Dagesh I Stellenausschreibung: Sachbearbeiter*in Buchhaltung (w/m/d) (50%, TVöD Bund E8)

DialoguePerspectives e.V. sucht für das Projekt Dagesh on Tour in Berlin zum 1. April 2024 eine*n Sachbearbeiter*in Buchhaltung (w/m/d)  (50%, TVöD Bund E8)

Dagesh on Tour ist ein kulturelles Bildungsprogramm von DialoguePerspectives e.V. zur Vermittlung verschiedener Dimensionen jüdischen Lebens in Deutschland über das Medium der Kunst. Bundesweit werden kreative Workshops für Kinder und Jugendliche von 8-18 Jahren realisiert. Bei Dagesh on Tour werden mit kreativen und emanzipatorischen Methoden in Workshopangeboten, künstlerische Einblicke in Dimensionen des pluralen jüdischen Lebens in Deutschland vermittelt und erfahrbar gemacht. Das Bildungsprogramm Dagesh on Tour wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gefördert. Dieses Programm setzt auf die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, die in Risikolagen aufwachsen und in ihren Bildungschancen beeinträchtigt.

 Aufgabengebiete: 

  • Büro- und Verwaltungstätigkeiten im Projekt Dagesh on Tour
  • Mitarbeit bei administrativen Prozessen der Projektarbeit
  • vorbereitende Buchhaltung
  • Mitarbeit bei der Buchhaltung und Pflege von Buchungsstammdaten
  • Prüfung und Verbuchung von Reisekosten, Veranstaltungsausgaben und Verpflegungspauschalen
  • Rechnungsprüfung und Verbuchung im Buchhaltungssystem

Wir bieten:

  • eine Vergütung in Anlehnung an TVÖD Bund E8 (bei entsprechender Qualifikation)
  • eine diversitäts- und familienbewusste Personalpolitik
  • ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit interessanten Tätigkeiten
  • eine offene und wertschätzende Kommunikationskultur
  • eigenverantwortliches Arbeiten und Teamarbeit
  • ein angenehmes, inklusives und dynamisches Arbeitsumfeld
  • Arbeiten in einem kompetenten und kreativen Team
  • Homeoffice-Möglichkeit in Absprache

Wir erwarten:

  • erste Erfahrungen in ähnlicher Position in den Bereichen Buchhaltung und Büro-Organisation
  • erste Kenntnisse in der Bewirtschaftung öffentlicher Mittel, des Zuwendungsrechts und Vergaberechts aus öffentlichen Mitteln sowie des Bundesreisekostengesetzes, bzw. die Bereitschaft, sich diese anzueignen
  • versierter Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Buchhaltungsprogrammen) sowie die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen
  • Interkulturelle und gendergerechte Sensibilität
  • organisatorisches Geschick
  • Dialog- und Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement

Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2024 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Wir freuen uns besonders über die Bewerbung von Menschen mit Migrationsgeschichte und von Menschen mit Behinderung.

Ihre Bewerbungsmappe mit den üblichen Unterlagen (bitte eine Datei im pdf-Format; Einzeldateien werden nicht akzeptiert, ebenso wenig wie andere Dateiformate) senden Sie bitte per E-Mail an: info@dagesh.de

Bewerbungsende ist am 29.Februar 2024

Dagesh I Stellenausschreibung: Werkstudent*in (w/m/d), 2 Tage pro Woche in Anlehnung an TVStud

DialoguePerspectives e.V. sucht für das Projekt Dagesh on Tour in Berlin zum 1. April 2024 eine*n Werkstudent*in (w/m/d), 2 Tage pro Woche in Anlehnung an TVStud

Dagesh on Tour ist ein kulturelles Bildungsprogramm von DialoguePerspectives e.V. zur Vermittlung verschiedener Dimensionen jüdischen Lebens in Deutschland über das Medium der Kunst. Bundesweit werden kreative Workshops für Kinder und Jugendliche von 8-18 Jahren realisiert. Bei Dagesh on Tour werden mit kreativen und emanzipatorischen Methoden in Workshopangeboten, künstlerische Einblicke in Dimensionen des pluralen jüdischen Lebens in Deutschland vermittelt und erfahrbar gemacht. Das Bildungsprogramm Dagesh on Tour wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gefördert. Dieses Programm setzt auf die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, die in Risikolagen aufwachsen und in ihren Bildungschancen beeinträchtigt.

Aufgabengebiete: 

  • Allgemeine Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Dagesh on Tour Workshops
  • Unterstützung bei der Erstellung von Risk-Assessments anhand eines Vorlagenkatalogs (Unterstützung bei organisatorischen Prozessen, Dokumentation und Ablage)
  • Mitarbeit bei administrativen Prozessen der Programmarbeit

Wir bieten:

  • eine Tätigkeit an 2 Tagen pro Woche à 8 Stunden / 16 Wochenstunden, Vergütung in Anlehnung an TVStud (bei entsprechender Qualifikation)
  • eine diversitäts- und familienbewusste Personalpolitik
  • ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit interessanten und abwechslungsreichen Tätigkeiten
  • eine offene und wertschätzende Kommunikationskultur
  • eigenverantwortliches Arbeiten und Teamarbeit
  • ein angenehmes, inklusives und dynamisches Arbeitsumfeld
  • Arbeiten in einem kompetenten und kreativen Team
  • Homeoffice-Möglichkeit in Absprache

Wir erwarten:

  • immatrikulierte Student*in im fortgeschrittenen Masterstudium oder mit vergleichbaren Qualifikationen mit inhaltlich spezifischem Fachwissen im Bereich kulturelle Bildung, antisemitismuskritische Bildung, jüdische Gegenwartskunst und plurales jüdisches Leben in Deutschland
  • Interkulturelle und gendergerechte Sensibilität
  • organisatorisches Geschick und strukturierte Arbeitsweise
  • Dialog- und Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement
  • versierter Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Buchhaltungsprogrammen) sowie die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen

Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2024 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Wir freuen uns besonders über die Bewerbung von Menschen mit Migrationsgeschichte und von Menschen mit Behinderung.

Ihre Bewerbungsmappe mit den üblichen Unterlagen (bitte eine Datei im pdf-Format; Einzeldateien werden nicht akzeptiert, ebenso wenig wie andere Dateiformate) senden Sie bitte per E-Mail an: info@dagesh.de

Bewerbungsende ist am 29.Februar 2024

Dagesh I Stellenausschreibung: Referent*in für Qualifizierung, Qualitätssicherung, Antidiskriminierung (w/m/d) (75%, TVöD Bund E13)

DialoguePerspectives e.V. sucht für das Projekt Dagesh on Tour in Berlin zum 1. April 2024 eine*n Referent*in für Qualifizierung, Qualitätssicherung, Antidiskriminierung (w/m/d)  (75%, TVöD Bund E13)

Dagesh on Tour ist ein kulturelles Bildungsprogramm von DialoguePerspectives e.V. zur Vermittlung verschiedener Dimensionen jüdischen Lebens in Deutschland über das Medium der Kunst. Bundesweit werden kreative Workshops für Kinder und Jugendliche von 8-18 Jahren realisiert. Bei Dagesh on Tour werden mit kreativen und emanzipatorischen Methoden in Workshopangeboten, künstlerische Einblicke in Dimensionen des pluralen jüdischen Lebens in Deutschland vermittelt und erfahrbar gemacht. Das Bildungsprogramm Dagesh on Tour wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gefördert. Dieses Programm setzt auf die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, die in Risikolagen aufwachsen und in ihren Bildungschancen beeinträchtigt.

Aufgabengebiete: 

  • inhaltliche Konzeption, Planung, Durchführung, Nachbereitung eines internen Fortbildungsprogramms der Honorarkräfte mit Schwerpunkt Antisemitismus in der Bildungsarbeit
  • Begleitung, Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung von regelmäßigen Supervisionsangeboten für die Honorarkräfte
  • Ansprechperson im Projekt bei antisemitischen Vorfällen (z.B. Weitervermittlung für Beratung und Betreuung der Betroffenen, ggf. Weiterleitung an Meldestellen für Antisemitismus bundesweit; Prüfung von strafrechtlich relevanten Vorgängen)
  • Aufbau von Strukturen im Umgang mit antisemitischen Vorfällen im Projekt (Schutzmaßnahmen, Erstellung von Leitfäden und Meldeketten etc.)
  • Erstellung eines Safeguarding-Konzepts, das Honorarkräfte, Partner-Organisationen sowie Schüler*innen berücksichtigt
  • Kontakt zu Beratungsstellen im Themenfeld
  • Aufbau von Partnerschaften zu externen Fachreferent*innen innerhalb des Themenbereichs Antisemitismus
  • Unterstützung der Referent*innen im Projekt in der Kommunikation nach Außen bei Interessierten, Vernetzungstreffen, potentiellen Bündnispartner*innen inkl. Unterstützung bei Vor- und Nachgespräche mit den Bündnispartner*innen im Hinblick auf den erhöhten Sicherheitsbedarf der Bildungsreferent*innen
  • kontinuierliche Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der notwendigen Maßnahmen

Wir bieten:

  • eine Vergütung in Anlehnung an TVÖD Bund E13 (bei entsprechender Qualifikation)
  • eine diversitäts- und familienbewusste Personalpolitik
  • ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit interessanten und anspruchsvollen Tätigkeiten
  • eine offene und wertschätzende Kommunikationskultur
  • eigenverantwortliches Arbeiten und Teamarbeit
  • ein angenehmes, inklusives und dynamisches Arbeitsumfeld
  • Arbeiten in einem kompetenten und kreativen Team
  • Homeoffice-Möglichkeit in Absprache

Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, vorzugsweise in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Bereich
  • Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von internen Weiterbildungsformaten
  • Erfahrungen im Bereich der außerschulischen kulturellen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • nachgewiesene Fachkenntnisse im Bereich Antidiskriminierung mit besonderen Kenntnissen im Bereich Antisemitismus
  • Erste Kenntnisse in der Bewirtschaftung öffentlicher Mittel, des Zuwendungsrechts und Vergaberechts aus öffentlichen Mitteln sowie des Bundesreisekostengesetzes, bzw. die Bereitschaft, sich diese anzueignen
  • versierter Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Buchhaltungsprogrammen) sowie die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen
  • Kommunikationsstärke
  • Konfliktfähigkeit
  • Interkulturelle und gendergerechte Sensibilität
  • organisatorisches Geschick und strukturierte Arbeitsweise
  • Dialog- und Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Eigenständigkeit, ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Engagement

Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2024 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Wir freuen uns besonders über die Bewerbung von Menschen mit Migrationsgeschichte und von Menschen mit Behinderung.

Ihre Bewerbungsmappe mit den üblichen Unterlagen (bitte eine Datei im pdf-Format; Einzeldateien werden nicht akzeptiert, ebenso wenig wie andere Dateiformate) senden Sie bitte per E-Mail an: info@dagesh.de

Bewerbungsende ist am 29.Februar 2024

Ausstellungseröffnung in Augsburg „Transitions. Jüdische Perspektiven auf die Gegenwart“

Am 25. Januar wurde im Jüdischen Museum Augsburg Schwaben die Wechselausstellung „Transitions. Jüdische Perspektiven auf die Gegenwart“ eröffnet. Die Ausstellung von Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben zeigt unterschiedliche künstlerische Positionen zu gegenwärtigen Entwicklungen und Diskursen. In der Ausstellung sind verschiedene Medien von Videoarbeiten über Fotografien bis hin zur Soundarbeit von internationalen, jüdischen Künstler*innen vertreten. Die Ausstellung wurde 2021 von Dagesh im Rahmen von „Transitions – Festival jüdischer Gegenwartskünste“  in Berlin gezeigt. Nun wurde die Ausstellung eigens für das Jüdische Museum Augsburg Schwaben von Daniel Laufer neu kuratiert. Bis 30.06.2024 ist die Ausstellung in Augsburg zu sehen und bietet ein interessantes Rahmenprogramm, u.a. wird im Juni 2024 für Jugendliche ein Dagesh on Tour Workshop gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Augsburg und dem Kulturhaus Abraxas stattfinden.

Rückblick: Qualifizierungstage Dagesh on Tour und Dagesh Netzwerktreffen

Am 14. und 15. November 2023 fanden in Berlin im Grünen Salon Dagesh on Tour Qualifizierungstage für Bildungsreferent*innen und Künstler*innen des Bildungsprogramms statt. Am 14. November 2023 trafen sich am Abend außerdem Künstler*innen zum Dagesh Netzwerktreffen.

