„Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“
Jüdisches Kulturmuseum Veitshöchheim
Eröffnung: 26. September 2026; Laufzeit: 25. September bis 2. Oktober 2026
Kuration: Johanna Weiß & Daniel Laufer
Zur Mitwirkung an der Ausstellung „Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“ möchten wir alle Dagesh-Künstler*innen herzlich einladen. Die Ausstellung ist Teil der bundesweiten Reihe Dagesh-Studio on the Road, die zeitgenössische jüdische Positionen in der Gegenwartskunst sichtbar macht. Nach der Purim Edition im März in Dresden setzen wir die Reihe im September 2026 mit der Dagesh-Studio on the Road #SukkotEdition 2026 in Veitshöchheim fort.
Vom 26. September bis 2. Oktober 2026 werden wir das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim sowie die Sukka im historischen Synagogenhof des Museums bespielen und einen Raum schaffen, in dem Tradition und zeitgenössische Kunst aufeinandertreffen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 26. September 2026 statt.
Die Ausstellung „Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“ nimmt das jüdische Fest Sukkot zum Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Fragilität, Schutz und Gemeinschaft in einer krisenhaften Gegenwart. Sukkot erinnert an die Zeit des Wanderns und Wohnens in provisorischen Hütten während des Auszugs aus Ägypten. Die Sukka verkörpert einen prekären Schutzraum, der keine Sicherheit garantiert, aber eine Form des Innehaltens, der Offenheit und des Zusammenseins ermöglicht.
Gerade heute, im Angesicht von Krieg, Flucht, ökologischen Krisen, politischer Unsicherheit, gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender sozialer Vereinzelung, gewinnt die Symbolik der Sukka neue Aktualität. Sie steht für temporäre Schutzräume, wie sie Geflüchtete, marginalisierte Gruppen oder Menschen in instabilen Lebensverhältnissen aufsuchen oder improvisieren müssen. Dabei stellt die Sukka nicht nur architektonisch, sondern auch sozial eine grundlegende Frage: Was bedeutet Schutz, wenn er nicht dauerhaft sein kann? Und was bedeutet Gemeinschaft unter fragilen Bedingungen?
Anlässlich der Ausstellung wird eine Sukka aufgebaut, die zugleich traditionell und kreativ gestaltet ist. Als fragile Struktur ist sie durchlässig für die Elemente, weit entfernt von der Beständigkeit eines stabilen Gebäudes. Gerade in dieser Temporalität wird ein zentraler Gedanke von Sukkot sichtbar: das Bewusstsein, dass menschliches Leben und all unsere Errungenschaften zerbrechlich sind und in einem größeren Kontext existieren. Diese Fragilität lädt uns ein, die Vergänglichkeit anzuerkennen, uns mit dem Moment zu verbinden und den Wert von Einfachheit und Verbundenheit neu zu entdecken.
Die Geste der Einladung, des Teilens und des provisorischen Zusammenkommens bildet das Zentrum der Ausstellung und verweist auf die Idee von Gemeinschaft als widerständiger Praxis: „Der Himmel als Dach“ begreift die Sukka als Raum der Begegnung, an dem Tradition und zeitgenössische künstlerische Positionen aufeinandertreffen, als Ort des Zuhörens, der Gemeinschaft und der Reflexion.
Für die Gestaltung der Ausstellung und des Eröffnungsprogramms laden wir Dagesh-Künstler*innen ein, Vorschläge für Beiträge einzureichen. Eure künstlerischen Arbeiten sollen den Dialog zwischen Tradition und moderner künstlerischer Praxis widerspiegeln und sich mit Themen von Fragilität, Vergänglichkeit, temporärem Schutz in unsicheren Zeiten oder Formen von Sicherheit durch das Zusammenkommen in der Sukka und Gemeinschaft auseinandersetzen. Gerne können eure Arbeiten jüdische Perspektiven im ländlichen Raum thematisieren.
