihung: 8. November 2018

Exzellenzcluster Artist-in-Residence am Kulturwissenschaftlichen Kolleg der Universität Konstanz, Oktober 2018 bis 31. Juli 2019

Bildende Kunst

Moran Haynal

Moran Haynal wurde in Budapest geboren, studierte in Wien auf der Akademie für Bildende Künste, nachher in Budapest auf der Universität für Massenkommunikation, später traditionelle hebräische Kalligraphie in Beth El. Derzeit lebt und arbeitet er in München.

Ausstellungen

in Wien: Galerie ZB

in Budapest

in Tel Aviv: Galerie Alternativ (mehrmals) und im Ariel Kulturhaus (mehrmals)

in Paris

in München: Galerie ars24 (mehrmals)

in Zürich: Atelier 22

in der Korczak Akademie (mehrmals)

in Prag: in Galerie Millennium

in Bonn: bei der Bischofskonferenz

Mitgliedschaften

Morgan Haynal ist Mitglied der ungarischen und israelischen Künstlervereinigung, der Wiener Sezession und der Association Internationale des Arts Plastiques – UNESCO.

Literatur Musik

Wieland Hoban

1978 in London geboren, Kompositionsstudium u.a. bei Hans Zender an der Musikhochschule Frankfurt. Seine Musik wird international aufgeführt. Neben der kompositorischen Arbeit ist er als Übersetzer tätig (deutsch-englisch) in den Bereichen der Musik, Philosophie und Literatur, mit über 30 Buchübersetzungen u.a. von Theodor W. Adorno, Peter Sloterdijk, Alexander Kluge, Paul Celan und Walter Benjamin sowie Aufsätzen für Sammelbände und Fachzeitschriften.

Festival-Aufführungen (Auswahl)

ECLAT Stuttgart: Hedone, 2003 und Scheinzeit, 2010

Donaueschinger Musiktage: Urðarbrunnr, 2016

Darmstädter Ferienkurse: Legion, 2002; Epilog II, 2004; zereint, 2006; Subkutane Kontroversen, 2016; Knokler, 2018

Publikationen

Gretel Adorno/Walter Benjamin, Correspondence 1930-1940, Polity, 2007
Theodor W. Adorno, Night Music: Essays on Music, Seagull, 2009
Paul Celan & Ingeborg Bachmann, Correspondence, Seagull, 2010
Navid Kermani, The Terror of God, Polity, 2011
Peter Sloterdijk, Spheres I-III, Semiotexte, 2011-2016
Sibylle Lewitscharoff, Blumenberg, Seagull, 2016
Max Frisch, From the Berlin Journal, Seagull, 2017
Alexander Kluge, The Labyrinth of Tender Force, Seagull, 2018

 

Bildende Kunst Musik Performance

Eliana Pliskin Jacobs

Eliana Pliskin Jacobs ist bildende Künstlerin, Konzeptkünstlerin, Performancekünstlerin, Zirkusartistin und klassisch ausgebildete Jiddisch-Sängerin. Sie hat einen BA in Kunstgeschichte und Bildender Kunst von der UBC Vancouver und einen MFA von der HEAD-Genf. Seit 2012 tritt Eliana als professionelle Luftakrobatin auf und unterrichtet in Nordamerika und Europa. Sie war Artist-in-Residence in Finnland und Leipzig und hat ihre Kunstwerke in Einzel- und Gruppenausstellungen und Performances in Leipzig, Berlin, Kemijärvi, Joutsa, Genf und Vancouver gezeigt. Als Sängerin entwickelt Eliana neue jiddische Musik und Zirkusprojekte in Deutschland. Ihre künstlerische und performative Praxis ist forschungsbasiert, ortsspezifisch und multidisziplinär.

Ausstellungen

„Brenzilber“, Solo-Performance in der ehemaligen Kleiderfabrik der Familie, Berlin. Unterstützt von der Weißensee Kunsthochschule Berlin, 2021

„Jews! Jews! Jews! Minori-tease Cabaret“, Berlin (Luftakrobatin), 2021

HABITER Online-Ausstellung (Mitgestalterin, Künstlerin und Kuratorin), 2020

„Wrestling with Impermanence“, Gruppenausstellung, Pilotenkueche, Leipzig (Künstlerin), 2019

„Rise and Fall/Nousu ja lasku“, Soloausstellung, Kemijärvi Artist Residency, Kemijärvi (FI) (Künstlerin), 2018

„I Love Circus Cabaret Vol. II: In.Fusion“, Produziert von der CircusWest Performing Arts Society, Vancouver (CA) (Luftakrobatin), 2017

 

Auszeichnung

British Columbia Arts Council: Early Career Development Award, 2018-19

Film

Jelena Jeremejewa

Jelena Jeremejewa studierte von 2004 bis 2011 an der Filmakademie Baden-Württemberg in der Fachrichtung „Dokumentarische Regie“, gefördert durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Sie promovierte von 2012 bis 2019 an der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar über den russischen Dokumentarfilm der Gegenwart. Die Promotion wurde von dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und von dem Stipendium Chancengleichheit – Wiedereinstiegsstipendium für Promovierende nach der Familienpause gefördert.

„Nichts ist spannender als die Wirklichkeit!“

Bildende Kunst Design Film Literatur

Aviva Kaminer

Aviva Kaminer wurde in Frankfurt geboren. Sie wuchs in der emotionalen Nähe ihrer Großeltern auf, die Bergen-Belsen und Auschwitz überlebt hatten. Nach der Schule verließ sie Frankfurt für ein Kunststudium in London. Es folgte ein Studium an der Frankfurter Städelschule und Johann Wolfgang Goethe-Universität. Seit 2015 arbeitet sie als freie Künstlerin, Kuratorin und Illustratorin. Ihre künstlerische und kuratorische Praxis ist immer mit sozialer Interaktion verbunden.

Publikationen

ROSA & KARACHO. Oder zum Fliegen braucht es M/Wut // LIKE A BIRD, Künstlerbuch, 2021

BEFORE WE PART, Malerei-Serie, 2018-2019

KUNSTRAUM KOKON, Atelierprojekt für Geflüchtete Familien, 2018

FRANK AUERBACH – Bilder des gefährdeten Lebens und deren Rezeption in Deutschland, unveröffentlicht

Ausstellungen

“ROSA & KARACHO // LIKE A BIRD – A VOCAL READING WITH ALEX PAXTON Musikalische Lesung meines Bilderbuches & Workshop für Familien aus Frankfurt und der Ukraine, Willkommenszentrum, Frankfurt am Main 13.04.2022

WOHIN ICH IMMER REISE … – Ausstellung von Arbeiten aus dem von mir geleiteten Atelier für Shoah-Überlebende und ihre Familien, Treffpunkt, 14.11.2021- 1.11.2022

ROSA & KARACHO // LIKE A BIRD Ausstellung und Buchpräsentation im Projektraum basis, Frankfurt am Main, 11.08. – 15.08.2021

Stipendien

Stipendiatin der Hessischen Kulturstiftung, 2020/21

Stipendiatin der Partnerschaft für Demokratie, 2018

Film

Arkadij Khaet

Arkadij Khaet wurde 1991 in Moldawien geboren. Wenige Monate alt immigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland. Nach dem Ende seiner Schulzeit verließ er das Ruhrgebiet und lebte für eine Zeit in Israel. Im Anschluss absolvierte er den Bachelor of Arts „Film und Fernsehen“ in Köln. Während der Studienzeit in Köln begann er, eigene Filme zu realisieren.
Es folgte eine freischaffende Tätigkeit für den WDR. Seit 2016 belegt Khaet den Diplomstudiengang „Spielfilmregie“ an der Filmakademie Baden-Württemberg. Er ist Stipendiat der jüdischen Begabtenförderung, des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerkes und Teil des Programmkollektivs des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg. Seine Filme liefen auf zahlreichen Festivals weltweit und wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein Film MASEL TOV COCKTAIL erhielt  den 57. Grimme Preis und den Max-Ophüls Filmpreis.

Filmografie (Auswahl)

JÜDISCHER HUMOR – SCHLUSS MIT LUSTIG, Dokumentarfilm, Drehbuch, ARTE, 2022

MOOMENT! RASSISMUSFREIE SCHULE, Serie, Drehbuch, KIKA, 2021

MASEL TOV COCKTAIL, Co-Regie, Drehbuch, ARTE / SWR, 2020

ALINA IM WUNDERLAND, Co-Regie, Drehbuch, 2019

SCHEIDEWEG, Regie, Drehbuch, Schnitt, 2017

HIKIKOMORI, Co-Regie, Drehbuch, Schnitt, 2017

DURCH DEN VORHANG, Regie, Drehbuch, Schnitt, 2016

 

Auszeichnungen (Auswahl)

Deutscher Menschenrechtsfilmpreis in der Kategorie Bildung (für Durch den Vorhang), 2016

Deutscher Jugendfilmpreis beim 30.Bundes.Festival.Film (für Durch den Vorhang), 2017

Publikumspreis für den besten deutschsprachigen Kurzfilm beim International Queer Film Festival (für Scheideweg), 2018

Filmförderpreis und Publikumspreis beim 32. Filmfest Dresden (für Masel Tov Cocktail), 2020

Publikumspreis für den besten mittellangen Film beim Filmfestival Max Ophüls Preis (für Masel Tov Cocktail), 2020

Deutscher Menschenrechtsfilmpreis in der Kategorie Hochschule und Bildung (für Masel Tov Cocktail), 2020

Nominiert für den Deutschen Kurzfilmpreis in der Kategorie Spielfilm (Masel Tov Cocktail), 2020

2020: Civis Medienpreis (Young C. Award und Top Award für Masel Tov Cocktail)

2021: Filmfest Emden-Norderney (Engelke für Masel Tov Cocktail)

57. Grimme Preis (gewonnen für Masel Tov Cocktail), 2021

58. Grimme Preis (nominiert für Moooment! Rassismusfreie Schule), 2022

Literatur

Zehava Khalfa

Zehava Khalfa wurde in Alma im Norden Israels geboren. 2020 promovierte sie an der Universität Potsdam. Ihre Doktorarbeit beschäftigte sich mit dem Rückzug aus dem Gazastreifen. 2020 wurde Ihr erster Gedichtband veröffentlicht. Ihre Gedichte erscheinen in der deutsch-hebräischen Anthologie „Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland“, Parasitenpresse Verlag 2019 und  in „Zwischen den Zeilen“, ein hebräisch-deutscher Lyrikband, Passagen Verlag 2019.

