31. August 2026
Centrum Judaicum | Berlin
Beziehungen zwischen Menschen und Räumen, Institutionen und Öffentlichkeit, zwischen Vergangenheit und Gegenwart verweisen jeweils auf ein vorläufiges Verhältnis, das sich aus Annäherung, Verschiebung, Widerstand und wechselseitiger Abhängigkeit bildet. Diese vielschichtigen Verhältnisse stehen im Zentrum der Ausstellung „Forms of Alignment“, die am 27. August 2026 in den historischen Räumen der Neuen Synagoge Berlin von Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext in Kooperation mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin –eröffnet wurde.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Daniel Laufer (Dagesh) und Constanze Murfitt. Sie versammelt fünf künstlerische Positionen von Jason Hendrik Hansma, Michaela Meise, Katja Pilipenko, Ariel Schlesinger und Claudia Wieser. Die künstlerischen Arbeiten setzen sich mit Raum, Sprache, Bildlichkeit, Material und sozialen Strukturen auseinander und machen Beziehungen als Aushandlungen sichtbar.
Dabei wird auch der historische Ausstellungsort zum Bestandteil der Ausstellung. Die Geschichte und Architektur der Neuen Synagoge, ihre institutionellen Bedingungen verbunden mit Fragen von Öffentlichkeit und Schutz treten in Beziehung zu den zeitgenössischen künstlerischen Arbeiten.
Wie stark dabei auch der wortwörtliche Standpunkt der Betrachterin ins Gewicht fällt, zeigt etwa die Arbeit der Dagesh-Künstlerin Katja Pilipenko: Wörter und Begriffe verändern je nach Position der Betrachtenden im Raum ihre Beziehungen zueinander. So entstehen neue Wortverbindungen und Lesarten und mit ihnen unterschiedliche politische Bedeutungen.
Zwei Ausstellungen, ein gemeinsamer Eröffnungsabend
Parallel zu „Forms of Alignment“ eröffnete an diesem Abend ebenfalls die Ausstellung „Stolz und Vorurteil – Juden im Blick“, kuratiert von Jonathan Guggenberger. Sie beschäftigt sich mit Bildern von Jüdinnen und Juden und mit Fragen von Selbst- und Fremdwahrnehmung, Stereotypisierung und Repräsentation.
Anlässlich der zweifachen Eröffnungsfeier kamen die Kurator*innen beider Ausstellungen zu einem Panelgespräch zusammen und gaben Einblicke in die Entstehungshintergründe kuratorische Überlegungen. Moderiert wurde das Gespräch von Anastasia Tikhomirova.
Wir danken herzlich allen beteiligten Künstler*innen und Kurator*innen, dem Team der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, unseren Kooperationspartner*innen und allen Gästen für diesen gelungenen Eröffnungsabend.
„Forms of Alignment“ ist noch bis zum 17. November 2026 in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum zu sehen.
27. August 2026 | Neue Babylon Berlin
Am 27. August 2026 war die Premiere des Debütromans der Dagesh-Künstlerin Anna Schapiro Anlass für ein besonderes Zusammenkommen: Zahlreiche Künstler*innen aus dem Dagesh-Netzwerk feierten im Babylon Berlin die Premiere und kamen zu einem von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) geförderten Netzwerktreffen zusammen.In ihrem Roman „Fühlen Sie sich wie zu Hause, aber vergessen Sie dabei nicht, dass Sie zu Gast sind“ geht Anna Schapiro den unerzählten Geschichten ihrer Familie nach: Ausgehend vom Tod ihrer Großmutter entfaltet sie ein vielstimmiges Geflecht postsowjetisch-jüdischer Biografien zwischen der ehemaligen Sowjetunion, Deutschland, Israel und den USA. Sie behandelt Themen wie Migration, Verlust, Erinnerung und Zugehörigkeit, die auch für die Arbeit des Dagesh-Netzwerks zentral sind. Im Gespräch mit Moderatorin Natalia Freundel brachte Schapiro dies auf den Punkt, als sie ihr Buch „den Toten und der Community“ widmete.Im anschließenden Netzwerktreffen tauschten sich die Künstler*innen über aktuelle künstlerische und berufliche Bedarfe aus, diskutierten neue Formate und Kooperationen und stärkten die Verbindungen innerhalb der Community. 30 Künstler*innen nahmen teil, viele davon reisten eigens aus verschiedenen Teilen Deutschlands und dem europäischen Ausland an, ein deutliches Zeichen für den hohen Bedarf an solchen Begegnungsräumen.