Eingereicht werden können fertige Arbeiten oder Projektskizzen in Form von Flachware, Kleinskulpturen oder Sound- und Videoarbeiten, Performance-Formate, Essays oder Gedichten.
Bitte einreichen:
Künstler*innen, deren Beiträge im Rahmen der Ausstellung gezeigt werden, erhalten ein Honorar in Höhe von 500 Euro. Reise- und Übernachtungskosten sowie die Ausgaben für den Transport der Beiträge werden vollständig erstattet. Produktionskosten können leider nicht erstattet werden.
Bewerbungsfrist: 30. Mai 2026
Einreichung per E-Mail an: bewerbung@dagesh.de mit Betreff „#Sukkot Edition 2026″.
Fragen zur Ausschreibung bitte an Alisa Gadas (info@dagesh.de) oder Daniel Laufer (laufer@dagesh.de) richten.
Wir freuen uns auf zahlreiche Beiträge und darauf, diesen besonderen Raum gemeinsam zu gestalten!
Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext setzt das Art Retreat Programm in Buchen fort. In Zusammenarbeit mit der Bücherei des Judentums (BdJ)kann sich ein*e Künstler*in im Zeitraum vom 06. bis zum 23. Oktober oder vom 03. bis zum 23. November zwei Wochen lang in ruhiger Atmosphäre konzentriert ihrem*seinem Projekt widmen. Das Art Retreat steht ausschließlich Künstler*innen des Dagesh-Netzwerkes offen.
Das Programm beinhaltet:
Die Bücherei steht für Projekte des*r Künstler*in uneingeschränkt zur Verfügung. Soweit dafür benötigte Bücher nicht im Bestand vorhanden sind, können diese nach vorheriger Absprache bestellt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich vor Ort mit lokalen Akteuer*innen zu vernetzen. Der Aufenthalt kann nur im oben angegeben Zeitraum erfolgen.
Voraussetzungen:
Für Ihre Bewerbung laden Sie bitte die folgenden Unterlagen als Datei im PDF-Format hoch (in deutscher oder englischer Sprache, max. 20MB).
Das PDF muss enthalten
Die Bewerber*innenauswahl trifft das Kuratorium bestehend aus Rebekka Denz (BdJ), Tilmann Gempp-Friedrich (BdJ), Dr. Georg Kormann (BdJ), Daniel Laufer (Dagesh) und Zsófia Bihari (Dagesh).
Weitere Informationen:
http://www.buecherei-des-judentums.de/
https://dagesh.de/art-retreat-in-the-jewish-library-of-buchen-liad-shadmi/
Foto: Liad Shadmi
Ausschreibung:
wir freuen uns, unsere Netzwerkmitglieder zu der Ausstellung „Zwischen Schutz und Fragilität“ einzuladen. Die Ausstellung ist zugleich Auftakt der Reihe Dagesh-Studio on the Road, die sich am jüdischen Kalender orientiert. Im Jahr der Kulturhauptstadt Chemnitz starten wir im Oktober 2025 mit der ersten Edition: Dagesh-Studio on the Road #SukkotEdition 2025 .
Vom 5. bis 10. Oktober werden wir die Sukka im Stadtpark bespielen – eine fragile, temporäre und schützende Struktur, die einen Raum schafft, in dem Tradition und zeitgenössische Kunst aufeinandertreffen. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit Tage der jüdischen Kultur e.V. Chemnitz realisiert.
Eure Beiträge – fertige Arbeiten, Flachware, Kleinskulpturen oder Sound-/Videoarbeiten – sollen den Dialog zwischen Tradition und moderner künstlerischer Praxis widerspiegeln und die Themen Fragilität, Vergänglichkeit und Verbundenheit thematisieren. Solltet ihr passende Performances, Essays oder Gedichte haben, die zum Thema passen, sendet diese bitte ebenfalls ein, damit wir sie im Rahmen des Begleitprogramms präsentieren können.
Bitte sendet uns:
Für die ausgewählten Künstler*innen ist ein Honorar vorgesehen. Die Kosten für Reise und Unterkunft in Chemnitz übernimmt Dagesh. Produktionskosten können leider nicht erstattet werden.
Bewerbungsfrist: 15. Mai 2025
Einreichung per E-Mail an: bewerbung@dagesh.de mit Betreff „Chemnitz 2025“
Bei Fragen zur Ausschreibung steht Daniel Laufer gerne unter laufer@dagesh.de zur Verfügung.
Wir freuen uns auf eure inspirierenden Ideen und darauf, diesen besonderen Raum gemeinsam zu gestalten!
Öffentliche Ausschreibung vom Kulturbüro Gronau GmbH in Zusammenarbeit mit Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext
Hintergrund
Die ehemalige Synagoge im Gronauer Stadtteil Epe soll zu einem interkulturellen Treffpunkt für Kunst, Kultur und Begegnung im ländlichen Raum transformiert werden. Das historische Gebäude wird unter Auflagen des Denkmalschutzes behutsam saniert und größtenteils in den Zustand vor dem 9. November 1938 versetzt.
Besondere Merkmale der Sanierung sind:
Ziel des Kunstwettbewerbs
Die Gestaltung eines Kunstwerks, das in die ebenfalls zu gestaltenden Außenanlagen eingebettet ist, soll den historischen Charakter und die Symbolik des Ortes aufgreifen und zugleich die Vision eines zukunftsorientierten, interkulturellen Treffpunkts widerspiegeln. Im Rahmen eines offenen Wettbewerbs sollen Künstler*innen aus der jüdischen Community dazu eingeladen werden, diese Herausforderungen kreativ zu interpretieren.
Anforderungen an die Außenanlagen
Einzureichende Unterlagen
Anforderungen an das Kunstwerk
Ort:
Vor dem Haupteingang: Der gepflasterte Platz muss erhalten bleiben und weiterhin große Besuchergruppen aufnehmen können. Eine diebstahlsichere und bodenschonende Verankerung ist notwendig, da der Platz unterkellert ist. Hinterer Außenbereich: Das Objekt muss standfest sein, aber nur leicht verankert werden (Versickerungsfläche).
Material und Gestaltung:
Es gibt keine Vorgaben für das Material. Das Kunstwerk soll wartungsarm sein; Video-, Audio- oder Lichtinstallationen sind ausgeschlossen.
Integration:
Das Kunstwerk soll die Umgebung ergänzen und den Charakter des Denkmals respektieren
Ein möglicher Standort ist auch die Bushaltestelle am Kardinal-von-Galen-Ring, die gestalterisch in das Gesamtkonzept einbezogen werden kann.
Die Herstellungskosten für das gesamte Ensemble sollen 150.000 Euro nicht überschreiten.
Verfahren
Künstler*innen aus der jüdischen Community sind eingeladen, ihre Herangehensweise und Ideen für das Kunstwerk am Haus Lebenstein einzureichen. Eine Jury wählt drei Teilnehmende für die Vertiefungsphase aus.
Die drei ausgewählten Künstler*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung von 3.000 € für die detaillierte Ausarbeitung ihrer Entwürfe, Die ausgearbeiteten Konzepte und Entwürfe werden in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert. Die Jury empfiehlt einen Gewinnerentwurf zur Umsetzung.
Der Gewinnerentwurf erhält ein Umsetzungshonorar von 5.000 €. Über die finale Umsetzung entscheidet der Projektträger.
Beurteilungskriterien
Sonstiges
Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge in einem Portfolio, dass zehn Seiten und zehn MB nicht überschreiten soll an bewerbung@dagesh.de mit dem Betreff „Kunst am Bau am Haus Lebenstein“. Einreichungsfrist: 15. April 2025 Rückfragen können per E-Mail an Daniel Laufer laufer@dagesh.de gerichtet werden. Ortspezifische Fragen bitte direkt an Britta Drewitz britta.drewitz@rock-popmuseum.de mit dem oben genannten Betreff.
