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Multimedia & Publikationen

Mittels multimedialer Formate und Textbeiträgen von und mit Künstler*innen wollen wir gesellschaftliche Stereotype und starre Annahmen über Jüdinnen und Juden, das Judentum sowie Antisemitismus aufbrechen, um ein radikales Neudenken anzuregen.

In einer spannenden Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und Biografien zeigen Künstler*innen in Video-Interviews, Podcasts und Publikationen, wie sich für sie eine emanzipatorische jüdische Gegenwart gestaltet, und sie diese durch ihre künstlerische Praxis einfordern.

DAGESH im Gespräch: Video-Portraits mit jüdischen Künstler*innen
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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Mirna Funk
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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Noam Brusilovsky
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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann
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Asylum in Paradise. Eight Visual Artists Based in Berlin
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DAGESH im Gespräch: Video-Portraits mit jüdischen Künstler*innen

Gibt es überhaupt „Jüdische Kunst“ und was verbinden jüdische Künstler*innen mit dem Begriff? Inwiefern bestimmt das eigene Jüdisch-Sein den künstlerischen Blick?

In einer Reihe von Video-Portraits stellen  jüdische Kunstschaffenden ihre Werke vor und reflektieren gemeinsam mit DAGESH über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Wir unterhalten uns über die Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands und die Bedeutung des jüdischen Blicks in ihrem künstlerischen Schaffen.

Mit Künstler*innen aus der darstellenden und bildenden Kunst, Filmemacher*innen, Autor*innen, Kantor*innen, Klangkünstler*innen und Musiker*innen sprechen wir über die Auswirkung inner-jüdischer und nicht-jüdischer Rezeptionserwartungen, und wie sie diese durch die Kunst be- und aushandeln.

Wir fragen aber auch: Was und wie ist eigentlich jüdisches Leben heute in Deutschland? Welche Fragen und Streitpunkte werden innerhalb jüdischer Gesellschaften reflektiert? Gibt es Schnittpunkte zu anderen, nicht-jüdischen Minderheitsgemeinschaften? Und wie können künstlerische Allianzen in der Praxis aussehen, um gesellschaftsbezogene Veränderungen im Denken und im Handeln anzuregen?

Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Den „Food for Thought“ stellen wir über unsere DAGESH Webseite, über unseren YouTube Kanal sowie über die DAGESH Instagram Seite zur Verfügung.

Wir freuen uns über Eure Reflektionen und Mitschauen!

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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Mirna Funk

Diesen Freitag im Gespräch mit DAGESH ist die fabelhafte Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk. Mirna spricht mit uns über die Bedeutung ihrer jüdischen Identität in ihrem Leben und dessen Veränderbarkeit. Sie erzählt davon, was ihr Jüdisch-sein, ihr Frau-sein, ihr Mutter-sein, Ostdeutsch- und Deutsch-sein mit ihrer Kunst und Wahrnehmung von außen zu tun haben. Es geht um Schnittstellen, Streitbarkeit und ums Aushalten, um einen gesellschaftlichen Wandel zu bewirken.

Mirna Funk, geboren 1981 in Ostberlin, ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. Ihr Roman „Winternähe“ erschien 2015 und wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet. In ihrem Werk und ihren Essays geht sie unter anderem den Fragen nach der Präsenz jüdischer Kultur in Deutschland heute und einer gegenwartsorientierten Erinnerungskultur nach. Seit über einem Jahr schreibt sie eine monatliche Kolumne für die deutschsprachige Vogue. Ihr neuer Roman erscheint 2021 bei dtv Verlag.

Für weitere Informationen zu Mirna Funks spannender Arbeit, besucht unbedingt ihre Webseite: https://mirnafunk.com/ und folgt ihr auf Instagram @mirnafunk. Mirna Funks Beiträge in der Vogue findet ihr hier https://www.vogue.de/die-redaktion/mi…

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

*Video-Ausschnitt: „bitch MATERial Behind The Bitch Mirna Funk.“ Mit freundlicher Genehmigung von der Kulturproduktionsfirma POISON GmbH (https://poison-berlin.com). Das vollständige Video gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=oJVPx6v3ViA

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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Noam Brusilovsky

Im Gespräch mit Noam Brusilovsky, Theater- und Hörspielregisseur, und ELES-Alumnus erzählt er, was er mit seiner Kunst bewirken will, wie er damit umgeht ein jüdischer Künstler aus Israel in Deutschland zu sein und davon, wie sich all das ständig verändert. Es geht um Erfahrungen mit dem Label „jüdisch“, um „Streicheltiere“ und um jüdisch-muslimische Allianzen.