Wie umkämpft die Frage nach geschützten Räumen derzeit ist, zeigte sich wenige Tage zuvor in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Veranstaltungsortes: Eine Veranstaltung von Each One Teach One (EOTO) für Schwarze Kinder und Jugendliche in der benachbarten Volksbühne musste nach rassistischer Hetze und Gewaltandrohungen abgesagt werden. Der Rat für die Künste Berlin hielt dazu in seiner Stellungnahme vom 21. August 2026 fest: Rassistische Mobilisierung darf nicht darüber entscheiden, wer in Kulturinstitutionen Raum bekommt.
Für die Arbeit bei Dagesh bleibt diese Frage zentral: Unter welchen Bedingungen können marginalisierte Communitys sichere Räume für Begegnung, Austausch und künstlerische Entfaltung finden? Der Zuspruch zum Netzwerktreffen zeigt, wie groß dieser Bedarf ist, und wie notwendig die Arbeit, die Dagesh als Plattform und Netzwerk für jüdische Künstler*innen in Deutschland leistet: Räume zu schaffen, in denen Begegnung, künstlerischer Austausch, Sichtbarkeit und gegenseitige Stärkung ermöglicht werden.Wir danken allen Künstler*innen und Gästen für diesen Abend und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) für die Förderung der Netzwerkarbeit.
Im Juli begrüßten die Dagesh-Referent*innen in Berlin eine Delegation des Tarbut Movements zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen.
Das Tarbut Movement ist eine von Künstler*innen und Pädagog*innen gegründete soziale und kulturelle Basisbewegung in Israel. Es vereint Lehrkräfte, die in ihrer eigenen künstlerischen Praxis kreative und emanzipatorische Methoden entwickeln und diese fächerübergreifend in ihren Unterricht integrieren.
Im Gespräch mit den zwanzig Lehrkräften aus unterschiedlichen israelischen Bildungskontexten wurden Erfahrungen und Expertise in der kulturellen und künstlerischen Netzwerk- und Vermittlungsarbeit in Deutschland und Israel ausgetauscht. Themen waren unter anderem die Herausforderungen jüdischer Künstler*innen in den jeweiligen Kontexten, Methoden der kunstpädagogischen und zivilgesellschaftlichen Bildungsarbeit sowie die Vermittlung jüdischer Geschichte, Kultur und Religion durch das Medium Kunst.
Die Dagesh-Referent*innen stellten vor, wie Werke jüdischer Gegenwartskünstler*innen gemeinsam mit Bildungsreferent*innen genutzt werden, um kunstpädagogische Themen anhand zeitgenössischer jüdischer Kunst zu vermitteln. Exemplarisch präsentierten sie Workshop-Konzepte von Dagesh on Tour, die bei den Kolleg*innen aus Israel auf großes Interesse stießen.
Besonders spannend war die Erkenntnis, dass die Konzepte, Methoden und Inhalte von Dagesh on Tour, die für in Deutschland lebende Kinder und Jugendliche in Risikolagen entwickelt wurden, zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine Übertragung auf den israelischen Kontext bieten. Die Schwerpunkte unserer Bildungsarbeit – jüdische Kulturproduktion, Migrationserfahrungen, Intersektionalität, diasporische Perspektiven, säkulare jüdische Lebenswelten, vielfältige religiöse Identitäten sowie das Engagement für eine plurale Gesellschaft – überschneiden sich in zentralen Punkten mit den Arbeitsweisen von Tarbut. Daraus entwickelte sich ein lebendiger fachlicher Austausch, dessen Fortsetzung wir mit großer Freude entgegensehen.
Das Netzwerktreffen wurde durch die Stiftung EVZ ermöglicht.
Fotos: Omri Semiatizki
Der Entwurf zum Bundeshaushalt 2027 lässt zentrale Fragen zur Zukunft des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ offen. Dabei erreicht das bundesweit einzigartige Programm gerade jene Kinder und Jugendlichen, deren Bildungs- und Teilhabechancen besonders gefährdet sind. Jetzt braucht es eine verbindliche Zusage für eine bedarfsgerechte Finanzierung und die Fortführung des Programms. Jede Verzögerung oder Schwächung sendet ein falsches Signal für Bildungsgerechtigkeit in Deutschland.