Die Qualifizierungstage für aktive und neue Bildungsreferent*innen und Künstler*innen, die bei Dagesh on Tour mitwirken, finden regelmäßig statt und dienen zum Austausch unter den Honorarkräften, zur Vertiefung von Themen der Bildungsarbeit sowie zur Weiterentwicklung des Programms. Unser Ziel war es im Rahmen dieser Qualifizierungstage einen Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2023 im Rahmen von Dagesh on Tour vorzunehmen. 2023 wurden 113 Workshoptage durchgeführt, wir waren in 7 Bundesländern aktiv und mit verschiedenen Workshopformaten wie Tagesworkshops, Kursangebot und Projektwochen konnten in Dagesh on Tour Workshops über 500 Kinder und Jugendliche erreicht werden. Im Rahmen der Qualifizierungstage haben wir auch auf die Situation nach dem 7. Oktober Bezug genommen und uns über Herausforderungen in der Bildungsarbeit von Dagesh on Tour ausgetauscht. Außerdem wurden neue interessierte Honorarkräfte in das Programm von Dagesh on Tour eingeführt und es fanden Übungen zu Schwerpunkten unserer Bildungsarbeit statt. Kurzfristig konnten wir Rosa Fava von der Fachstelle ju:an der Amadeu Antonio Stiftung für einen Fachimpuls zu Herausforderungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Schwerpunkt antisemitismuskritischer Bildungsarbeit gewinnen.

Derzeit ruht die Workshop-Arbeit von Dagesh on Tour. Der Austausch und die Erkenntnisse, die bei den Qualifizierungstagen gesammelt wurden, fließen in weitere Planungen und Überlegungen ein, um die Workshoparbeit hoffentlich bald wieder aufnehmen zu können.

Das Netzwerktreffen am 14. November 2023 dienten dem informellen Austausch der Künstler*innen des Dagesh-Netzwerks, zum Kennenlernen neuer Netzwerkmitglieder und dem persönlichen Zusammenkommen auch hinsichtlich der Entwicklungen seit dem 7. Oktober nicht zuletzt im Kunst- und Kulturbetrieb.

Wir möchten allen Beteiligten für die gemeinsamen Tage und den intensiven Austausch danken!

Photo credit: © Dagesh, 2023

Netzwerktreffen Dagesh-Künstler*innen

Im August fand in Berlin ein Netzwerktreffen für alle interessierten Dagesh-Künstler*innen statt.

Gestartet haben wir das Treffen mit einem gemeinsamen Besuch im Jüdischen Museum Berlin. Dort haben wir zusammen die Ausstellung „Sans histoire“ der diesjährigen Dagesh-Kunstpreis-Gewinnerin Maya Schweizer besucht. Nach dem Ausstellungsbesuch mit Susanne Wagner (Projektkoordinatorin Wechselausstellungen JMB) haben die Teilnehmenden untereinander ihre Eindrücke zur Ausstellung und zu Fragen der künstlerischen Machart geteilt.

Am Abend stand der Austausch im Mittelpunkt: viele Künstler*innen haben die Möglichkeit genutzt, sich kennenzulernen, sich über ihre künstlerische Arbeit und aktuelle Projekte auszutauschen und auch Dagesh als Programm besser kennenzulernen.

Das Netzwerktreffen war ein voller Erfolg – sehr gerne möchten wir ein solches Treffen wiederholen und den Austausch der Künstler*innen untereinander und innerhalb des Netzwerks fördern!

Dagesh on Tour in Laatzen

Im Juni 2023 war Dagesh on Tour zur Projektwoche mit Schüler*innen der 5. und 6. Klasse am Erich Kästner Gymnasium in Laatzen / Niedersachsen. Die beiden Workshop-Gruppen wurden künstlerisch von Daniel Laufer und Sonia Knop sowie pädagogisch von Esra Wüstefeld und Atalya Laufer geleitet.