Fotos vom Kulturbüro Gronau GmbH

Künstler*innenresidenz im Künstlerdorf Schöppingen 2025
Ausschreibung als PDF herunterladen.
Das Künstlerdorf Schöppingen bietet mit Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext Aufenthaltsstipendien für zwei bis drei Dagesh-Künstler*innen für September 2025 an!
Die Ausschreibung richtet sich an zwei Künstler*innen oder an Künstler*innengruppen von maximal drei Personen. Bei Gruppenbewerbungen sollten mindestens zwei Künstler*innen aktive Mitglieder im Dagesh-Netzwerk sein. Eine Unterkunft für Partner*innen, Familienangehörige oder eine Assistenz kann nach Absprache und Verfügbarkeit bereitgestellt werden.
Das Stipendium beträgt 3.000 Euro für alle Teilnehmende (2 bzw. maximal 3 Personen), abzüglich maximal 200 Euro Miet- und Betriebskosten pro Person. Reise-, Versicherungs- oder Materialkosten werden nicht übernommen.
Das Stipendium ist als Aufenthaltsstipendium angelegt und für die Dauer des Stipendiums (1.–28.9.2025) gilt Residenzpflicht im Künstlerdorf.
Für Ihre Bewerbung laden Sie bitte die folgenden Unterlagen als Datei im PDF-Format hoch (in deutscher oder englischer Sprache, max. 20MB).
Das PDF muss enthalten
Bitte beziehen Sie sich dabei so konkret wie möglich auf das Künstlerdorf mit seiner Infrastruktur und seinem Umfeld (sofern relevant).
Bewerbungen können bis Freitag, den 14. März über das Portal unter https://dagesh.de/artetreatbewerbung/eingereicht werden.
Wenn Sie audiovisuelle Beiträge, wie Videos oder Tonproben präsentieren möchten, listen Sie dies in der Bewerbung mit Links zu der Onlinedarstellung auf (z.B. Podcasts, Inszenierungen, digitale Formate, Videos). Andernfalls sind Originaltexte, Bildmaterial, Partituren etc. einzureichen. Bitte verwenden Sie keine Links zu Plattformen für die eine Mitgliedschaft notwendig ist oder bei denen eine Nutzungsgebühr anfällt.
Während des Aufenthaltes können Räumlichkeiten und Infrastruktur des Künstlerdorfs genutzt werden. Das Stipendium ist nicht als Produktionsstipendium angelegt und es besteht keine Verpflichtung, Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Es besteht aber die Möglichkeit, nach Absprache und Verfügbarkeit, Ausstellungs- und Präsentationsmöglichkeiten zu nutzen. Darüber hinaus freuen wir uns über die freiwillige Mitgestaltung von Veranstaltungen, in Form von Vorträgen, Lesungen, Workshops o.ä.
Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt durch die Fachjury bestehend aus dem Kollegium des Künstlerdorfes Schöppingen und Mitarbeitenden von Dagesh.
Nach Beendigung der Residenz verpflichtet sich die*der Stipendienträger*in, innerhalb von drei Wochen einen Blogbeitrag zu der Erfahrung im Künstlerdorf Schöppingen in deutscher oder englischer Sprache für die Dagesh-Webseite einzureichen (1500- 3000 Zeichen).
Ansprechperson
Zsófia Bihari
Bitte schreiben Sie im Betreff: Künstler*innenresidenz Künstlerdorf Schöppingen
Ausschreibung
Dagesh-Kunstpreis 2023:
Was jetzt?
Von Dystopien zu Utopien
2023 vergeben das Jüdische Museum Berlin und Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext zum dritten Mal den Dagesh-Kunstpreis.