Berlin, 9. Juli 2026: Damit „Kultur macht stark“ ab 2028 ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann und Kinder und Jugendliche weiterhin Zugang zu den Bildungsangeboten erhalten, muss der Bundeshaushalt 2027 die erforderlichen finanziellen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen schaffen. Die 27 Programmpartner fordern deshalb eine Finanzierung von mindestens 50 Millionen Euro jährlich sowie eine verbindliche Fortführung des Programms für mindestens weitere fünf Jahre, abgesichert durch entsprechende Verpflichtungsermächtigungen ab 2028. Damit würde die Bundesregierung zugleich die Zusage aus dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD einlösen. Vor dem Hintergrund der anstehenden Haushaltsberatungen tauschten sich die Programmpartner, darunter Verband/Initiative XY [entfällt in Gesamt-PM], mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages über die Zukunft des Programms und die notwendigen Voraussetzungen für seine Fortführung aus. Dabei wurde deutlich, dass die Forderungen nach Planungssicherheit und einer verlässlichen Fortführung des Programms über Fraktionsgrenzen hinweg auf große Offenheit stoßen.
„Bildungsgerechtigkeit steht für mich an erster Stelle, wenn es darum geht, Politik für unsere Gesellschaft zu machen. Wir brauchen bildungspolitische Konzepte, die am Wohl aller Kinder und Jugendlichen orientiert sind, und die nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Bildungsangebote außerhalb von Kita und Schule tragen in großem Maße dazu bei, soziale Herkunft und Bildungserfolg zu entkoppeln. Kulturelle Bildung und die aktive Beschäftigung mit Kunst und Kultur bedeuten sowohl das Erleben von Selbstwirksamkeit und persönlichem Wachstum als auch gesellschaftliche Teilhabe. ‚Kultur macht stark‘ ‒ Das trifft es auf den Punkt. Dieses Bildungsprogramm ist, auch vor dem Hintergrund unserer gesellschaftlichen Herausforderungen, wichtiger denn je.“
– Saskia Esken, MdB, Vorsitzende im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bewährtes Instrument gegen Bildungsarmut
Gerade angesichts der im kürzlich veröffentlichten Bildungsbericht benannten Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung, im Ganztag und in der Medienbildung ist „Kultur macht stark“ ein bewährtes Instrument gegen Bildungsarmut, soziale Spaltung und ungleiche Bildungschancen. Allein in den ersten beiden Jahren der laufenden Förderphase wurden mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche erreicht. Über 90 Prozent der Teilnehmenden berichten von gestärktem Selbstvertrauen und größerer Selbstwirksamkeit. Mehr als 90 Prozent der Bündnisakteure sehen einen Mehrwert in der Zusammenarbeit der lokalen Bündnisse, die Kinder und Jugendliche besser erreichen, kommunale Bildungslandschaften stärken und auch über die Förderung hinaus tragfähige Netzwerke schaffen. Gerade diese gewachsenen Strukturen machen die besondere Wirksamkeit des Programms aus. Um sie zu erhalten und Kindern und Jugendlichen auch künftig verlässliche Bildungsangebote zu ermöglichen, braucht „Kultur macht stark“ jetzt Planungssicherheit durch eine verbindliche Förderzusage ab 2028.
Bildungschancen dürfen keine Förderlücken haben
Eine Verzögerung oder Schwächung der nächsten Förderphase würde den bildungspolitischen Erfordernissen in zentralen Zukunftsfeldern entgegenlaufen. Sie würde die Reichweite und Wirkung des Programms verringern, gewachsene lokale Strukturen schwächen und dazu führen, dass deutlich weniger Kinder und Jugendliche in Risikolagen erreicht werden. Zugleich droht ein Förderknick: Erhalten die Programmpartner nicht rechtzeitig Planungssicherheit, müssten zahlreiche lokale Bündnisse ihre Arbeit für bis zu ein Jahr unterbrechen. Qualifizierte Fachkräfte gingen verloren, gewachsene Netzwerke würden auseinanderbrechen und wertvolle Erfahrungen nicht in die nächste Förderphase überführt werden. Das wäre ein erheblicher Rückschritt für Bildungsgerechtigkeit und kulturelle Teilhabe in Deutschland.
Damit die vierte Förderphase nahtlos beginnen kann, müssen die notwendigen Voraussetzungen jetzt geschaffen werden. Dazu gehört, die neue Förderrichtlinie noch 2026 vorzulegen und die Bewilligungen spätestens im Sommer 2027 zu erteilen. Die neue Förderrichtlinie sollte dabei die bewährten Strukturen des Programms erhalten – die lokalen Bündnisse für Bildung, die Vielfalt der Programmpartner als Spiegel der außerschulischen kulturellen Bildung sowie die Verfahren der Mittelweiterleitung, Qualitätssicherung und fachlichen Begleitung. Nur so können die hohe Qualität des Programms gesichert, gewachsene Strukturen erhalten und die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig gestärkt werden.