Eine Gruppe arbeitete unter Anleitung von Daniel Laufer mit dem Medium Film. Nach einer Einführung zum Judentum und Reflexion über jüdisches Leben heute in Deutschland, schaute die Gruppe gemeinsam den Film Mazel Tov Cocktail und diskutierte im Anschluss intensiv über den Film. Anschließend lernten die Schüler*innen verschiedene Phasen der Entstehung eines Films kennen und setzen dann eigene Ideen kreativ filmisch um: Sie erarbeiteten ein Storyboard, schrieben ein Drehbuch und konnten schließlich die selbst gedrehten und geschnittenen Filme am Abschlusstag präsentieren. Die andere Gruppe arbeitete unter der künstlerischen Anleitung von Sonia Knop zu den Themen Identität, Biografie und Heimat. Die Gruppe diskutierte sehr motiviert und reflektiert, zeigte großes Interesse am Judentum und setze sich kritisch mit Fragen zu Vorurteilen auseinander. Künstlerisch beschäftigten sie sich mit Installationskunst, Fotografie und Neuen Medien. Im Laufe der Projektwoche erarbeiteten die Teilnehmer*innen ein eigenes „Minimuseum“ in Form von einer Schuhbox, in der verschiedenen künstlerischen Formate wie Collagen, Solarfotografien und Videos verbunden wurden. Beide Gruppen haben sich sehr aktiv und begeistert am Workshopprogramm beteiligt und haben in den kreativen Phasen konzentriert gearbeitet. Die Teilnehmenden zeigten sich sehr offen für verschiedene künstlerische Ansätze, Methoden und Themen.

Eine Teilnehmende resümierte: „Es war hier immer eine angenehme Stimmung und es hat WIRKLICH Spaß gemacht. Es war eine schöne Projektewoche!” Eine andere Teilnehmende sagte in der Feedbackrunde: „Ich fand die Woche sehr toll. Es hat mir Spaß gemacht zu basteln und kreativ zu sein.” Auch die Rückmeldungen der Lehrkräfte war durchweg positiv. Eine Lehrkraft sagte zum Abschluss: „Es hat mich gefreut zu sehen wie viel Spaß die Gruppen hatten und die Präsentationen sind sehr gelungen.”

Wir freuen uns, dass wir mit dem Erich Kästner Gymnasium Laatzen und AndersRoom Laatzen – Queerer Jugendtreff / Ev.-luth. Kirchenkreis Laatzen-Springe erfolgreich ein Bündnis bilden und für diese Projektwoche erfolgreich kooperiert haben. Wir bedanken uns herzlich bei den Teilnehmenden, bei unseren Bündnispartner*innen, Künstler*innen und Bildungsreferent*innen für die erfolgreiche Durchführung der Workshop-Tage.

Dagesh on Tour in Leck

Im Juni 2023 führte die Künstlerin Adi Liraz zusammen mit Kristina Omelchenko als pädagogische Workshopleitung Dagesh on Tour Projekttage in Leck in Schleswig-Holstein durch.

Zwei Tage lang waren Schüler*innen der 10. Klasse der Gemeinschaftsschule in Leck in der Nordsee Akademie in Schleswig-Holstein für einen Kreativ-Workshop. Die Workshopleitungen vermittelten Kenntnisse zu jüdischen Identitäten und vielfältigen Aspekten von Zugehörigkeiten. Das Interesse an jüdischer Gegenwartskunst war sehr groß. Unter Anleitung der Workshopleitungen von Dagesh on Tour lernten die Schüler*innen sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Zudem beschäftigte sich die Gruppe mit Diskriminierung, Vorurteilen und Fragen zur Selbstdefinition und Möglichkeiten, gegen Ausgrenzung vorzugehen. Kreativ arbeiteten die Schüler*innen  mit Textilien.

Eine Teilnehmende resümierte: „Ich fand die Selbstreflektion und das Taschendesign gut!“ Ein anderer Teilnehmender sagte: „Ich war am Anfang skeptisch über den Workshop, denn Malen und Zeichnen ist eher nicht so mein Ding“.  Aber die Tatsache, dass er im Rahmen des eigenen Projekts die volle künstlerische Freiheit hatte und z.B. mit Sprühfarben arbeiten oder Sticken konnte, fand er dann super. Eine andere Schülerin sagte in der Feedbackrunde: „Ich habe viel über mich selbst gelernt. Und es war interessant, Interviews mit anderen zu führen und Neues über die eigenen Klassenkamerad*innen  zu lernen.“

Am Montagnachmittag fand außerdem ein Treffen in der Nordsee Akademie statt, an dem Interessierte aus der Region teilnahmen, um von den beiden Workshopleitungen mehr über das Projekt Dagesh on Tour zu erfahren und sich über mögliche zukünftige Bündnisse besonders im ländlichen Raum in Nordfriesland auszutauschen.