Nachdem Noam Brusilovsky die Thelma Yellin High School of the Arts besuchte, zog er 2012 nach Berlin, dort studierte er Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Sein Theaterstück „Woran man einen Juden erkennen kann“ gastierte 2015 auf dem Körber Studio Junge Regie in Hamburg und wurde 2016 als Hörspiel des Deutschlandfunk produziert. Für den SWR inszenierte er 2017 das Hörspiel „Broken German“. Noam wurde mit seiner autobiografischen Solo-Performance „Orchiektomie rechts“ auf das Festival „Radikal jung“ am Münchner Volkstheater eingeladen (2018) und gastierte damit im selben Jahr auch beim Festival „Fast Forward“ am Staatsschauspiel Dresden.

Seine Hörspiele wurden in allen ARD-Sendern ausgestrahlt und mehrfach ausgezeichnet: Deutscher Hörspielpreis der ARD 2017 für „Broken German“, Hörspiel des Monats der Akademie der darstellenden Künste für „We Love Israel“ und Nominierung dieser Serie für „Hörspiel des Jahres“ 2018 und für den „Prix Europa“ 2019. 2018 wurde er mit seiner Solo-Performance „Orchiektomie rechts“ in der Kategorie „Nachwuchs Autor des Jahres“ in der Kritiker*innenumfrage von Theater heute nominiert.

Für weitere Infos zu Noams spannender Arbeit und inspirierenden Werken, besucht unbedingt seine Webseite: https://www.noam-brusilovsky.com/

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

*Das Video zu Noam Brusilovsky’s Projekt „Orchiektomie rechts“ wurde von Josephin Hanke produziert.  Für weitere Informationen zu ihrer Arbeit über Instagram @josephin_hanke. Webseite folgt

**Den vollständigen Beitrag zu Noams Stück „Gehörlosen-Hörspiel“ im Münchner Volkstheater, gibt es in der BR-Mediathek: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-statt-hoeren/gehoerlosen-hoerspiel-am-volkstheater-100.html

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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann

Kick-Off zur neuen DAGESH Video-Portrait Reihe mit jüdischen Künstler*innen macht niemand geringeres als die großartige Dramatiker*in und Novelist*in, Sasha Marianna Salzmann!

Es geht um die Bedeutung und Entwicklung dessen selbstbestimmten jüdischen, queeren, migrantischen Identität(en) im heutigen Deutschland, über die inner-jüdischen Generationskonflikte die darin bestehen, und darüber was Kunst und Aktivismus mit all dem eigentlich zu tun hat. Wir reden auch über jüdischen Widerstand und die Bedeutung von Kunst in politischen Kämpfen sowie über Möglichkeiten und Vorbilder, wie wir in der Praxis künstlerische-politische Bündnisse schmieden können und müssen.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei diesem inspirierenden Food for Thought und freuen uns über Eure Gedanken und Eindrücke!

Sasha Marianna Salzmann ist Dramatiker*in und Novelist*in. Sasha Salzmanns Debütroman „Außer sich“ erschien 2017 im Suhrkamp Verlag und stand im selben Jahr auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. „Außer sich“ ist in 16 Sprachen übersetzt. Sasha war viele Jahre am Maxim Gorki Theater in Berlin als Dramatiker*in und Dramaturg*in tätig und hatte bis 2015 die Künstlerische Leitung des Studio Я inne. Gemeinsam mit Max Czollek initiierte und kuratierte Sasha den Desintegrationskongress (2016) und die Radikalen Jüdischen Kulturtage (2017). Sasha ist Mitbegründer*in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. 2020 ist Sasha mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste und mit der Ricarda Huch Poetikdozentur ausgezeichnet.

Für weitere Infos zu Sashas spannender Arbeit und inspirierenden Werken, besucht unbedingt die Webseite: http://sashamariannasalzmann.com/

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

*KAPITEL I: Der Buchtrailer zu Sasha Marianna Salzmanns Roman „Außer sich“ wurde vom Suhrkamp Verlag zur Verfügung gestellt. Regie: Moritz Richard Schmidt. Vollständiger Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=0wrOB… Weitere Informationen zum Roman hier: http://shrk.vg/AusserSich-V

**KAPITEL II: Video-Ausschnitt: Trailer II Desintegrationskongress 6.-8. Mai 2016. Regie: Moritz Richard Schmidt. Vollständiger Trailer unter: https://youtu.be/GJMOud_ItkU

Titelbild: Elbert Besaris / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

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Asylum in Paradise. Eight Visual Artists Based in Berlin

Der Film „Asylum in Paradise“ gibt Einblick in die Arbeit von acht jüdischen Künstler*innen, die ihren (momentanen) Lebensmittelpunkt in Berlin haben. Die Filmaufnahmen dokumentieren sowohl die Arbeitsweise der jungen Künstler*innen als auch ihre Produktionsorte wie Ateliers und Ausstellungsräume. Dabei verdeutlichen die Künstler*innen ästhetische Konzeptionen ihrer Kunst ebenso wie jüdische Aspekte ihres Schaffens. Sie erzählen über Berlin als Inspirationsquelle und zugleich über die unverzichtbare internationale Verortung progressiver zeitgenössischer Kunst.

Regie und Kamera: Daniel Laufer. Konzept: Daniel Laufer und Eva Lezzi