Publikationen

Wohin das alles geht_ לאן כל זה הולך, der erste Gedichtband, Tel Aviv: Iton 77 Verlag, 2020

Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland, deutsch-hebräischen Anthologie, Koln: Parasitenpresse Verlag, 2019

Zwischen den Zeilen, ein hebräisch-deutscher Lyrikband, Wien: Passagen Verlag, 2019

Ausstellungen

Lesung und Gespräch „Inzwischen Zeilen“ im Jüdischen Museum Berlin, 9. 9. 2017 .

Kreative Anarchismus: Zehava Khalfa, Über die Stille und leise Texte in lautem Stadtraum, Treffpunkt: Hermannplatz, unter der Skulptur „Das tanzende Paar“, 12.7.2020

PARATAXE SYMPOSIUM VII. NahostBerlin, Die literarische Middle East Union Vos shprakh do you write in? Deutsche Juden treffen arabische Juden: Auseinandersetzung mit literarischen Texten, 20.11.2020

Bildende Kunst

Leonid Kharlamov

Leonid Kharlamov wurde 1981 in St. Petersburg in Russland geboren. Er hat die Umbruchzeit vom sowjetischen Regime zur kapitalistischen Gesellschaft bewusst miterlebt und die daraus folgenden politischen Schwierigkeiten als Jugendlicher mitbekommen. 1995 übersiedelt er mit seiner Familie nach Deutschland. Er macht sein Abitur und arbeitet mit psychisch und geistig behinderten Menschen. Diese Zeit prägt ihn sehr. Parallel besucht er die Freie Kunstschule Hamburg, wo er von Joseph Beuys´ Meisterschüler Wolfgang Genoux unterrichtet wird. 2009 beginnt er sein Studium bei Arnold Dreyblatt und Stephan Sachs an der Muthesius Kunsthochschule und nach dem Abschluss als Bachelor of Fine Arts setzt er es bei Michaela Melián an der HfBK Hamburg fort. 2016 folgt der Abschluss als Master of Fine Arts. Zu seinen Studienzeiten bezieht er ein Stipendium von ELES, dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk. 2014 wird er mit dem DAAD Preis von der Muthesius Kunsthochschule ausgezeichnet. Schon während seines Studiums nimmt Leonid Kharlamov an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Festivals teil. 2014 ist das von ihm initiierte Projekt Quarantäne ein Teil der Moskauer Biennale for Young Art. 2015 und 2017 nimmt er teil an der Ural Industrial Biennale in Jekaterinburg. Er kuratiert mehrere Projekte und ist Mitbegründer des Künstler- und Kuratorenkollektivs „Quarantäne“, der „Underdoggallery“ in Hamburg und der Galerie im ehemaligen Schleckermarkt in Kiel. Kharlamov lebt und arbeitet in Hamburg.

„Kharlamov beschäftigt sich mit Gegenüberstellungen der gestalterischen Elemente unterschiedlicher Epochen in der Darstellung menschlicher Bedürfnisse. Thematisiert wird eine aktuelle Frage, die unsere Gesellschaft heute stellt: Was ist privat und was ist öffentlich? Ein besonderer Akzent liegt auf den Möglichkeiten der politischen Stellungnahme und darauf, ob es heute einen direkten Weg gibt, diese zum Ausdruck zu bringen.“
.

Ausstellungen

„Kiel off“ Stadtgalerie,  Kiel, 2018

„Staffelschau“ Gruppenausstellung, Ma-He, Berlin, 2018

„Snufo“, Benzene, Hamburg, 2018

„Bad Video Festival“ Videokunstfestival, A3, Moskau (Ru), 2018

„Art Sexual“  CultTransit, Jekaterinburg (Ru), 2018

„Undark Festival“, Jekaterinburg (Ru), 2018

„VetoFilm“, Hamburg, 2018

„Quarantäne“, Kiel, Saarbrücken, 2018

„VAFA Videoart Festival“, Macao (Ch), 2018

Auszeichnungen

Zweiter Platz beim DAGESH Kunstpreis, 2018

DAAD Preis, 2013

Bildende Kunst Design

Yair Kira

Yair Kira ist Produkt-Designer und Bildender Künstler, der den Raum zwischen funktionellem Design und konzeptioneller Kunst auslotet. Yair machte seinen BA als chemical engineer beim Israel Institute of Technology Technion und hat als Projektmanager in Israel gearbeitet. Nachdem er seinen MBA abgeschlossen hatte, studierte er Produkt-Design an der UdK in Berlin. Kira entwickelt Produkte für die medizinische Industrie. Er benutzt dazu 3D-Drucke neben Kunstwerken in seinem Berliner Studio. Aufgrund seiner großen Erfahrung und seiner künstlerischen Leidenschaft stellt er Technologie und ihre Beziehung zur menschlichen Umwelt in Frage. Seine Arbeiten sind in Kunstausstellungen und auf Design-Messen in ganz Europa vertreten.

 

 

„In Israel geboren und in einer Familie mit jemenitischen und deutschen Wurzeln aufgewachsen, kamen in meinem Leben immer unterschiedliche Kulturen und Traditionen zum Tragen. Das hat meine Arbeit als Künstler und Designer beeinflusst, und ich verstehe mich als Brücke oder Verbindungspunkt zwischen Leuten, Themen und Genres. Ich nutze meine beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse, indem ich sie kombiniere, mische und in Frage stelle, inspiriert durch die Natur und gesellschaftliche Herausforderungen.
Ich verstehe meine künstlerische Praxis als ein Experiment innerhalb und außerhalb der traditionellen Grenzen von Wissenschaft und Technologie und jenseits der Normen, die in der Industrie benutzt werden. Als eine Art Entdecker möchte ich neue Schaffens-Möglichkeiten in einem offenen Prozess suchen. Ich suche den Moment des Staunens, der Überraschung im Schaffensprozess, dem lange Recherche und Entdeckung vorausgehen. Ich versuche die individuelle Geschichte der Subjekte, mit denen ich arbeite, herauszufinden. Jedes Objekt, jede Maschine ist ein Individuum, dem ich mich annähern möchte auf eine gewissermaßen naive Art und Weise, und das sowohl physisch wie emotional.“

Ausstellungen

Open Closed Open, collaboration with Amir Shpilman and Liat Grayver Jewish Museum Berlin, Germany (s), 2019

Tiferet, exhibition and performance, collaboration with Amir Shpilman, 14th st. Y theatre, NYC, USA (s), 2019

Touch Sound, performance, collaboration with Amir Shpilman and Marie Zechiel, Alte Münze, Berlin, 2018

Werkschau 55, HB55, Berlin 2019

Transparent Bodies, Dagesh Kunstlab, Berlin, 2019

Touch Space, collaboration with Amir Shpilman and Matthew Conley, About Blank, Berlin, 2019

Canto, collaboration with Amir Shpilman and Seol Park, American Irish Historical Society, New York, 2019

probe, Salone del Mobile – design fair – Milan, imm – interior design show – cologne and Designtransfer, Berlin, 2019

Auszeichnungen

German Design Award Newcomer – nominee, Rat für Formgebung, German Design Council, 2019.

DAGESH-Kunstpreis 2018, Jewish Museum and Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, 2018

 

 

Bildende Kunst

Adi Liraz

Adi Liraz ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin. Sie hat einen Master-Abschluss von der Kunsthochschule Berlin Weißensee und einen Bachelor in Bildender Kunst von der Bezalel Academy of Art and Design Jerusalem. Sie hat an verschiedenen Orten in Deutschland, Griechenland und Israel/Palästina ausgestellt und performt und arbeitet auch als Pädagogin mit Fokus auf zeitgenössische und historische politische Realitäten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen.

Ausstellungen

Dirty Laundry“, Einzelausstellung 29.9-9.10.2021 Nova & Gallerie Futura, Berlin, 2021

„T´ME´A טמאה“  Performance und Installation Teil der Gruppeausstellung VERSTICKUNGEN 17.12.2021-9.1.2022, Plan-D gallery, Düsseldorf, 2022

„alle Erinnerungen fließen ins Meer (und wieder raus)“, performance im öffentlichen Raum teil des Festival „Wie baut man Brücken über unruhiges Wasser“ 31.7.2021, Rostock, 2021

Veröffentlichungen

Intersectional Commemoration Club Risograph Reader #1: Dirty Laundry & Mother Tongues

Ayin 1: Dirty Laundry

Berlin Biennale, common languages of exchange: Ikh Hob Dikh Derkent

Protocols 2: Textured (Hi)Stories

Asylum Arts, artist of the month June 2018: Textured (Hi)stories

Musik

Gur Liraz

Geboren 1988 in Tel Aviv, besuchte Gur Liraz die renommierte Thelma Yellin Kunsthochschule und war aktiver Teil der Jazz-Szene von Tel Aviv. Nach einem halben Jahr in New York als Schüler der Gitarrenlegende Peter Bernstein zog er 2013 nach Berlin und fand sich schnell in der Jazz-Szene der Stadt ein. Gur komponiert und spielt seinen eigenen Jazzstil, der reich an Einflüssen seiner israelischen Wurzeln, der jüdischen Kultur und der Geschichte der Jazzmusik ist.

Vorführungen

Produktionen

  • 2020, Your’e Looking at Me, with Amanda Becker

Auszeichnungen

  • Stipendiat des renommierten LABA Jewish Culture Lab
  • Empfänger des Neustart-Kulturstipendiums, #hierspieltdiemusik und des GEMA-Stipendienprogramms 2021
  • Mitglied der Deutschen Jazzunion und der GEMA
Performance Theater

Anna Lublina

Anna Lublina ist eine interdisziplinär arbeitende Performerin und Lehrerin. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die sich gegenseitig wohltuenden Beziehungen zwischen Menschen, Objekten und Umwelten. Als Kind einer jüdischen Immigrantin aus der ehemaligen Sowjetunion, fühlt sie sich als Künstlerin vom Thema Diaspora inspiriert. Anna weist Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen zurück und lotet stattdessen gemeinsame Strukturen aus – in sozialen Praktiken, im Objekttheater, in der Musik und in Texten. Sie erschafft Performances und Installationen, die eine fürsorgende und gleichberechtigte zukünftige Welt beschwören.

Vorführungen

Border Ecologies: Rough Proposals, Frankfurt, 2021

Plyspace Gallery and Ball State University, Muncie, 2021

Бабушка | BAb(oo)shka: 14th Street Y, New York, 2019

St. Ann’s Warehouse, New York, 2019

The Gay Science: Center for Performance Research, New York, 2019

The Old American Can Factory, New York, 2018

BarnArts Collective and Theater, Tremont, 2018

The Tank, New York, 2018

Publikationen

Anna hat bisher etwa zehn eigene Arbeiten präsentiert und bei ebenso vielen in New York und Frankfurt mitgearbeitet. Annas Werke wurden bei vielen Kunstevents gezeigt, unter anderem Mousonturm, St. Ann’s Warehouse, Judson Church, the 14th St Y, und dem Center for Performance Research. Anna macht derzeit eine MA in Choreografie und Performance am ATW Institute. Im Frühjahr 2022 war Anna Lublin Resident am Bloomfield Science Museum.

Auszeichnungen

International Jerusalem Fellowship at the Bloomfield Science Museum, 2022

Anneberg Helix Fellowship with Yiddishkayt in Los Angeles, 2020-22

Plyspace Resident Fellow at Ball State University, 2021

LABA New York Fellowship at the 14th Street Y, 2020

COJECO Blueprint Fellow at the Council of Jewish Émigré Community Organization, 2019

Puppet Lab Fellowship at St. Ann’s Warehouse, 2019

Literatur

Lana Lux

Lana Lux ist eine deutschsprachige Schriftstellerin, Illustratorin und Moderatorin ukrainisch-jüdischer Herkunft. 2017 erschien ihr vielbeachtetes Debüt „Kukolka“ im Aufbau Verlag, 2020 ihr zweiter Roman „Jägerin und Sammlerin“. Beide Bücher wurden in diverse Sprachen übersetzt. Ihre Illustrationen veröffentlicht Lux seit 2019 auf dem Instagram-Account @eva_and _her_demons, wo sie in ihren Cartoons das Leben mit Depressionen und Ängsten thematisiert. Im Jahr 2020 gestaltete Lana Lux das jährliche Journal des Literaturforums im Brechthaus. Seit 2010 lebt sie in Berlin.

Publikationen

Kukolka. Roman. Aufbau Verlag, ISBN 9783351036935, Berlin, 2017

Jägerin und Sammlerin. Roman. Aufbau Verlag  ISBN: 9783351037987, Berlin, 2020

Musik

Marlen Malaev

Marlen Malaev (*1992 Naltschik, Russland) erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Im Herbst 2005 wurde er als Jungstudent am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin in die Klavierklasse von Frau Prof. Wagner-Dix und Herrn Lietz aufgenommen. Nach seinem Abitur 2011 am Jüdischem Gymnasium Moses Mendelssohn studierte er an der Hochschule für Musik Detmold in der Klavierklasse von Herrn Prof. Schneider und Frau Prof. Margolina-Hait. 2017 erhielt er seinen Bachelor of
Music „Freischaffender Musiker – Klavier“. Neben diesem künstlerischen Klavierstudium absolvierte er einen weiteren Bachelor of Music „Instrumentalpädagogik Klavier“ – und schloss auch diesen mit Bestnote ab. Ein Stipendium ermöglichte ihm 2017 aufgrund seiner überragender Leistungen, ein Auslandsjahr an der Jerusalemer Musikakademie bei dem renommierten Lehrer Herrn Prof. Monastyrski zu absolvieren. Marlen Malaev ist seit 2014 Stipendiat des Begabtenförderwerks Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.
Seit dem Wintersemester 2018 begann er seinen Master of Music „Klavier künstlerisch“ und vervollkommnet nun seine künstlerische Ausbildung in der Klavierklasse von Herrn Prof. Tomas an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig. Parallel zum Studium unterrichtete der junge Künstler von August 2018 bis Juli 2019 das Fach Musik am Jüdischem Gymnasium Moses Mendelssohn in Berlin.

„Das Klavierkonzert wurde von dem Pianisten Marlen Malaev glanzvoll betonnt, Kraft und Schönheit der Melodie überwältigte die Zuhörer. Der Larghetto geriet zum Höhepunkt: Übermächtige Leidenschaft, dicht, intim sowie scheu und verhalten kamen die sphärenhaften Klänge daher.“  Stuttgarter Zeitung.

 

Events

Einladungen zu Konzerten führten Marlen Malaev in die Philharmonie Berlin, die Deutsche Oper Berlin, den Französischen Dom Berlin, das Konzerthaus Berlin, den Nikolaisaal Potsdam, den Admiralspalast Berlin, die Liederhalle Stuttgart, die Galina Wischnewskaja Opera Moskau und das Music Center Jerusalem und zu den Mecklenburg-Vorpommern Festspielen.

Auszeichnungen

Marlen Malaev wurde bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Er gewann u.a. bei „Jugend musiziert“ sowohl als Duo mit seinem Bruder als auch als Solist auf Regional- und Landesebene den 1. Preis und auf Bundesebene den 2. Preis (2009/2011).
2015 gewann er den 1. Preis beim „Internationalen Karl Adler Wettbewerb“ samt zwei Sonderpreisen, darunter einen für die beste Interpretation eines romantischen Werkes.
2016 debütierte Marlen Malaev mit dem 2. Klavierkonzert f- Moll op.21 von Frederik Chopin in der Liederhalle, Stuttgart.
2017, 2020 und 2021 wurden die Brüder Malaev als Duo (David Malaev, Violine) und als Trio (Angela Sarah Pape, Gesang) in das Kulturprogramm des Zentralrats der Juden in Deutschland aufgenommen.
Wertvolle Anregungen verdankt er zudem Meisterkursen bei Anatoli Ugorski (Detmold), Grigory Gruzman (Weimar), Oleg Maisenberg (Stuttgart), Bernd Goetzke (Hannover), Cartier-Bresson (Frankreich) und Jerome Rose (USA).

 

Performance

Nitsan Margaliot

Nitsan Margaliot ist ein israelischer Choreograph, Tänzer und Kurator mit Sitz in Berlin, der als Künstler mit queeren Archiven, Märchen und unmöglichen Begegnungen jongliert. Er tanzte im Batsheva Ensemble und in der Vertigo Dance Company und hat mit Choreographen wie Maud Le Pladec, Kat Válastur, Moritz Majce und Anne Collod gearbeitet.
Nitsan besitzt einen Master of Fine Arts von der University of the Arts in Philadelphia. Seine Arbeiten wurden auf Kunst-Events in Deutschland, Schweden, Ungarn, Israel und den USA präsentiert.

Aufführungen

A visit, duet with Mari Sawada as part of LOVE:15 evening by Solistenensemble Kaleidoskop, premiered at Radialsystem, 2022

This Gentle Moment, choreo-film, premiered at the English Theatre Berlin with the support of NPN Stepping Out, 2021-22

today yes? NOTTTT, a piece with a group of teenage dance students as part of Routine 2.0, Israel Festival. Co-creation with Laura Kirshenbaum, 2021

Imagining Otherwise, 12 hour event, a collaboration with Esther Siddiquie currently ‘Always Otherwise’ (Siddiquie and Margaliot). Supported by Interkultur Ruhr, Regionalverband Ruhr (RVR) und Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW), took place at atelier automatique, Bochum, 2020

r e t u r n i n g, in collaboration with the cellist Steuart Pincombe. Premiered at Frankfurt LAB, commissioned by Dresden Frankfurt Dance Company in cooperation with the Jewish Community Frankfurt am Main; presented in 2021 as part of soundance festival at DOCK11, Berlin, 2019

Produktionen

Co-curating and co-initiating the study group and symposium “Moving Margins Symposium, dance archives in practice through distance and absence”. In collaboration of Internationales Theaterinstitut / Zentrum Bundesrepublik Deutschland and NPN Stepping Out, 2021  ︎

Jumping High – Guided Joy for Stiff Days, indoor party as part of the People to People Playground Festival 2021, organized and hosted by the German-Israeli Future Forum Foundation, 2021

Auszeichnungen

Best Dancer award, SoloDuo NRW International festival, Germany, 2020

Scholarships

DIS-TANZ-SOLO, Research stipend for the projects “Solo is a Question” and “Drawing Scores Anew“ by Dachverband Tanz Deutschland, 2020-22

The University of the Arts President’s Fund for Excellence, BGU/Philadelphia Academic Bridge Fund, Szloma-Albam-Stiftung and the Norbert Janssen Stiftung, 2018-20

Gertrude Kraus Foundation Scholarship, 2009

Bildende Kunst Film Literatur Performance

Sarai Meyron

Sarai Meyron wurde in Jerusalem geboren. Sie absolvierte ihr Kunststudium an der HBK Braunschweig 2022 mit Auszeichnung. Ihre Arbeiten sind feministische Lesarten am Schnittpunkt von Sozialem, Persönlichem und Politischem, oft unter Benutzung von Fantasie und Mythologie, wobei gesellschaftliche Erinnerung und Aktionen in der Gegenwart in Frage gestellt werden. Kürzlich stellte sie in einer Solo-Ausstgellung im Willi Münzenberg Forum Berlin aus (August 2022) und im Juli 2022 erschien ihr erstes Buch als Künstlerin und Autorin bei Spector Books.

Ausstellungen

DenkmalKunst –  KunstDenkmal Festival, in Hann. Münden, Deutschland, 2022

Einzelausstellung beim Willi Münzenberg Forum, in Berlin, Deutschland, 2022

Kunstverein Ebersberg, in Ebersberg, Deutschland, 2022

Produktionen

No Words of Warmth / Keine wärmenden Worte, Künstlerin und Autorin, 2022

Open Sewers Collective Magazine, Beitrag, 2022

The Legend of Barbara Rubin, Film Culture 80, Redakteurin, 2018

Auszeichnungen

Kunstpreis des Landkreises Ebersberg, 2022

Willi Münzenberg Forum Preis, 2017

Theater

Gal Naor

Gal Naor ist ein israelischer Gebärdensprachdolmetscher, Theatermacher, Choreograf und Gründer der Berliner Performance-Initiative The progressive wave GbR.
Sein multidisziplinärer Ansatz verbindet Performance-Kunst, zeitgenössischen Tanz und Bildende Kunst in zum Nachdenken anregenden Kompositionen. Dabei verfolgt Naor einen inklusiven künstlerischen Ansatz und sucht nach den möglichen Verbindungen zwischen dem Persönlichen, dem Politischen und dem Universellen.

Koproduktionen

Ein Sommernachtstraum (mit Michaela Casper) Ballhaus Ost, Berlin (2018, 2019) die Aktion Mensch VINCI Stiftung, Herbert-Grünewald-Stiftung. Grillo-Theater Essen, 2018

ZONE (mit UY studio) Halle am Berghain, Berlin, 2019

LoveArchive (mit Karolin Stächele) E-WERK Freiburg/Galerie für Gegenwartskunst Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden Württemberg e.V. mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, 2020

 

Events

BodieSLANGuage (2014) Ballhaus Ost. Hauptstadtkulturfonds, Theater Freiburg, ID Festival, Berlin, 2015

Science of Signs I: Lights & Vessels (2016-17) Radialsystem V. ID Festival, Tanzlabor 21, Sasha Waltz & Guests. TBuK, Berlin (2018), Sommerblut festival, Köln, 2019

Science of Signs II: Oráculo (2018) Ballhaus Ost. ID Festival, Szloma Albam Foundation, Bundesregierung für Kultur und Medien. EigenARTig Festival, Bremen.

Oráculo Installation: Circle1 Gallery, TBuK, Berlin, 2018

Bildende Kunst

Anna Nero

Anna Nero wurde 1988 in Moskau geboren.
1995 zog sie nach Frankfurt am Main. Sie studierte ab 2009 Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz. 2015 absolvierte sie HGB Leipzig und bestand „mit Auszeichnung“.
Danach war sie 2017 Meisterschülerin an der HGB Leipzig.
2019 bekam sie einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule Mainz.

Publikationen

All Things Considered, Monographie, Kerber Verlag (solo), 2020

JETZT – Junge Malerei in Deutschland, Hirmer Verlag, 2019

Solid Cream, 1822 Forum (solo), 2016

Ausstellungen

Jetzt! Junge Malerei in Deutschland im Museum Wiesbaden, Kunstmuseum Bonn und Kunstsammlungen Chemnitz, 2019

Fingers in Many Pies, Galerie Feldbusch Wiesner Rudolph, Berlin, 2020

Res Extensa, Galerie Schierke Seinecke, Frankfurt, 2020

Auszeichnungen

Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn, 2020

Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung

Stipendiatin der Stiftung ZURÜCKGEBEN, Berlin, 2019

Aufenthaltsstipendium Stiftung Opelvillen, Rüsselsheim, 2018

Arbeitsaufenthalt Yangon, Myanmar

Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für Columbus, Ohio, USA

Bildende Kunst Literatur Musik

Jaleh Nili Perego

Jaleh Perego (*1983) wuchs in Wien auf und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von drei Jahren. 2000 bis 2006 studierte sie Violine, Komposition und Musiktheorie an der Universität für Musik Wien. 2006 setzte sie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Nachum Erlich ihr Violinstudium fort, das sie 2014 mit dem „summa cum laude“ bestandenen Solisten-Examen abschloss. Seit 2017 promoviert sie im Fach Musikwissenschaft über den Karlsruher Architekten und Komponisten Richard Fuchs.

 

„Das praktische und theoretische Erforschen des musikalischen Universums bildet meinen Lebensinhalt. Über meinen instrumentalen und wissenschaftlichen Tätigkeiten hinaus, übertrage ich sowohl poetisch als zeichnerisch musikalische Denkstrukturen in Bild und Wort. Dabei leitet mich meine Leidenschaft für die Kontrapunktik von Bach, Mahler & Reger und für die Variationsform in ihren vielfältigen Erscheinungen. Meine Faszination für Rätsel, rekursive Strukturen und Wortspiele spiegelt sich zudem im parallelen Universum dieser „Fraktalen Fugen“ wider.“

Events

Eine reiche Bühnenerfahrung hat J. Perego bereits in ihrer Kindheit gesammelt. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie durch Europa, der Schweiz, Russland, Israel, Brasilien, Großbritannien und den USA.

Bildende Kunst

Alina Nosow

Alina Nosow (*1987 in Kiew/Ukraine) lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Malerei/Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und Akademie der Bildenden Künste in Wien und beendete ihr Studium als Meisterschülerin bei Prof. Marcel van Eeden.

„Meine Ölbilder weisen sowohl abstrakte als auch figürliche Elemente auf. Dabei findet man selten vollständige oder unbeschädigte Figuren. Meistens sind es nur Teile eines menschlichen Körpers, angedeutete Posen oder Szenen. Manches davon verweist auf Alltag, Freizeit oder Erotik, ganz werden die Figuren/Szenen jedoch nie enthüllt. Hinsichtlich der Technik gehe ich hier eher wie eine Bildhauerin vor, in dem ich von einer abstrakten Farbfläche ausgehend, konkrete Elemente herausarbeite.“

 

Preise / Nominierungen:

2. Preis Women Art Prize / X-treme, Berlin, DE, 2021

2. Preis Junge Kunst, Centre Bagatelle Berlin, DE, 2020

Nominierung Pfalzpreis für Malerei, Pfalzgalerie Kaiserslautern, DE, 2012

Nominierung art grant TOP 10, München, DE, 2010

 

Ausstellungen (Auswahl):

Kunstsalon Zwei : Geteilt, Galerie der Künstler, Museum der Fünf Kontinente München, DE (G) (digital COVID-19), 2021

Balagan Arts, Basel, CH (G), 2021

open studio, Linke Wienzeile 42, Wien, AT (G), 2021

Preis Junge Kunst, Centre Bagatelle Berlin, DE (G), 2020

No Sports.Just Art, Creative Cluster Wien, AT (G), 2020

from Russia, Galerie Marcus Ritter, London / Leipzig, DE (G), 2019

transparent bodies, Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, Berlin, DE (G), 2018

1 Jahr Bunkerhill, Galerie Bunkerhill, Hamburg, DE (G), 2018

transparent bodies, Galerie Hinterconti, Hamburg, DE (G), 2017

transparent bodies, Galerie 21, Hamburg, DE (G), 2017

Jahresausstellung Baumwollspinnerei Leipzig, Galerie G11, DE (G), 2017

Winterausstellung, Baumwollspinnerei Leipzig gallery G11, DE (G), 2017

Top 16, Meisterschüler, Kunstverein Mannheim, DE (G), 2016

Ich habe keine Zeugungsglieder, Kurt Tucholsky Literaturmuseum, Rheinsberg, (G), 2016

Klasse Marcel van Eeden in Berlin, Offspace Yasat, Berlin, DE (G), 2015

Blick hinter die Kulissen, Max Ernst Stipendium, Brühl DE (G), 2014

Junge Künstler in der Villa, Villa Böhm Kunstverein Neustadt DE (G), 2012

Top 30 -Pfalzpreis für Malerei, Pfalzgalerie Kaiserlautern, DE (G), 2012

Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Galerie Knecht / Burster Karlsruhe, DE (G), 2012

Lions Art, Kunstverein Mannheim, DE (G), 2011

Contrastartz zwanzigzehn, Club Arte Galerie Mannheim, DE (G), 2010

Alles Fließt, Flaschenfüllerei Plankstadt, DE (G), 2009

OW art, Kunstmesse für junge und zeitgenössische Kunst Buchen, DE (G), 2009

5,98 : 14,8 :8, Kunstverein Mannheim, DE (G), 2008

Bildende Kunst

Marija Petrovic

Marija Petrovic wurde 1992 in Dnipropetrovsk (Ukraine) geboren.

Sie studiert Bildende Kunst an der HfbK Hamburg in der Klasse von Jeanne Faust und an der Aristotle University of Thessaloniki. Zurzeit wohnt sie in Thessaloniki und Hamburg.