Planungssicherheit ist die Voraussetzung dafür, dass bewährte Strukturen erhalten bleiben und Kinder und Jugendliche auch über 2028 hinaus verlässlich von kultureller Bildung profitieren können.
Über „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“
Seit 2013 wurden im Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums bundesweit über 1,6 Millionen Teilnehmende mit rund 55.000 Projekten erreicht. Ermöglicht wurde dies durch insgesamt über 21.000 Bündnisse für Bildung, die aus je mindestens drei Bündnispartnern bestehen. So waren an der Umsetzung des Programms bisher 100.000 zivilgesellschaftliche Akteure beteiligt, die in 99 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städten Projekte für Kinder und Jugendliche, insbesondere in Risikolagen, umgesetzt haben. Gerade die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure bewirkte, dass nahezu die Hälfte der Projekte in den ländlichen Regionen Deutschlands umgesetzt wurden und damit ein erheblicher Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen geleistet werden konnte.
Die Programmpartner in „Kultur macht stark“:
27 Programmpartner erreichen als Förderer und Initiativen die lokale Ebene vor Ort, sie machen die Breite der kulturellen Bildungsprojekte möglich, beraten und qualifizieren die Bündnisse und setzen sich für die Weiterentwicklung des Bundesprogramms ein.
Mit dem Programm „Dagesh on Tour“ ist Dagesh – Jüdische Kunst im Konzext im Rahmen von DialoguePerspectives e.V. teil von „Kultur macht stark“. Jedes Jahr werden über 100 Workshoptage gefördert, mit denen über 1000 Kinder und Jugendliche erreicht werden. Dagesh on Tour vermittelt in Workshops mit kreativen und emanzipatorischen Methoden künstlerische Perspektiven auf die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland.
Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e. V. • Alevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. • ASSITEJ e. V. Bundesrepublik Deutschland • BAG Zirkuspädagogik e. V. • Bundesmusikverband Chor & Orchester e. V. • Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. • Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e. V. • Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. • Bundesverband Jugend und Film e. V. • Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen e. V. • Bundesverband Popularmusik e. V. • Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. • Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext, ein Programm von DialoguePerspectives e.V. • Deutscher Bibliotheksverband e. V. • Deutscher Bühnenverein – Bundesverband der Theater und Orchester • Deutscher Museumsbund e. V. • Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. • Deutscher Volkshochschul-Verband e. V. • Fonds Darstellende Künste e. V. • JFF – Jugend Film Fernsehen e. V. • Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e. V. • Spielmobile e. V. – Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen spielkulturellen Projekte • Stiftung Digitale Spielekultur gGmbH • Stiftung Lesen • Türkische Gemeinde in Deutschland e. V. • Verband deutscher Musikschulen e. V. • Zirkus macht stark – Zirkus für alle e. V.
Stellungnahme: Kinder und Jugendliche fördern – Zukunftsperspektiven schaffen. Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2028 – 2033) jetzt sichern“
Website des BMBFSFJ zum Bundesprogramm „Kultur macht stark“: www.buendnisse-fuer-bildung.de
„Kultur macht stark“: Erfolgreiche Projekte seit 2013. Broschüre. BMBFSFJ
Dagesh-Studio on the Road #SukkotEdition 2026
„Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“
Jüdisches Kulturmuseum Veitshöchheim | 26. September bis 2. Oktober 2026
Ausstellungseröffnung: 26. September 2026, 16 – 21 Uhr, Programm siehe unten
Mit Werken von Michal Fuchs, Shira Orion, Regina Potomkina, Elianna Renner, Nave Knafo, Yoav Schutzer, Jan Bodenstein
Kuration: Johanna Weiß und Daniel Laufer
Was bedeutet Schutz, wenn er nicht als Abschottung, sondern als fragile, offene Form des Zusammenkommens gedacht wird? Im September 2026 macht die bundesweite Reihe Dagesh-Studio on the Road Station im Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim.
Vom 26. September 2026 bis 20. Mai 2027 zeigt die Ausstellung „Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof” künstlerische Positionen zu Fragilität, Schutz und Gemeinschaft. Ausgangspunkt ist das jüdische Laubhüttenfest Sukkot und die Sukka als provisorischer Schutzraum: durchlässig, verletzlich, nur vorübergehend – und gerade darin ein Ort gemeinsamer Gegenwart.
