Kunst ist Kommunikation und Konfrontation – mit Traditionen, Gesellschaften, Identitäten. Das Programm DAGESH. KunstLAB ELES fördert jüdische Künstler*innen und fragt nach jüdischen Aspekten von Kunst und Kultur ohne diese festzulegen. DAGESH schafft eine kreative Öffnung hin zu pluralen religiösen Traditionen und säkularen Geschichten, zu einem spannungsvollen Miteinander von jüdischen und nichtjüdischen Facetten, zu verschiedenen Praktiken gesellschaftlicher, politischer und ästhetischer Verortung. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem.

Das Dagesh – ein Punkt, ein kleines Quadrat im Zentrum von Buchstaben des hebräischen und jiddischen Alphabets – trägt in sich keine Bedeutung. Es kann jedoch die Bedeutung der Worte verändern, indem es Betonungen verschärft. Auch das will Kunst: Akzente setzen und Inhalte verschieben.

 

  • Aktuell:  Vom 3. bis zum 5. Dezember laden DAGESH, ELES, Literaturhaus Berlin und Buchhandlung München/Berlin zu „Verquere Verortungen. Festival Jüdischer Literaturen“ ins Literaturhaus Berlin. Im Fokus steht die Literatur zeitgenössischer jüdischer Autor_innen. An dem Festival nehmen rund 30 Autor*innen und Künstler*innen teil, darunter Dmitrij Kapitelman, Nele Pollatschek, Eva Menasse, Channah Trzebiner, Dani Levy, Jeff Wilbusch, Max Czollek, Zehava Khalfa, Robert Schindel, Ofri Lapid, Noam Brusilovsky, Tomer Gardi, Esther Dischereit, Sasha Marianna Salzmann und Dana von Suffrin. Das Festivalprogramm und weitere Informationen hier.