Bis zum 16. Oktober 2022 können sich junge Künstler*innen einzeln oder als Gruppe bewerben.
Sie sollen sich mit jüdischen Gegenwartspositionen und -erfahrungen sowie mit Fragen zur Gestaltung eines gesellschaftlichen Wandels auseinandersetzen.
Die mit 7 000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 4. Mai 2023 im Rahmen eines Festaktes im Jüdischen Museum Berlin gewürdigt. Dort wird das ausgezeichnete Kunstwerk in der Eric F. Ross Galerie ausgestellt.
Was jetzt?
Von Dystopien zu Utopien
Dagesh und das Jüdische Museum Berlin suchen Kunstwerke, die Vergangenheit und Gegenwart in den Blick nehmen und dabei eine künstlerische Vision von Zukunft entfalten.
Junge Menschen machen derzeit einschneidende Krisenerfahrungen: Krieg, Klimakatastrophe, Corona. Sie erleben Gesellschaften, die immer stärker von Konflikten geprägt und bedroht sind: von Armut und fehlendem sozialen Zusammenhalt, von Antisemitismus, Rassismus, Antifeminismus und Vielfaltsfeindlichkeit.
Kunst ist ein Weg, um über diese Phänomene Erkenntnisse zu gewinnen. Kunstwerke können komplexe Zusammenhänge sichtbar machen, kondensieren und damit neue Perspektiven aufzeigen. Gerade in Krisenzeiten sind es immer wieder Künstler*innen, die Visionen von Zukunft entfalten. Sie zeigen Dystopien als worst case-Szenarien oder entwerfen Utopien einer besseren Welt.
Wir suchen Kunstwerke, die Antworten aus jüdischer Perspektive bieten. Die zentrale Frage: Was jetzt?
Über den Dagesh-Kunstpreis
Jüdisches Leben in Deutschland ist heute so vielfältig wie nie. Das spiegelt sich sowohl in den hybriden Identitäten jüdischer Künstler*innen wider als auch in ihrer künstlerischen Praxis. Der Dagesh-Kunstpreis will neue und vielfältige jüdische Gegenwartspositionen stärken. Er macht diese sichtbar, ohne von einer harmonischen jüdischen Pluralität auszugehen. Es geht um die gestalterische Erprobung, Inszenierung und Vermittlung von etwas Neuem. Ausgezeichnet werden Werke, die Alternativen aufzeigen und die sich mit den Herausforderungen der Gegenwart und der Frage auseinandersetzen, wie wir zusammenleben können.
Der Dagesh-Kunstpreis und die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin wird durch eine Förderung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin ermöglicht.
Ausschreibung und Teilnahmebedingungen
Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 16. Oktober 2022. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Aus allen Einreichungen nominiert eine fachübergreifende Jury ein künstlerisches Konzept als besten Entwurf. Die Urheber*innen dieses Entwurfs erhalten ein Preisgeld von 7 000 Euro, mit dem sie die eingesendete Projektidee realisieren und im Jüdischen Museum Berlin für etwa zwei Monate ausstellen können. Die Auszeichnung des Kunstwerks und die Eröffnung der Ausstellung erfolgen im Mai 2023. Das Jüdische Museum Berlin wird dazu einen feierlichen Festakt organisieren.
Juror*innen sind Julia Friedrich (Sammlungsdirektorin, JMB), Shelley Harten (Kuratorin, JMB), Jo Frank (Programmleitung, Dagesh), Daniel Laufer (Künstler und Kurator, Dagesh), Jelena Jeremejewa (Künstlerin, Autorin und Regisseurin), Arnold Dreyblatt (Installations- und Performancekünstler, stellvertretender Direktor der Sektion Bildende Kunst an der Akademie der Künste Berlin).
Wer kann sich für den Dagesh-Kunstpreis bewerben?
Wie bewerbe ich mich?