„Mit präzisem Ausdruck und in poetischer Sprache untersucht Marija Petrovic in ihrer künstlerischen Arbeit emotional besetzte Themen und Konstellationen aus unserer Alltagswelt. Gewohnte Wahrnehmungen von Erzählformen, Dramaturgien, Geschlechterverhältnissen und Ikonografien werden leise und dabei scharfsinnig in Frage gestellt, so dass wir uns als Betrachter im stetigen Wechsel zwischen Beobachtung und Selbstbeobachtung  finden.“

Isa Maschewski (Kuratorin Kunstverein Jesteburg)

Einzelaustellungen

out of touch, Kunstverein Jesteburg, 2018

Gruppenausstellungen

Thugs II, ASA Studios, 2017

O Superman, Performanceabend HfbK, 2017

Theater

„Der Torpedokäfer – aus dem abenteuerlichen Leben von Franz Jung“, Premiere im Thalia Grußstrasse Hamburg                                                                     Tournee/Stationen in: Rostock, Berlin, Basel, Aarau, Bern, Stuttgart, Leipzig, Kulturzentrum Rote Flora Hamburg, 2017/18

Mitorganisierte Veranstaltungen

In einem alten Haus in Moskau, Jüdischer Salon am Grindel e.V., 2019

Verkehrskontrolle in einer Geisterstadt, Buchpräsentation und Diskussionsabend mit Niels Boeing, Fenna Busmann, Hanna Mittelstädt, Roberto Ohrt, Marija Petrovic, Nora Sdun, Alexander Weiß und Gala Winter, 2018-20

Film Musik Performance

Maria „Mascha“ Raykhman

Maria „Mascha“ Raykhman (aka Masha The Rich Man) ist Songwriterin, Sängerin und Synchronsprecherin. In Kyiv geboren, kam Mascha mit vier Jahren als jüdischer Kontingentflüchtling nach München und wurde zweisprachig auf Russisch und Deutsch erzogen. Nach ihrer Teilnahme am Nachwuchs-Komponisten Wettbewerb „Dein Song“ auf KIKA, studierte sie Gesang und Songwriting an der staatlichen Popakademie in Mannheim und zog anschließend nach Berlin, wo sie aktuell als Musikerin und Sprecherin arbeitet.

Vorführungen

Erste Konzerte mit Cinematischem Folk-Pop Projekt „Masha The Rich Man“ bei Acoustics Concerts Tour durch Deutschland, 2022

Auftritte in jüdischen Gemeinden in Rom und Mailand über das Auswärtige Amt mit Electro-Swing Duo Masha Ray, 2021

Shalom Aleikum: Event des deutschen Zentralrats der Juden, La Nuit Bohème, Live at Heart Showcase Festival Schweden, Cross Club Prag, Universal Music Rooftop Party, diverse jüdische Museen und Festtage uvm. 2017-20

Finalistin bei „Dein Song“ KIKA, 2013

Produktionen

Masha The Rich Man – Single Releases „His Rebel Heart“, „Safe Journey“, 2022

Synchron-Rollen Auszug: „The Batman“ – Annika, „Arcane“ – Sky, „Hot Wheels Labs Unlimited“ – Chloe, „The Northman“ – Kormlöth, „Black Space“ – Maayan, „Fast & Furious 9“ – junge Letty uvm. 2021/22

Major-Releases über SONY mit eigenem EDM Pseudonym Zina Ida (> 8 Millionen Streams), 2020

Masha Ray – „Electro Swing“ Album über Universal Production Music mit über 2000 Sync -Platzierungen weltweit, 2019

 

Auszeichnungen

BV Pop Stipendium, 2022

Jümid (Jüdische Musik in Deutschland) Gewinnerin Pop, 2022

Initiative Musik Stipendium, 2021

Bayern Kreativ Stipendium, 2021

Musicboard Stipendium, 2021

Talentstiftung Henning-Tögel Stipendium, 2019

German Songwriting Award Kategorie Pop, 2017

Film

Irina Rubina

Der Lebenswirbel brachte Irina als Moskauerin zur Welt. Auf dem gewundenen Weg zum Film hat sie zwei Zwischenstopps eingelegt: einige Semester Freie Kunst und Mathematik – beide haben ihr eine gute Portion Beschleunigung für die spätere Arbeit mitgegeben. 2011–2018 hat sie Animations- und Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert, wo sie mehrere preisgekrönte Filme realisieren konnte. Die Vielseitigkeit der Medien und Kunstformen sowie ihrer Schnittmengen sind für sie stets eine große Inspirationsquelle.

Filmographie

BLACK SNOT & GOLDEN SQUARES (Animationsfilm), 2020

DER ÜBERSETZER (Animationsfilm)

filmkunstfest-mv, Schwerin //Amirani, Tiflis // ITFS-Stuttgart// Linoleum, Moscow// Busho, Budapest // FESA, Belgrade // Stoptrik, Maribor // ReAnimania, Yerevan // Jula, Munich, 2012

DIE HÖLLE, DAS BIST DU SELBST (Experimentalfilm)

ISFF Datca, Turkey // Video Art Festival of Casablanca // Jelenia Góra , Zoom Zblizenia International Film Festival, 2013

SEETHING BENEATH (Videoprojektion)

für die Tanzperfomance ‘Out of the Box IV/ Seething Beneath’
Choreographie von Anna Süheyla Harms, Gauthier‎ Dance Company, Theaterhaus Stuttgart, 2013

NO TITLE (Experimenteller Animationsfilm), 2014

JAZZ ORGIE (Animationsfilm / FMX-Trailer 2016)

ITFS Internationales Trickfilm Festival Stuttgart // World Festival of Animated Film Varna // Siggraph Asia // Animated Dreams Animation Film Festival // Anim!Arte International Student Animation Festival of Brazil // Monstra Lisboa Animation Film Festival // ANIMAC // Snowtown Film Festival // MIAF // Animation Nights New York // ANIFILM //  26th MEDIAWAVE – “ANOTHER CONNECTION” International Film and Music Gathering // The Annecy International Animation Film Festival // VIS – Vienna Independent Shorts Filmfestival  //  cellu l’art Festival Jena e.V. // Internationales Filmfest Emden-Norderney // New Zealand International Film Festival // Ars Electronica Animation Festival //  23. OpenEyes Filmfest //  KROK Festival //  Animatou 2016 // Fantoche 2016 //  CINANIMA 2016 // BALKANIMA 2016 // 33 Bogota Film Festival // Primanima // Punto y Raya Festival/ ZKM // Manchester Animation Festival // London International Animation Festival // Les Sommets du cinéma d’animation – Festival international de Montréal // interfilm, 32. Internationales Kurzfilmfestival Berlin // Animateka // 2015/16

1000 MILES TILL THE NEXT EMBRACE (Dokumentarfilm), 2019

MACHTSPIEL (audiovisuelle Inszenierung für Ensemble Modern/ CRESC Biennale, Experimentalfilm)

Furore Festival. International Festival for Young Theater // ENSAV Corrida Audiovisuel //  Sardinia Film Festival 2019 //  ITFS Internationales Trickfilm Festival Stuttgart // 37th International Festival of Films on Art (FIFA) // 4th ANIMATION MARATHON // Animex Awards 2019 // Insomnia International Open-Air Animation Film Festival 2019 // BEAST International Film Festival 2019 // AVANCA 2019 // 12th.International Animated Film Festival Animator 2019 // INTERNATIONAL ZINEMA SCHOOL FEST // Oaxaca FilmFest 9 // Istanbul International Experimental Film Festival // PRIX EUROPA 2019 // Global University Film Awards 2020, HONG KONG, 2019

Auszeichnungen

DIE HÖLLE, DAS BIST DU SELBST

Zoom Zblizenia International Film Festival – Special Mention

 

JAZZ ORGIE

Ottawa International Animation Festival – Prize for Best Commissioned Animation

Copenhagen Jazz Film Festival – Audience Award for best short fiction film

IAFF Golden Kuker Sofia – Best Super short animated film award (about 1 min)

60 Seconds or Less Video Festival – 2nd place Open Category

Melbourne International Animation Festival – Audience Award

Animex Awards Middlesbrough Institute of Modern Art – Experimental Animation Award

Festival of European Student Animation – Diploma in Advertising film or Musical clip category

Karl-Miescher-Preis 2016 „Color in the short film“- Special Mention

14º AROUCA FILM FESTIVAL – Best Experimental Film

7th International Animated Movies Festival Animocje – The Third Prize For Visual Consciousness

The Unprecedented Cinema – Best Experimental Film

2017 Nola Edge Film & Live Art Festival – Best Under One Minute

BEAST – International Film Festival – Best Experimental Award

ANIMA 2017, IX Córdoba International Animation Festival – Special Mention

International Animation Film Festival „Tindirindis“ – Special Mention

Filmbewertungsstelle – Prädikat besonders wertvoll

 

MACHTSPIEL

12th.International Animated Film Festival Animator 2019 – Best Music Film, 2019

Bildende Kunst

Julia Rublow

Geboren in Kiev, Ukraine.
 Aufgewachsen in Magdeburg, Deutschland.
 Lebt und arbeitet in Wien, Österreich.
Rublow ist Mitbegründerin der Edition FUROR, Gründungsmitglied der Künstlerinnengruppe
CLUB FORTUNA und Mitinitiatorin von STRAND.
Außerdem Bandmitglied der Gruppe Thriving Thorns and the Crying Crows Meltdown.
Von 2012 bis 2013 arbeitete und lebte sie in Paris, sowie 2015 in London.
Ihre Werke waren in den letzten Jahren in Gruppen- und Soloausstellungen in Wien, Paris, Moskau, Berlin, Kopenhagen und London zu sehen.
Neben ihrer eigenen künstlerischen Arbeit ist Rublow auch als unabhängige Kuratorin tätig.

