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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Noam Brusilovsky

Im Gespräch mit Noam Brusilovsky, Theater- und Hörspielregisseur, und ELES-Alumnus erzählt er, was er mit seiner Kunst bewirken will, wie er damit umgeht ein jüdischer Künstler aus Israel in Deutschland zu sein und davon, wie sich all das ständig verändert. Es geht um Erfahrungen mit dem Label „jüdisch“, um „Streicheltiere“ und um jüdisch-muslimische Allianzen.

Nachdem Noam Brusilovsky die Thelma Yellin High School of the Arts besuchte, zog er 2012 nach Berlin, dort studierte er Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Sein Theaterstück „Woran man einen Juden erkennen kann“ gastierte 2015 auf dem Körber Studio Junge Regie in Hamburg und wurde 2016 als Hörspiel des Deutschlandfunk produziert. Für den SWR inszenierte er 2017 das Hörspiel „Broken German“. Noam wurde mit seiner autobiografischen Solo-Performance „Orchiektomie rechts“ auf das Festival „Radikal jung“ am Münchner Volkstheater eingeladen (2018) und gastierte damit im selben Jahr auch beim Festival „Fast Forward“ am Staatsschauspiel Dresden.

Seine Hörspiele wurden in allen ARD-Sendern ausgestrahlt und mehrfach ausgezeichnet: Deutscher Hörspielpreis der ARD 2017 für „Broken German“, Hörspiel des Monats der Akademie der darstellenden Künste für „We Love Israel“ und Nominierung dieser Serie für „Hörspiel des Jahres“ 2018 und für den „Prix Europa“ 2019. 2018 wurde er mit seiner Solo-Performance „Orchiektomie rechts“ in der Kategorie „Nachwuchs Autor des Jahres“ in der Kritiker*innenumfrage von Theater heute nominiert.

Für weitere Infos zu Noams spannender Arbeit und inspirierenden Werken, besucht unbedingt seine Webseite: https://www.noam-brusilovsky.com/

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

*Das Video zu Noam Brusilovsky’s Projekt „Orchiektomie rechts“ wurde von Josephin Hanke produziert.  Für weitere Informationen zu ihrer Arbeit über Instagram @josephin_hanke. Webseite folgt

**Den vollständigen Beitrag zu Noams Stück „Gehörlosen-Hörspiel“ im Münchner Volkstheater, gibt es in der BR-Mediathek: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-statt-hoeren/gehoerlosen-hoerspiel-am-volkstheater-100.html