Angesichts von Krieg, Flucht und zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung erhält diese Symbolik eine neue Dringlichkeit. Die von Johanna Weiß und Daniel Laufer kuratierte Ausstellung verbindet zeitgenössische künstlerische Positionen mit jüdischer Tradition und fragt danach, wie Gemeinschaft entstehen kann, ohne Verletzlichkeit zu leugnen.
Die Ausstellung „Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“ ist Teil der Reihe Dagesh-Studio on the Road und wird in Kooperation mit dem Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim und mit Unterstützung durch den Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus sowie den Bezirk Unterfranken realisiert. Kuration der Ausstellung: Johanna Weiß, Daniel Laufer.
Programm:
16 – 18 Uhr: Open House mit Künstler*innengesprächen, Kurator*innenführungen und Lesung
18 – 20 Uhr: Eröffnung und Artist Talk
20 – 21 Uhr: Konzert | Folkadu (Yael Gat: Gesang, Trompete, Shofar | Ira Shiran: Akkordeon | Adam Chichportiche: Lavta)
Um Anmeldung wird gebeten:

Am 4. und 5. Juni 2026 kamen die Dagesh on Tour-Honorarkräfte zur zweiten Qualifizierung in diesem Jahr zusammen. Im Zentrum der zwei Tage standen die Auseinandersetzung mit pädagogischen Methoden zur Vermittlung jüdischer Kunst und künstlerischer Positionierung, die Vermittlung des Dagesh-Schutzkonzepts in der Workshop-Praxis sowie eine Reflexion der Zusammenarbeit zwischen den Honorarkräften während der Workshops.
Der erste Teil der Qualifizierung widmete sich der Frage: Wie können Konzepte ‚jüdischer Kunst‘ in der pädagogischen Arbeit vermittelt werden, und welche inhaltlichen Annäherungen an ein Konzept von ‚Jüdischer Kunst‘ können dabei formuliert werden? Angesichts der Vielschichtigkeit und Unschärfe einer Begriffsdefinition stand die gemeinsame Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Positionierungen innerhalb des Feldes im Zentrum. Ausgehend von künstlerischen und pädagogischen Impulsen diskutierten die Teilnehmenden, welche Themen und Konzepte die Arbeit von Dagesh on Tour prägen und wie diese in Workshops vermittelt werden können. Der Workshop bot Raum für die Reflexion der eigenen Rolle, Haltung und Verantwortung als künstlerischer beziehungsweise pädagogischer Leitung und lieferte wichtige Impulse für die zukünftige inhaltliche Gestaltung der Bildungsangebote.
Ein weiterer Schwerpunkt der Qualifizierungstage war die praktische Arbeit mit dem Dagesh-Schutzkonzept. Kristina Omelchenko, Bildungsreferentin und Kulturvermittlerin, sowie Nina Fraeser, Bildungsreferentin und Mediatorin, leiteten den Workshop „How to Schutzkonzept: Sicherheitstraining und Einführung in das Schutzkonzept“. Nach der Vorstellung der aus dem Konzept entwickelten Leitfäden erarbeiteten die Teilnehmenden anhand eines Rollenspiels einen praxisnahen Fall: ein nicht eindeutig einzuordnender antisemitischer Vorfall, bei dessen Bearbeitung die Checklisten und Handlungsleitfäden angewendet wurden. Die Übung ermöglichte es, das Schutzkonzept aus unterschiedlichen Perspektiven zu erproben und seine praktische Anwendbarkeit zu reflektieren. Die Ergebnisse des Workshops fließen in die Weiterentwicklung des Schutzkonzepts ein.
Den Abschluss der Qualifizierung bildete eine Session mit Coach Deborah Kohn. Im ersten Teil stand die Zusammenarbeit der Honorarkräfte in Tandems im Mittelpunkt. Anhand von Praxisbeispielen wurden Fragen der Kommunikation, Rollenverteilung und Konfliktprävention besprochen. Im zweiten Teil wurden die Inhalte der vorangegangenen Workshops gemeinsam reflektiert und zentrale Erkenntnisse zusammengetragen. So konnten wichtige Impulse für die weitere inhaltliche und pädagogische Entwicklung der Dagesh on Tour-Formate festgehalten werden.
Die 2. Qualifizierungstage haben erneut verdeutlicht, wie wertvoll der gemeinsame Austausch zwischen den Honorarkräften ist. Unterschiedliche Perspektiven wurden sichtbar, Methoden und Prozesse zur Workshop-Durchführung erfolgreich vermittelt und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der Dagesh on Tour-Formate entwickelt. Wir danken allen Referent*innen und Honorarkräften für ihre engagierte Mitwirkung.