Events

ALLES WAS SEIN KANN ODER DAS UNIVERSUM / Österreichisches Kulturforum London, 2018

AMPUTATIONSTANZ / Impulstanz Wien, 2016

THE OTHER SIDE / Garage Moscow, 2014

Auszeichnungen

Nominiert für das beste deutsche Musikvideo Filmfestival Oberhausen D, 2016

LICHTWELLE von STRAND/ Musikvideo Premiere Filmfestival Oberhausen D, 2016

Film

Sharon Ryba-Kahn

Die franco-israelische Regisseurin studierte Schauspiel und Filmproduktion in Paris und New York.  Seit 2007 lebt sie in Berlin. Ihr erster Dokumentarfilm RECOGNITION erschien 2015 und wurde auf über 20 Filmfestivals gezeigt. Zwischen 2016 und 2020 studierte sie Dokumentarfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg. DISPLACED – ihr Abschlussfilm – wurde für den First Steps award nominiert und feierte Premiere im Dok.fest  in München 2020. Sharon ist Doktorandin und ELES Research fellow.

Publikationen

“Love till 120” – (90 min) Finanzierung- Dokumentarfilm Droma, Productions- Postproduktion, 2021

“Displaced” – (90 min)- Dokumentarfilm  ZDF Kleines Fernsehspiel, Medienboard Berlin Brandenburg Tondowski Films – Filmuniversität Babelsberg, 2020

“Cubanía entre Berlin y Havana” (25min) 360 grad Dokumentarfilm  Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Medienboard Berlin Brandenburg, 2020

„Ein Stück deutsche Geschichte“ ( 9 min) (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf-RBB, 2020

Events

Displaced (Auswahl) Dokfest München

First Steps Nominiert Kategorie Dokumentarfilm Mop Watchlist Max Ophüls Film Festival

Auszeichnungen

„Displaced“ nominiert  First Steps award

Winner Bronze Palm Award: Best First Time Filmmaker Mexico Int’l Film Festival Winner Best Documentary:Cyprus International Film Festival

Film Theater

Elina Schkolnik

Elina Schkolnik, 1994 in Berlin geboren, ist Schauspielerin mit ukrainischen Wurzeln. Zwischen 2015 und 2018 stand sie regelmäßig mit dem Jugendensemble des Schlosspark Theaters in Berlin auf der Bühne. Nach einem abgeschlossenen Master in Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste studierte sie von 2018 bis 2022 Schauspiel an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Während ihres Studiums arbeitete sie u.a. mit Sebastian Schwarz, Kathrin Wehlisch und Robert Lehniger zusammen. Zuletzt war sie als Lehrbeauftragte für ein Regieprojekt mit ukrainischen Geflüchteten an der Filmuniversität tätig. Elina Schkolnik ist seit der Spielzeit 2022/23 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg.

FILM (Auswahl)

Iris ⎜Lily⎜Regie: Natalia Sinelnikova Der grüne Trabi, der mal gelb war (2020)⎜ Larissa ⎜ Regie: Klara Stoyanova, 2020

23 ⎜19⎜ Regie: Alison Kuhn, 2019

Herz aus Gold ⎜ Regie: Lina Drevs, 2019

THEATER (Auswahl)

Judith ⎜Judith ⎜Regie: Kathrin Wehlisch, 2020

Der eingebildet Kranke ⎜ Béline ⎜Regie: Lisa Arnold, 2020

Drei Schwestern ⎜ Irina ⎜ Regie: Sebastian Schwarz, 2019

Fräulein Julie ⎜ Julie ⎜ Regie: David Stöhr, 2019

EVENTS

Stolz und Vorurteil – Regie: Christian Brey – Staatstheater Nürnberg

Der Damm – Regie: Kieran Joel – Staatstheater Nürnberg

Amphitryon – Regie: Anne Lenk – Staatstheater Nürnberg

Film

Robert Schulzmann

Robert Schulzmann, geboren 1986 in Riga, ist Dokumentarfilmer und Kameramann mit Sitz in Berlin. Er studierte Filmwissenschaft und Kunstgeschichte und arbeitet seither als Kameramann im Bereich Dokumentarfilm und in der Werbung.
Seine Dokumentarfilme beschäftigen sich oft mit Themen der Multikulturalität und behandeln persönliche Geschichten aus seinem nahen Umfeld. Seit 2017 absolviert er ein Kamerastudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Filmografie (Auswahl)

Morgen, wenn die Hunde schlafen – Dokumentarfilm (15’) DoP, Regie von Louis Marioth, 2018

XAЙM – HOME (engl.) / XAЙM – HEIM (orig.) – Dokumentarfilm (35‘) Regie / Kamera
36th FLICKERS RHODE ISLAND INTERNATIONAL FILM FESITIVAL (Official Selection, Provience, RI, USA), 2017

ASSIS! – Kurzfilm (8‘), Kamera, Regie von Jan Heck
17th INDEPENDENT DAYS INTERNATIONAL FILMFESTIVAL (Official Selection, Karlsruhe, Germany),

ONKEL WASSJA – Dokumentarfilm (16‘), Regie / Kamera                                                                                                                                                                                                   4th SKYLINE INDIE FILM FESTIVAL (Official Selection, Winchester, VA, USA), 14th INTERNATIONAL SHORT & INDEPENDENT FILM FESTIVAL (Official Selection,
Dhaka, Bangladesh) *HONORABLE MENTION* SWEET AS FILM FESTIVAL DECEMBER’S EDITION (Official Selection, Montreal, Quebec, Canada) 1st CHHATRAPATI SHIVAJI INT’L
FILM FESTIVAL (Official Selection, India) 14th WORLD FILM FESTIVAL (Official Selection, Tartu, Estonia), 2016

The Meal Experience – Dokumentarfilm(35‘) Kamera, Regie von Undine Sommer, 2015

ÜBERS WASSER – Spielfilm (72‘) Kamera, Regie von Jan Heck, 2014

Film Literatur

Ron Segal

Ron Segal ist ein freischaffender Schriftsteller, Publizist und Filmemacher mit Lebensmittelpunkt in Berlin. Er hat zwei Romane sowie diverse Beiträge in Tageszeitungen und Magazinen veröffentlicht. Er hält Lesungen und Workshops an deutschen Schulen zum Thema Holocaust-Erinnerung. Sein Roman “Jeder Tag wie heute” wird zurzeit als Animationsfilm adaptiert. Sein zweiter Roman „Katzenmusk“ wurde in Israel mit dem Yosef Campus Award ausgezeichnet.

Publikationen

»Katzenmusik«, Secession Verlag

»Die Stimme«, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Wildgans«, Akzente Zeitschrift

»Fern vom Haus der Kindheit«, Le Monde diplomatique

»Die Augen, blau wie ein Teich«, Die Zeit

»Ron Segal entdeckt die Katzen von Mitzpe Ramon«, Die Welt

»Jeder Tag wie heute«, Wallstein Verlag

»Der kleinere Krieg«, S. Fischer Verlag

»The Stain«, kurzer Animationsfilm, ausgezeichnet im The Beijing Film Festival und im Tel Aviv Museum of Art

Ausstellungen

»Migrating Books« (Bücher auf Wanderschaft), eine architektonisch-literarische Bücher-Installation in Zusammenarbeit mit KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS, Akademie der Künste Berlin

Auszeichnungen

Arbeitsstipendium für nichtdeutsche Literatur, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Abteilung Kultur
Yosef Campus Award für »Katzenmusik«
KulturKontakt Austria artist-in-residence
Stuttgarter Schriftstellerhaus Stipendium 1. Preis –
Jerusalem Film Fund Pitching Competition
Alfred Döblin Haus Stipendium
Akademie der Künste, Sektion Film- und Medienkunst,
Stipendiat Nipkow Programm
Stipendiat DAAD Künstlerstipendium

Design

Liad Shadmi

Liad ist ein freiberuflicher Grafik-Designer und künstlerischer Leiter mit Sitz in Hamburg. Er schloss das Shenkar College of Engineering and Design mit Auszeichnung ab. Das College ist eine der führenden Design-Schulen in Israel. Während seiner Studienzeit nahm er an einem Austauschprogramm mit der Kunsthochschule Weißensee teil. Liad glaubt, dass Design sich auf eine tiefe und sinnvolle Recherche/Forschung beziehen sollte und dass es Erbe und klassische Attribute mit zeitgenössischen Eigenschaften/Elementen verbinden sollte.

Ausstellungen

Tel-Aviv GIF festival, Tel Aviv, 2017

Weißensee Kunsthochschule Annual “Rundgang”, Berlin, 2018

The Print Center 93rd ANNUAL International Online Exhibition, Philadelphia, 2019

Produktionen

DESIGNBOOM

EXPERIMENTA

PACKAGING OF THE WORLD

 

Auszeichnungen

Azrieli Foundation prize for excellence in studies Jan 2019 Associated with Shenkar – Engineering. Design. Art, 2019

Azrieli Foundation prize for excellence in studies Jan 2017 Associated with Shenkar – Engineering. Design. Art, 2017

Azrieli Foundation prize for excellence in studies Jan 2016 Associated with Shenkar – Engineering. Design. Art, 2016

Musik

Or Shemesh

Or Shemesh wurde 1981 in Be’er Sheva in Israel geboren und ist derzeit Meisterschüler für Komposition an der „Felix-Mendelssohn Bartholdy Universität für Musik und Theater in Leipzig. Shemesh hat einen M.A.-Abschluss der Kunstuniversität Graz und einen B.Mus-Abschluss der Universität von Tel-Aviv. Er gewann verschiedene Preise und Stipendien und seine Kompositionen sind bei verschiedenen Veranstaltungen in Europa und in Israel aufgeführt worden. Shemesh lebt in Berlin seit 2013. Er ist ELES-Forschungsstipendiat.