Bitte verwenden Sie unser Online-Bewerbungsformular. Hier können Sie alle weiteren Unterlagen als PDF-Dateien anhängen.
Die Bewerbungsunterlagen umfassen:
* Plakat-Design von Liad Shadmi
Art Retreat in Buchen
Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext bietet ein Art Retreat Programm in Buchen an. In Zusammenarbeit mit der Bücherei des Judentums (BdJ) können sich Künstler*innen und Schriftsteller*innen vom 14. bis zum 27. November 2022 in ruhiger Atmosphäre konzentriert ihren Projekten widmen.
Das Programm beinhaltet:
Die Bücherei steht für Deine Projekte uneingeschränkt zur Verfügung. Soweit dafür benötigte Bücher nicht im Bestand vorhanden sind, können diese nach vorheriger Absprache bestellt werden. Außerdem hast Du die Möglichkeit, an einem optionalen, lokalen Bildungsprogramm teilzunehmen.
Voraussetzungen:
Bewerbung inkl. CV und Projektskizze (maximal 3 DIN-A4-Seiten) bitte per E-Mail mit dem Betreff „Art Retreat in Buchen“ an info[at]dagesh.de schicken. Bei Interesse oder Fragen wendet Euch bitte ebenfalls an das Dagesh-Team.
Die Bewerber*innenauswahl trifft das Kuratorium bestehend aus Rebekka Denz (BdJ), Hermann Schmerbeck (BdJ) und Jo Frank (Leo Baeck Foundation/Dagesh).
Bewerbungsschluss ist der 31.Mai 2022
Weitere Informationen:
http://www.buecherei-des-judentums.de/
http://www.buecherei-des-judentums.de/?page=katalog
Ausschreibung als PDF öffnen: Art Retreat in Buchen
Bewerbungsfrist ist der 31.05.2022
Rache ist ein schillerndes Wort, das in der jüdischen Kulturgeschichte einen doppelbödigen Charakter hat: Es ist sowohl Bestandteil antisemitischer Projektionen wie auch Gegenstand jüdischer Erzählungen. Diese Ambivalenz könnte einer der Gründe dafür sein, dass das Thema bislang noch nicht Gegenstand einer musealen Betrachtung geworden ist. Die Ausstellung „Rache: Geschichte und Fantasie“ im Jüdischen Museum Frankfurt möchte dies ändern. Sie spannt einen kulturgeschichtlichen Bogen von jüdischen Rachefantasien zu historischen Racheakten von Jüdinnen und Juden. Ausgangspunkt der Ausstellung sind biblische Geschichten und popkulturelle Erzählungen, in denen übermächtige Figuren sich für Machtlose einsetzen und Rache an ihren Peinigern üben. „Rache: Geschichte und Fantasie“ nimmt die mit diesen Geschichten einhergehenden Gefühle ernst und stärkt die Idee jüdischer Selbstermächtigung.
Für die Laufzeit der Ausstellung laden das Museum und Dagesh Künstler*innen ein, sich in 10- bis 14-tägigen Residenzen mit dem Thema der Schau zu befassen. Die Residenzen sind jeweils zu Beginn eines Monats vorgesehen (Mo. 04.04. – So. 17.04.2022, Mo. 02.05 – So. 15.05.2022, Mo. 06.06. – So. 19.06.2022, Mo. 04.07. – So. 17.07.2022), wobei die Zeiträume als Orientierungspunkte zu verstehen sind. Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, welche Zeiträume Sie bevorzugen.
Die Residenzen umfassen die einmalige Erstattung von Reisekosten, eine Unterkunft in Frankfurt am Main sowie ein Arbeitsstipendium in der Höhe von 2.000 €. Es wird erwartet, dass Sie während Ihres Aufenthalts in Frankfurt in einem eigens dafür vorgesehenen Raum der Ausstellung arbeiten, Ihr Projekt öffentlich vorstellen und für die Website zur Ausstellung dokumentieren oder zur Verfügung stellen.