Rückblick: Dagesh beim Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg 2026
Film-Screening | Werkstattgespräch | Netzwerktreffen im Rahmen von JFBB Pro
Die Dagesh-Werkstatt beim Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg 2026 hat einmal mehr gezeigt: Jüdische Gegenwartskunst ist vielstimmig, vielsprachig und vielgestaltig. Diese Vielfalt braucht Räume, die sie sichtbar machen und stärken: nach außen in die Gesellschaft & nach innen als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Solidarität.
Im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin-Brandenburg 2026 (JFBB) war Dagesh erneut mit einem eigenen Programmformat bei JFBB Pro vertreten. Die Dagesh-Werkstatt fand am 6. Mai 2026 im Felleshus | Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften in Berlin statt.
JFBB Pro richtet sich als Branchenplattform an Filmschaffende, Produzent*innen und Vertreter*innen der Filmindustrie aus Deutschland und dem internationalen Kontext. Es versteht sich als Ort des Austauschs über jüdische Themen im Film, aktuelle gesellschaftliche Debatten und neue künstlerische Perspektiven, in diesem Jahr unter dem Festivalschwerpunkt nordisch-jüdischer Perspektiven.
Die Dagesh-Werkstatt war als offener Gesprächs- und Präsentationsraum konzipiert, in dem sowohl fertige Filme als auch Projekte im Entstehungsprozess vorgestellt wurden. Im Mittelpunkt standen fünf Filmprojekte von Dagesh-Künstler*innen: Arbeiten von Irina Dzhus (ANTICON), Matan Tal (My Sister Shira), Marccela Moreno (Shemira), Ron Segal (ADAM) und Soso Dumbadze (Ein Zufall). Moderiert wurde das Werkstattgespräch von Dagesh-Kurator Daniel Laufer gemeinsam mit den Dagesh-Referentinnen Alisa Gadas, Paulina Schmid und Yana Lemberska.
Vielstimmigkeit als künstlerisches Prinzip
Die fünf präsentierten Arbeiten unterscheiden sich deutlich in Sprache, Ästhetik, Genre und thematischem Zugang. Essayfilm, Animation, dokumentarische Formen, Performance und konzeptuelle Arbeiten standen nebeneinander und eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf Erinnerung, Identität, Migration, Körper, Sprache und Verlust. Gerade in dieser Multiperspektivität verwies das Format auf die Vielsprachigkeit und Vielstimmigkeit innerhalb des Dagesh-Netzwerks. Auch die Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen der Filmkünstler*innen in Deutschland und Europa nach dem 7. Oktober 2023 wurden in den Filmprojekten und während der Gespräche thematisiert. Dabei wurde immer wieder auf die Bedeutung von Dagesh als Netzwerk und Plattform für jüdische Künstler*innen verwiesen, die Austausch, Sichtbarkeit und Solidarität ermöglicht.
Begegnung und Austausch im Rahmen der Netzwerkarbeit
Im Anschluss trafen sich Künstler*innen und Netzwerkmitglieder zum Dagesh-Netzwerktreffen in den Räumlichkeiten der Nordischen Botschaften. Bei Kaffee und Zimtschnecken tauschten sie sich über aktuelle Projekte, zukünftige Vorhaben und jüdische Perspektiven im zeitgenössischen Film und anderen Kunstgenres aus. Das Treffen bot insbesondere jüngeren Filmschaffenden die Möglichkeit, mit etablierten Künstler*innen in Austausch zu treten und neue Verbindungen innerhalb des Netzwerks zu knüpfen.
Darüber hinaus ermöglichte der gemeinsame Besuch der offiziellen Festivaleröffnung im Potsdamer Hans-Otto-Theater Begegnungen und Gespräche zahlreicher Netzwerkmitglieder. Teilnehmende besuchten zudem weitere Veranstaltungen des JFBB-Pro-Programms, darunter Talents – Projects – Perspectives, das Einblicke in aktuelle Film- und Serienprojekte in Entwicklung und Produktion gibt und ebenfalls Arbeiten von Dagesh-Künstler*innen zeigte, unter anderem von Ido Gotlib, Shira Kela und Shoshana Simon.