In seinen Kompositionen versucht Or Shemesh die Grenzen seines musikalischen Vokabulars zu erweitern indem er rohes, unmusikalisches und fertig vorgefundenes Material in neue musikalische Kontexte stellt, ihm außergewöhnliche Seiten entlockt und seine potentielle Musikalität entfacht.

Sein interdisziplinäres Projekt The Concertification of Public Space lotet gesellschaftspolitische Thematiken im öffentlichen Raum aus und erzeugt ortsspezifische musikalische Kompositionen.

Events

New composition for Soprano and Electronics. ZfGM Festival, Leipzig, 2019

 

Auszeichnungen

ACUM’s Mark Kopytman award for an anonymously submitted musical composition

Laureate of the the Cité Internationale des Arts in Paris

The America-Israel Cultural Foundation Scholarship

Film Theater

Alexandra Sinelnikova

Alexandra Sinelnikova wurde 1994 in St. Petersburg geboren, immigrierte 1996 mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie von 2013 bis 2017 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Im Rahmen ihrer Ausbildung spielte sie von 2015-17 am Staatsschauspiel Dresden. Danach wechselte sie ans Schauspiel Dortmund, wo sie von 2017 bis 2020 festes Ensemblemitglied war. Sie lebt seit 2020 im Hamburg und arbeitet als freie Schauspielerin.

Aufführungen

Die Dämonen, Regie: Sascha Hawemann, Schauspiel Dortmund, 2019

PLAY – Abriss einer Reise, Regie: Kay Voges, Schauspiel Dortmund, 2019

Am Boden. Grounded, Regie: Thorsten Bihegue, Schauspiel Dortmund, 2018

Der Theatermacher, Regie: Kay Voges, Schauspiel Dortmund, 2018

Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm, Regie: Thorsten Bihegue, Schauspiel Dortmund, 2018

Produktion

IRIS, Rolle: Frau Stamm, Regie: Natalia Sinelnikova, 2020

Auszeichnungen

„Grand-Prix“ Hauptpreis für „Bestes Stück“ Festival Istrapolitana Project für „Michael Kohlhaas“ (Regie: Philipp Lux, Staatsschauspiel Dresden), 2017

Preis der Jugendjury für das Stück „Der Theatermacher“, NRW Theatertreffen 2019, Regie: Kay Voges, Schauspiel Dortmund

Film

Natalia Sinelnikova

Natalia Sinelnikova ist freischaffende Regisseurin und Drehbuchautorin. 1996 immigrierten sie und ihre Familie als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. Sie studierte Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Fotografie und Theater an der Universität Hildesheim und Filmregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam. Im Rahmen ihres Studiums entstanden zahlreiche Kurzfilme, die auf nationalen und internationalen Festivals liefen. 2016 war sie Mitglied der Debutfilmjury des Festivals für osteuropäischen Film in Cottbus und 2021 wurde sie für die ZFF Academy des Zürich Film Festivals ausgewählt. Die Regisseurin ist Teil des Jüdischen Künstler*innen-Netzwerks Dagesh und Alumna des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.  Ihr Masterabschlussfilm und erster Langspielfilm “Wir könnten genauso gut tot sein” feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2022 und eröffnete die Sektion Perspektive Deutsches Kino. Der deutsche Kinostart war im September 2022.

Filmografie (Auswahl)

Wir Könnten Genauso Gut Tot sein/ We Might As Well Be Dead, Langspielfilm
Berlinale, Eröffnungsfilm Perspektive Deutsches Kino, 2022

Die Unsichtbare Frau/ A Woman Wants the Bill, Kurzfilm
(Unabhängiges Filmfest Osnabrück, Landshuter Kurzfilmfestival), 2018

Trauerweiden/ Weeping Willows, Mittellanger Spielfilm
(Moscow Jewish Filmfestival, Berlin Jewish Film Festival, Odessa Jewish Film Festival, Ekaterinburg Jewish Film Festival, Arcipelago – International Festival of Short Films and New Images ), 2017

Hold it All Back, Musikvideo, Sinnbus Records
Raindance Filmfestival, 2017

bajuschki/ bayushki, Kurz-Dokumentarfilm
(Achtung Berlin -new berlin film award, Kassel Dokfest, Sehsüchte Filmfestival), 2016

Festivalteilnahmen (Auswahl):

Berlinale, Berlin Jewish Film Festival; Moscow Jewish Film Festival Odessa Jewish Film Festival; Arcipelago Film Festival; Dokfest Kassel, Raindance Filmfestival, Sehsüchte Festival; Achtung Berlin

Bildende Kunst Performance

Ali Shrago-Spechler

Ali Shrago-Spechlers Arbeit erforscht die Formbarkeit von Geschichte und die Landschaft der Erinnerung. Sie benutzt Gemälde, Skulpturen, Installationen und interaktive Ereignisse, um einen vertrauten und seltsamen Raum für ihr Publikum zu schaffen. Ihre hybriden Aktionen bedienen eine nachdenkliche Wehmut: Sie erkunden die Komödie und Gewalt jüdischer Geschichten und Kulturen, während die Zuschauer ermutigt werden, ihre eigenen Erzählungen und die selbst auferlegte Entfremdung in Frage zu stellen.

Publikationen

The Face of America Magazine, Vol. 4, Issue 2, 2020

“The Thrill of Unpredictability…”, NY Times, Jillian Steinhaur, 2020

“Here Are 9 of the Most Wildly Creative…” Artnews, Sara Cascone, 2020

“Where to Celebrate Purim” Time Out NY, 2017

“…Explores the Politics of Pedagogy,” Vice News, Antwaun Sargent, 2016

“Best Curator” Bedlam Lorenz Assembly, New Times Broward, 2013

“Brooklyn Shtetl”, The Forward, Ezra Glinter, 2011

“Grandson of Overtown Art icon exhibits in Wynwood”, Miami Herald, 2011

Letzte Kunstausstellungen

“Heimbüro” Ethan Cohen Kunsthalle, Beacon, NY, 2020-21

“1938” BravinLee Gallery, NYC, 2020

“Eine Friedliche Industrie” Spring/Break Art Fair, NYC Letzte Residenzen, 2020

ProjectArt in Crown Heights, Brooklyn 2018, Trestle Kunstraum (Trestle Art Space), Gowanus, Brooklyn 2017, das Museum für Zeitgenössisch Kunst des Massachusetts (Mass MoCA) 2016, Vermont Studio Zentrum 2016, Art Kibbutz, Governor’s Island, NYC, 2019-20

Auszeichnungen

Nominiert für den Robert M. Sherman Young Pioneers Award für die Arbeit mit The New Shul, 2021

In’tl Human Rights Art Festival, Kunstpreis der Kreativität – Lobende Erwähnung, 2020

Fulbright Research Auszeichnungen, veranstaltet von KIT Archives und HfG, 2020-21

ProjectArt Residency in Crown Heights Library, 2019-20

Naomi Anolic Emerging Artist Award, 2017

Assets 4 Artists, Mass MoCA Residency, 2017

Pratt Institute Presidential Stipendium, 2007-11

Musik

Ohad Stolarz

Ohad Stolarz wurde 1989 in Tel Aviv geboren. Seine Familie stammt aus Deutschland und Argentinien. Seit 2013 lebt Stolarz in Berlin. Im Jahre 2014 gründete Stolarz den Hebräischen Chor Berlin (e.V.), einen deutsch-israelischen Laienchor, den er bis 2017 dirigierte und dem er mehrere Kompositionen widmete. Seit 2016 studiert Stolarz Chordirigieren an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin mit Prof. Jörg-Peter Weigle, und seit 2018 mit Prof. Justin Doyle.

Publikation

„Sephardische Volkslieder: Acht Sätze für gemischten Chor“ (Wiesbaden, Breitkopf & Härtel), 2019/20

Event

Luciano Berio: „Folk Songs“ für Mezzosopran und sieben Instrumente, mit Vizma Zvaigzne und Studierenden der HfM „Hanns Eisler“ (Mentoring: Prof. Wayne Foster-Smith). Krönungskutschensaal, Neuer Marstall, 6. 2019

Film

Matan Tal

Matan Tal hat seinen BA in Film Studies 2018 an der Tel Aviv Universität gemacht. seit 2016 hat er in der Film-Industrie gearbeitet, vor allem im Fach Regie, Videoschnitt und Screencasting für Dokumentarfilme, fiktionalen Stoff und im Bereich Werbung. 2019 wurde Matan als einer der „10 Top Berliner Filmemacher, auf die man achten sollte“ vom Raindance Film Festival in Großbritannien bezeichnet.

Filmografie

2020 – „The Same Snowy Ground“ (Documentary, Germany, 43 min), 2020

2020 – „The Invention of Chris Marker“ (Desktop Documentary, Germany, 14 min), 2020

2018 – „Medea“ (Fiction, Israel, 11 min), 2018

Bildende Kunst Design

Sofiya Usach

Sofiya Usach wurde in der Ukraine geboren, ist aber in Deutschland aufgewachsen. In Trier schloss Sofiya 2020 ihr Studium in Kommunikationsdesign mit einem Master ab. In derselben Stadt war sie sieben Jahre als Jugendzentrumsleiterin in der Synagoge tätig. 2021 veröffentlichte Sofiya in Zusammenarbeit mit Bas Kast ihr erstes Buch „Wenn Du einen Traum hast“. Sie lebt und arbeitet in Wiesbaden.

Foto: Gene Glover

Ausstellungen

„Art und Streetfood Festival“, Ladenburg, 2018/19

Publikationen

„Wenn Du einen Traum hast“ mit Bas Kast. All-Age Buch

Theater

Alexander Wertmann

Alexander Wertmann wurde 1997 in Schwerin geboren. Erste Theatererfahrungen sammelte er in der Kinder- und Jugendtheatergruppe »Lo-Minor« in München, wo er seit 2010 regelmäßig auf der Bühne stand. Alexander war über mehrere Jahre Mitglied der Gärtnerplatz Jugend und des Jungen Resi des Münchner Residenztheaters. Seit Herbst 2017 besucht er die Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin.

