Video

Video Portrait: DAGESH im Gespräch Sasha Marianna Salzmann

Kick-Off zur neuen DAGESH’s Portrait-Reihe mit jüdischen Künstler*innen macht niemand geringeres als die großartige Dramatiker*in und Novelist*in, Sasha Marianna Salzmann!

Es geht um die Bedeutung und Entwicklung dessen selbstbestimmten jüdischen, queeren, migrantischen Identität(en) im heutigen Deutschland, über die inner-jüdischen Generationskonflikte die darin bestehen, und darüber was Kunst und Aktivismus mit all dem eigentlich zu tun hat. Wir reden auch über jüdischen Widerstand und die Bedeutung von Kunst in politischen Kämpfen sowie über Möglichkeiten und Vorbilder, wie wir in der Praxis künstlerische-politische Bündnisse schmieden können und müssen.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei diesem inspirierenden Food for Thought und freuen uns über Eure Gedanken und Eindrücke!

Sasha Marianna Salzmann ist Dramatiker*in und Novelist*in. Sasha Salzmanns Debütroman „Außer sich“ erschien 2017 im Suhrkamp Verlag und stand im selben Jahr auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. „Außer sich“ ist in 16 Sprachen übersetzt. Sasha war viele Jahre am Maxim Gorki Theater in Berlin als Dramtiker*in und Dramaturg*in tätig und hatte bis 2015 die Künstlerische Leitung des Studio Я inne. Gemeinsam mit Max Czollek initiierte und kuratierte Sasha den Desintegrationskongress (2016) und die Radikalen Jüdischen Kulturtage (2017). Sasha ist Mitbegründer*in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. 2020 ist Sasha mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste und mit der Ricarda Huch Poetikdozentur ausgezeichnet.

Für weitere Infos zu Sashas spannender Arbeit und inspirierenden Werken, besucht unbedingt die Webseite: http://sashamariannasalzmann.com/

***
Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In wöchentlichen Video-Portraits stellen Kunstschaffende ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Weitere Themen sind Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen oder die Auswirkung von Rezeptionserwartungen. Weitere Infos hier.

 

Bildrechte: Elbert Besaris / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)