Mit der Dagesh-Werkstatt und dem Netzwerktreffen setzte Dagesh seine Arbeit zur Schaffung von Sichtbarkeit, zum Austausch und zur künstlerischen Vernetzung zwischen jüdischen Künstler*innen der Gegenwartskunst erfolgreich fort. Das Format verwies erneut auf die Vielfalt künstlerischer Positionen und individueller Erzählweisen im Netzwerk und schuf einen Raum für gemeinsames Denken, Arbeiten und das Initiieren zukünftiger Zusammenarbeit.
Wir bedanken uns beim JFBB für die gute Kooperation, bei den Nordischen Botschaften für die herzliche Gastfreundschaft sowie bei allen Künstler*innen, Filmschaffenden und Interessierten für diesen wichtigen Austausch zwischen Disziplinen, Erfahrungen und Ideen.
Gerade angesichts dramatischer gesellschaftlicher Polarisierung ist die Sichtbarmachung und Stärkung jüdischer Stimmen und Positionen in der Gegenwartskunst ein wichtiges Anliegen. Dafür danken wir auch der Stiftung EVZ für die kontinuierliche Unterstützung unserer Netzwerkarbeit.
„Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“
Jüdisches Kulturmuseum Veitshöchheim
Eröffnung: 26. September 2026; Laufzeit: 25. September bis 2. Oktober 2026
Kuration: Johanna Weiß & Daniel Laufer
Zur Mitwirkung an der Ausstellung „Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“ möchten wir alle Dagesh-Künstler*innen herzlich einladen. Die Ausstellung ist Teil der bundesweiten Reihe Dagesh-Studio on the Road, die zeitgenössische jüdische Positionen in der Gegenwartskunst sichtbar macht. Nach der Purim Edition im März in Dresden setzen wir die Reihe im September 2026 mit der Dagesh-Studio on the Road #SukkotEdition 2026 in Veitshöchheim fort.
Vom 25. September bis 2. Oktober 2026 werden wir das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim sowie die Sukka im historischen Synagogenhof des Museums bespielen und einen Raum schaffen, in dem Tradition und zeitgenössische Kunst aufeinandertreffen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 26. September 2026 statt.
Die Ausstellung „Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“ nimmt das jüdische Fest Sukkot zum Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Fragilität, Schutz und Gemeinschaft in einer krisenhaften Gegenwart. Sukkot erinnert an die Zeit des Wanderns und Wohnens in provisorischen Hütten während des Auszugs aus Ägypten. Die Sukka verkörpert einen prekären Schutzraum, der keine Sicherheit garantiert, aber eine Form des Innehaltens, der Offenheit und des Zusammenseins ermöglicht.
Gerade heute, im Angesicht von Krieg, Flucht, ökologischen Krisen, politischer Unsicherheit, gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender sozialer Vereinzelung, gewinnt die Symbolik der Sukka neue Aktualität. Sie steht für temporäre Schutzräume, wie sie Geflüchtete, marginalisierte Gruppen oder Menschen in instabilen Lebensverhältnissen aufsuchen oder improvisieren müssen. Dabei stellt die Sukka nicht nur architektonisch, sondern auch sozial eine grundlegende Frage: Was bedeutet Schutz, wenn er nicht dauerhaft sein kann? Und was bedeutet Gemeinschaft unter fragilen Bedingungen?
Anlässlich der Ausstellung wird eine Sukka aufgebaut, die zugleich traditionell und kreativ gestaltet ist. Als fragile Struktur ist sie durchlässig für die Elemente, weit entfernt von der Beständigkeit eines stabilen Gebäudes. Gerade in dieser Temporalität wird ein zentraler Gedanke von Sukkot sichtbar: das Bewusstsein, dass menschliches Leben und all unsere Errungenschaften zerbrechlich sind und in einem größeren Kontext existieren. Diese Fragilität lädt uns ein, die Vergänglichkeit anzuerkennen, uns mit dem Moment zu verbinden und den Wert von Einfachheit und Verbundenheit neu zu entdecken.
Die Geste der Einladung, des Teilens und des provisorischen Zusammenkommens bildet das Zentrum der Ausstellung und verweist auf die Idee von Gemeinschaft als widerständiger Praxis: „Der Himmel als Dach“ begreift die Sukka als Raum der Begegnung, an dem Tradition und zeitgenössische künstlerische Positionen aufeinandertreffen, als Ort des Zuhörens, der Gemeinschaft und der Reflexion.
