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Multimedia & Publikationen

Mittels multimedialer Formate und Textbeiträgen von und mit Künstler*innen wollen wir gesellschaftliche Stereotype und starre Annahmen über Jüdinnen und Juden, das Judentum sowie Antisemitismus aufbrechen, um ein radikales Neudenken anzuregen.

In einer spannenden Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und Biografien zeigen Künstler*innen in Video-Interviews, Podcasts und Publikationen, wie sich für sie eine emanzipatorische jüdische Gegenwart gestaltet, und sie diese durch ihre künstlerische Praxis einfordern.

Identi-was? Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb
Veranstaltung Video
DAGESH-Kunstpreis. Digitale Preisverleihung mit Talya Feldman.
Veranstaltung Video
Teaser_DAGESH on Tour: Bildungsprogramm für Schulen und Jugendgruppen
Video
DAGESH im Gespräch: Video-Portraits mit jüdischen Künstler*innen
Video
Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Isidoro Abramowicz
Video
Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Mirna Funk
Video
Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Noam Brusilovsky
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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann
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Asylum in Paradise. Eight Visual Artists Based in Berlin
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Identi-was? Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb

Identitätspolitiken sind aktueller denn je. Sind sie ein wichtiges Werkzeug der Selbstermächtigung, um sich gegen Strukturen von Ausgrenzung und „Unsichtbarmachung“ zu wehren oder spalten sie Gesellschaft und Communities?

Im Rahmen der Langen Nacht der Ideen des Auswärtigen Amtes widmete sich DAGESH dieser Gratwanderung zwischen emanzipatorischem Prozess und toxischem Phänomen und lud zum Austausch über Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb ein. Zusammen mit Gästen aus der Kunst- und der Kulturszene sowie der Wissenschaft und den Medien diskutierten wir: Wer darf was? In welchem Namen spricht wer? Wo fängt kulturelle Aneignung an und wer definiert die Grenzen künstlerischer Freiheit? Welche Spuren hinterlassen die abstrakten Verwertungsketten öffentlich ausgetragener Identitätspolitik(en), die eine Geschichte von Gewalt und kulturellem Erbe mit sich tragen?

Mit:
Rebecca Ajnwojner, Dramaturgin
Ferda Ataman, Autorin und Publizistin
Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, Professorin Soziologie/Gender-Studies
Jo Frank, Autor, Verleger & Director of Development der Leo Baeck Foundation
Anna Hetzer, Lyrikerin
Ozan Zakariya Keskinkılıç, Lyriker & Autor

Moderation: Julia Y. Alfandari, Koordination DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext

Das Gespräch wurde am 7. Juni 2021 ab 20:30 Uhr digital auf dem YouTube-Kanal von DAGESH übertragen.

YouTube Channel von DAGESH

Es ist ebenso als Podcast-Version hörbar: Machloket & Mischpoke Podcast

 

Rebecca Ajnwojner, Dramaturgin
© Clara Stella Hüneke

Ferda Ataman, Autorin und Publizistin
© Sarah Eick

Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, Professorin Soziologie/Gender-Studies

Jo Frank, Autor, Verleger & Director of Development der Leo Baeck Foundation
© Stephan Pramme

Anna Hetzer, Lyrikerin

Ozan Zakariya Keskinkılıç, Lyriker & Autor
© Benjamin Jenak, Veto

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DAGESH-Kunstpreis. