Marija Petrovic ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Forscherin und Kuratorin. Sie studierte Bildende Kunst sowie Theorie und Geschichte an der HFBK Hamburg und Philosophie an der Aristotle University of Thessaloniki. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Fragilität von Erinnerung sowie mit den vielschichtigen Zusammenhängen an den Schnittstellen von politischer Repräsentation, historischen Erzählungen und gelebten Erfahrungen.

Sie präsentierte ihre künstlerische Arbeit unter anderem im Kunstverein Jesteburg, im Jenaer Kulturbahnhof und im Malmö Konstmuseum sowie auf internationalen Konferenzen in Europa. Gemeinsam mit der Künstlerin und Forscherin Ofri Lapid entwickelte Marija Petrovic das Projekt Silver, aus dem 2023 eine künstlerisch-forschende Publikation hervorging. Im Fokus des Projekts stehen Silberobjekte aus ehemaligem jüdischem Besitz, die im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verwahrt werden, ihre vielfältigen Geschichten und ihre Nachleben. Im selben Jahr kuratierte Petrovic im Kunstverein Ost in Berlin die Ausstellung All the Dots Connected Form an Open Space Within und sie co-kuratiert die Ausstellung Atlas of Migratory Feelings, die 2027 in der Galerie im Körnerpark stattfindet.

Derzeit promoviert Marija Petrovic an der HFBK Hamburg im Bereich Philosophie und Kulturtheorie. Ihre Dissertation untersucht das analytische Potenzial von Verletzlichkeit und wird von ELES gefördert.

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