Wir freuen uns, dass wir in Schleswig-Holstein erfolgreich ein Bündnis mit der Gemeinschaftsschule an der Lecker Au und der Nordsee Akademie bilden konnten und für diese Projekttage erfolgreich kooperiert haben. Wir bedanken uns herzlich bei den Teilnehmenden, bei unseren Bündnispartner*innen und bei den beiden Workshopleitungen für die erfolgreiche Durchführung der Workshop-Tage.

Dagesh on Tour in Berlin

Ende Mai / Anfang Juni 2023 führte die Künstlerin Adi Liraz zusammen mit den pädagogischen Bildungsreferent*innen Noa Romm, Antonia Lilian Debus und Esther Tchlakichvili eine Dagesh on Tour Projektwoche an der Kurt-Tucholsky-Oberschule in Berlin-Pankow durch.

An der Schule fanden in der Zeit Projekttage unter dem Motto „Wir entdecken unsere Welt“ statt. Thematischer Schwerpunkt des Dagesh on Tour Workshops war Identität. Die Teilnehmenden des Workshops konnten sich mit der Selbstbestimmung der eigenen Identität auseinandersetzen und haben sich auch mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Gruppe beschäftigt und wurden für verschieden Formen von Ausgrenzungen sensibilisiert. Darüber hinaus haben sie die Vielfalt und die verschiedenen Facetten jüdischen Lebens in Deutschland kennengelernt.

Sie wurden in verschiedene Techniken im Umgang mit Textilien herangeführt und haben eigene Beutel für sich selbst gestaltet, die sie auch mit nach Hause nehmen konnten. Außerdem wurden die Teilnehmenden auch als Gruppe gemeinsam kreativ aktiv und waren in die Gestaltung eines gemeinsamen Quilts (Patchworkdecke) mit Stoffen und Motiven involviert. Dabei haben die Teilnehmenden viele Möglichkeiten gefunden, auch Gemeinsamkeiten untereinander herauszuarbeiten und diese dann künstlerisch auszudrücken. Die Schüler*innen haben dabei sehr konzentriert gearbeitet, haben viele eigene Ideen mit eingebracht und waren am Ende mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Das gemeinsam geschaffene Kunstwerk wird vor Ort verbleiben: der Quilt soll in der Schule eingerahmt und aufgehangen werden.

„Ich habe gelernt wie man stickt und werde das weiter machen“ resümierte eine Teilnehmende in der Feedbackrunde. Eine andere Person sagte: „Das war super: Dass wir unseren Beutel freigestalten konnten.“

Wir freuen uns, dass wir nun bereits zum zweiten Mal erfolgreich mit der Kurt-Tucholsky-Oberschule und der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH als Bündnispartner kooperiert haben und bedanken uns herzlich bei den Teilnehmenden, bei unseren Bündnispartner*innen, Künstler*innen und Bildungsreferent*innen für die erfolgreiche Durchführung der Workshop-Tage.

Ausstellungseröffnung »Sans histoire« im Jüdischen Museum Berlin

Der diesjährige Dagesh-Kunstpreis geht an die Bildende Künstlerin Maya Schweizer.
Der Preis wird gemeinsam vom Jüdischen Museum Berlin und Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext verliehen. Er dient dem Zweck, jüdische Gegenwartspositionen neu und vielfältig sichtbar zu machen, und zeichnet Werke aus, die sich mit Herausforderungen der Gegenwart sowie Fragen des Zusammenlebens künstlerisch auseinandersetzen.

Mit dem multidimensionalen Ansatz ihrer Videoinstallation »Sans histoire« überzeugte Maya Schweizer die Jury. Auf die Auseinandersetzung mit der Frage „Was jetzt? – Von Dystopien zu Utopien“ antwortet Maya Schweizer mit „komplexen, assoziativ gefügten Bildern“, die Reflexionen in Gang setzen und als „Reaktionen auf einen lähmenden Zeitgeist befreiend wirken können“ heißt es in der Jurybegründung.

Die diesjährige Dagesh-Kunstpreisträgerin Maya Schweizer stellt im Jüdischen Museum Berlin ihre Arbeit vom 05. Mai 2023 bis 27. August 2023 aus.

©Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext, Fotografin: Elena Krasnokutskaya, 2023