Zur Bewerbung aufgerufen sind Künstler*innen, die in den performativen, literarischen, musikalischen oder bildenden Künsten tätig sind und einen positionierten Blick auf jüdische Gegenwartsperspektiven und -erfahrungen haben.
Bitte bewerben Sie sich mit einer konzisen Projektidee, Ihrem Portfolio und Ihrem Lebenslauf bis zum 01. Februar 2022 per E-Mail an: info@dagesh.de. Betreff: „Call for Artists in Residence 2022“.
Infos zur Ausstellung:
https://www.juedischesmuseum.de/besuch/detail/rache-geschichte-und-fantasie/
PDF zum „Call for Artists in Residence“: Dagesh Call (Deutsch) und Dagesh Call (English)
????Bewerbungsfrist verlängert!???? Künstler*innen können sich noch bis zum 01. Februar 2022 bewerben.
Rache ist ein schillerndes Wort, das in der jüdischen Kulturgeschichte einen doppelbödigen Charakter hat: Es ist sowohl Bestandteil antisemitischer Projektionen wie auch Gegenstand jüdischer Erzählungen. Diese Ambivalenz könnte einer der Gründe dafür sein, dass das Thema bislang noch nicht Gegenstand einer musealen Betrachtung geworden ist. Die Ausstellung „Rache: Geschichte und Fantasie“ im Jüdischen Museum Frankfurt möchte dies ändern. Sie spannt einen kulturgeschichtlichen Bogen von jüdischen Rachefantasien zu historischen Racheakten von Jüdinnen und Juden. Ausgangspunkt der Ausstellung sind biblische Geschichten und popkulturelle Erzählungen, in denen übermächtige Figuren sich für Machtlose einsetzen und Rache an ihren Peinigern üben. „Rache: Geschichte und Fantasie“ nimmt die mit diesen Geschichten einhergehenden Gefühle ernst und stärkt die Idee jüdischer Selbstermächtigung.
Für die Laufzeit der Ausstellung laden das Museum und Dagesh Künstler*innen ein, sich in 10- bis 14-tägigen Residenzen mit dem Thema der Schau zu befassen. Die Residenzen sind jeweils zu Beginn eines Monats vorgesehen (Mo. 04.04. – So. 17.04.2022, Mo. 02.05 – So. 15.05.2022, Mo. 06.06. – So. 19.06.2022, Mo. 04.07. – So. 17.07.2022), wobei die Zeiträume als Orientierungspunkte zu verstehen sind. Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, welche Zeiträume Sie bevorzugen.
Die Residenzen umfassen die einmalige Erstattung von Reisekosten, eine Unterkunft in Frankfurt am Main sowie ein Arbeitsstipendium in der Höhe von 2.000 €. Es wird erwartet, dass Sie während Ihres Aufenthalts in Frankfurt in einem eigens dafür vorgesehenen Raum der Ausstellung arbeiten, Ihr Projekt öffentlich vorstellen und für die Website zur Ausstellung dokumentieren oder zur Verfügung stellen.
Zur Bewerbung aufgerufen sind Künstler*innen, die in den performativen, literarischen, musikalischen oder bildenden Künsten tätig sind und einen positionierten Blick auf jüdische Gegenwartsperspektiven und -erfahrungen haben.
Bitte bewerben Sie sich mit einer konzisen Projektidee, Ihrem Portfolio und Ihrem Lebenslauf bis zum 01. Februar 2022 per E-Mail an: info@dagesh.de. Betreff: „Call for Artists in Residence 2022“.
Infos zur Ausstellung:
https://www.juedischesmuseum.de/besuch/detail/rache-geschichte-und-fantasie/
PDF zum „Call for Artists in Residence“: Dagesh Call (Deutsch) und Dagesh Call (English)
????Bewerbungsfrist verlängert!???? Künstler*innen können sich noch bis zum 01. Februar 2022 bewerben.