Events

Die Zirkusprinzessin, Rolle: Maxl, Piccolo  Regie: Josef E. Köpplinger Theater: Staatstheater am Gärtnerplatz München, 2014-18

Wir sind jung. Wir sind stark, Rolle: Minh Regie: Anja Sczilinski Theater: Residenztheater, 2016-17

Film

Lili Zahavi

Lili Zahavi hat das Filmemachen als Schauspielerin vor der Kamera begonnen und widmete sich nach dem Abitur zusätzlich der Filmregie und dem Drehbuch-Schreiben. Seit 2016 studiert sie szenische Regie an der Filmakademie Baden Württemberg. Lili ist Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.

 

Wie gestaltet sich für Dich Dein zeitgenössisches jüdisches Dasein in Deutschland?

Osem Mini Croutons und keine Lust auf Erkältung. Das Außen gestalten andere.

FILM (Auswahl)

BREAKING BED (Kurzfilm) Buch & Regie, 2015

ABLICHT (Kurzfilm) Koregie mit Arkadij Khaet, 2016

04_EMIL_CASTING.MP4 (Kurzfilm) Buch & Regie Black Nights Film Festival 2017/2019

HELLA (Werbespot) Konzept & Koregie mit Tarek Röhlinger, 2018

#METATTOO (Kurzfilm) Buch & Regie, 2019

ME MYSELF ANDI (mittellang, Hybrid) Buch + Regie Nominierung Max Ophüls Preis, lobende Erwähnung Achtung Berlin 2022

SCHABERNACK (Kurzfilm/SWR) Regie, 2022

DOWNWARD DOGS (Langspielfilm, in Entwicklung), 2022

AUSZEICHNUNG

Lobende Erwähnung für „ME MYSELF ANDI“ auf dem 18. Achtung Berlin Festival 26.04.2022 Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2019 in der Kategorie Nachwuchs für „HELLA- Sexy Products. Sexy Moves.“

 

Film Musik Performance

Layla Zami

Layla Zami ist eine innovative und interdisziplinäre Künstlerin, Akademikerin, Kuratorin und Globetrotterin. Sie ist derzeit Visiting Assistant Professor of Humanities and Media Studies in the Performance and Performance Studies Program am Pratt Institute in Brooklyn, New York. Layla hat einen PhD-Titel der Humboldt-Universität, Berlin, war ELES-Stipendiatin (2013-2016) und hat einen MA-Abschluss der Sciences Po Paris sowie ein Saxofon-Diplom fdes Conservatoire de Musique du Mans. Sie Resident Artist der Theaterkompagnie Oxana Chi & Ensemble Xinren und tourte mit den Künstler:innen durch die Welt. Sie spielte unter anderem Saxofon und Daumenklavier und Chalumeau, trug Poesie vor und spielte Theater im Dialog mit der Choreografie. Mit Oxana Chi verfasste sie die preisgekrönte Dokumentation Dancing Through Gardens (Durch Gärten Tanzen). Layla ist Ratsmitglied des International Human Rights Art Festival und Gründungsmitglied des of the Dance/NYC Programming Symposium Committee. Sie wurde 1985 in Paris geboren und schöpft aus ihrem reichen jüdisch-europäisch-karibischen kulturellen Erbe. Sie forscht und und lehrt und macht Kunst mit Bewusstsein für gesellschaftliche Themen.

„Meine Arbeit dreht sich um Körper/Körperlichkeit, Erinnerung/historisches Trauma, Diaspora/Migration, Rasse/Gender und Freizeit. Ich trage viele Welten in mir, genau so wie viele vergangene Leben. Und lasse meine multidisziplinären Talente und Forschungsinteressen im Jetzt entfalten. Mein Ziel ist es, Verbindungen herzustellen zwischen verschiedenen Ausdrucksformen und Gefühlen und Kunst zu benutzen, um ein Bewusstsein zu schaffen für die Notwendigkeit und Möglichkeit sozialer Veränderung.“

Publikationen

Contemporary PerforMemory: Moving Through Diasporic Dancescapes in the 21st Century. Berlin: Humboldt-University, 2018

„Tanzkunst als lebendige Erinnerung“ In Neues Judentum – altes Erinnern? Zeiträume des Gedenkens, edited by Dimitrij Belkin, Lara Hensch, and Eva Lezzi, 267-288. Berlin: Hentrich&Hentrich / ELES, 2017

„Oxana Chis Tänzerische Wissensschaffung: Biographische Erinnerung an Tatjana Barbakoff aus feministischer Perspektive.“ In Sichtbar Unsichtbar. Geschlechterwissen in (Auto-)Biographischen Texten, edited by Maria Heidegger, Nina Kogler, Ursula A. Schneider, and Annette Steinsiek, 259–274. Bielefeld: Transcript, 2015

With the working group AK ForschungsHandeln: InterdepenDenken: Wie Positionierung und Intersektionalität forschend gestalten. wissen_bewegen. Berlin: w_orten&meer, wissen_bewegen, 2015

Performances

As a Resident Artist with Oxana Chi & Ensemble Xinren, Layla Zami is a main protagonist in the productions feelingJAZZ (2018) and I Step On Air (since 2013). She also appears in other performances such as Through Gardens and Neferet iti.

Solo work: Homesong: spoken words and saxophone

Filmografie (Auswahl)

Durch Gärten Tanzen (Dancing Through Gardens)  (140min. Co-director with Oxana Chi, Cinematographer, Co-Editing). Premiere: Bundesplatz Kino Berlin

Schwarz, Rot, Gold…Alles nur Vergangenheit? (45 Min. Director, Cinematographer, Editor)

Premiere: Galerie Gondwana Berlin

Feuervogel (12 min. Director, Cinematographer, Editor). Premiere: Sputnik Kino Berlin

Commissioned works for: DansArt Bielefeld Afro-Contemporary Dance Biennale, Humboldt-University, Frauenzentrum Schokofabrik, ManuEla Ritz/Antidiskriminierungsstelle, AfricAvenir International

Arbeit als Kuratorin

International Human Rights Art Festival at The Wild Project (Assistant Producer), 2018

Moving Archives (Initiator and Co-organizer, The Center for the Humanities, Graduate Center, City University of New York), 2018

International Symposium-Festival Moving Memory, Technical University TU Berlin, 2016

DAGESH Events

Asyl im Paradies

Dagesh Eröffnung Schlosstheater Rheinsberg

Auszeichnungen

Fakultätspreis für gute Lehre (1. Platz) HU Berlin

International Award of recognition, DOSHIMA Jakarta

Bourse Envie d’Agir French Ministry of Youth

Fellowship, Zurückgeben Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft

Film

Mila Zhluktenko

Mila Zhluktenko, 1991 geboren, ist im Jahr 2004 mit ihrer Familie aus der Ukraine nach Deutschland eingewandert. Seit 2014 ist sie Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film München in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. In ihrem Studium hat Mila bei mehreren Kurzfilmen Regie geführt, unter anderem bei ihrem letzten Film „Find Fix Finish“. Ihre Filme wurden auf vielen internationalen Festivals gezeigt und sind mehrfach ausgezeichnet worden.

Publikationen

Opera Glasses, 2019

Find Fix Finish, 2017

I love my #hairlegs, 2017

Die Avocadogeschichte, 2015

Auszeichnungen

Prix Découverte (Innovations Preis) • CHALON TOUT COURT 2018

Doc Lounge Award • FILM FEST SUDSVALL 2018

Grand Prix • TABOR FILM FESTIVAL 2018

Edward Snowden Award • INTERNATIONAL FESTIVAL SIGNS OF THE NIGHT, 2018

STARTER FILMPREIS 2018

Bester Dokumentarfilm • CILECT PRIZE 2018

Amnesty International Award • INDIELISBOA 2017

Bester Experimenteller Kurfilm • Guanajuato International Film Festival 2017

Radar Preis • CURTOCIRCUITO 2017

Jury Preis “Fugas International Competition” • DOCUMENTAMADRID 2017

Publikums Preis – Kurzfilm • DOCUMENTAMADRID 2017

Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm • DOK Leipzig 2019

Musik Performance

Rebekka Salomea Ziegler

Rebekka Salomea, geboren 1991 in Süddeutschland, lebt seit 2013 in Köln. 2013-2019 studierte sie Jazz/Pop Gesang in Köln und Kopenhagen. 2014 gründete sie SALOMEA (contemporary multi-genre) undwar beteiligt als Mitgründern von „Of Cabbages And Kings“ (Vokalquartett) und 2017 ebenfalls als Mitgründern des Kollektivs fx.LAB für interdisz., improv., elektr. Musik. Seit 2020 arbeitet sie als Dozentin für Jazz/Pop Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz, Köln. 2020/2021 war sie Teil des Kuratoriums der Cologne Jazzweek. 2020 erschien ihr neustes SALOMEA Album: Bathing In Flowers.

Veröffentlichungen

SALOMEA, S A L O M E A (KLAENG records), 2018

Of Cabbages And Kings, Aura (KLAENG records), 2018

SALOMEA, Bathing In Flowers (enja&yellowbird records), 2020

Events

SALOMEA @ Moers Festival, 2017

LAB.DAYS  präsentiert von fx.LAB, 2018

SALOMEA @ c/o pop xoxo Festival, 2021

Auszeichnungen:

Konzertstipendium der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, 2016 und  2017

Sparda Jazz Award, 2016

Burghauser Jazzpreis, 2018

Tampere Vocal, 2018

Förderungen durch Kulturamt Stadt Köln, Musikfonds, Initiative Musik, Ensembleförderung NRW, Neustart Kultur NRW, …