Für die Gestaltung der Ausstellung und des Eröffnungsprogramms laden wir Dagesh-Künstler*innen ein, Vorschläge für Beiträge einzureichen. Eure künstlerischen Arbeiten sollen den Dialog zwischen Tradition und moderner künstlerischer Praxis widerspiegeln und sich mit Themen von Fragilität, Vergänglichkeit, temporärem Schutz in unsicheren Zeiten oder Formen von Sicherheit durch das Zusammenkommen in der Sukka und Gemeinschaft auseinandersetzen. Gerne können eure Arbeiten jüdische Perspektiven im ländlichen Raum thematisieren.
Eingereicht werden können fertige Arbeiten oder Projektskizzen in Form von Flachware, Kleinskulpturen oder Sound- und Videoarbeiten, Performance-Formate, Essays oder Gedichten.
Bitte einreichen:
Künstler*innen, deren Beiträge im Rahmen der Ausstellung gezeigt werden, erhalten ein Honorar in Höhe von 500 Euro. Reise- und Übernachtungskosten sowie die Ausgaben für den Transport der Beiträge werden vollständig erstattet. Produktionskosten können leider nicht erstattet werden.
Bewerbungsfrist: 30. Mai 2026
Einreichung per E-Mail an: bewerbung@dagesh.de mit Betreff „#Sukkot Edition 2026″.
Fragen zur Ausschreibung bitte an Alisa Gadas (info@dagesh.de) oder Daniel Laufer (laufer@dagesh.de) richten.
Wir freuen uns auf zahlreiche Beiträge und darauf, diesen besonderen Raum gemeinsam zu gestalten!
DialoguePerspectives e.V. sucht für das Programm Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext zum 15. Juni 2026 in Berlin eine*n Projektreferent*in.
Projektreferent*in Dagesh on Tour in Elternzeitvertretung (w/m/d)
(75%, TVöD Bund E13, voraussichtlich befristet bis zum 15.8.2027)
DialoguePerspectives. Discussing Religions and Worldviews e.V. ist eine ist eine europäische Plattform zur Stärkung der pluralen europäischen Gesellschaft mit Sitz in Berlin. DialoguePerspectives e.V. entwickelt impact-orientierte zivilgesellschaftliche Programme für eine resiliente europäische Gesellschaft.
Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext ermöglicht die Sichtbarkeit vielfältiger künstlerischer Ausdrucksformen von Jüdinnen und Juden. Als Plattform und Netzwerk erkundet Dagesh seit seiner Gründung ein gegenwärtiges, selbstbewusstes und zukunftsgewandtes jüdisches Selbstverständnis. Dagesh on Tour ist ein kulturelles Bildungsprogramm zur Vermittlung verschiedener Dimensionen jüdischen Lebens in Deutschland über das Medium der Kunst. Bundesweit werden kreative Workshops für Kinder und Jugendliche von 8-18 Jahren realisiert.
Aufgabengebiete:
Wir bieten:
Wir erwarten:
Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbung von Menschen mit Migrationsgeschichte sowie von Menschen mit Behinderung.
Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bitte eine Datei im pdf-Format; Einzeldateien und/oder andere Dateiformate werden nicht akzeptiert) senden Sie bitte bis zum 15.5.2026 per E-Mail an: jobs@dialogperspektiven.de .
Kontakt für Nachfragen
Veronika Große (Assistentin Executive Committee)
Am 6. Mai 2026 lädt Dagesh um 13 Uhr zu einem Werkstattgespräch mit Filmschaffenden aus unserem Netzwerk im Rahmen des Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg (JFBB) ein. Anlässlich des Branchentags JFBB Pro werden fertige Filme sowie Projekte im Prozess gezeigt und mit den Filmkünstler*innen diskutiert. Präsentiert werden u. a. Arbeiten von Irina Dzhus (ANTICON), Matan Tal (My Sister Shira), Marcella Moreno (Shemira), Ron Segal (ADAM) und Soso Dumbadze (Ein Zufall).Im Anschluss an die Veranstaltung findet das nächste Dagesh Netzwerktreffen statt, bei dem der kreative Austausch mit den Künstler*innen fortgesetzt werden kann.Weitere Informationen zum Festival, Programm und Anmeldung folgen hier.
Hinweis für Dagesh-Netzwerkmitglieder: Wir laden euch herzlich zum JFBB-Pro Tag, zum Netzwerktreffen und zur Festivaleröffnung am Abend des 5. Mai 2026 ein und haben für euch Freikarten reserviert. Das Kontingent ist begrenzt, daher verlosen wir die Plätze unter den Anmeldungen.Bitte meldet euch bis zum 19. April an: bewerbung@dagesh.de / Betreff JFBB 2026Reise- und Übernachtungskosten können wir im Nachgang gemäß Reisekostengesetz erstatten.
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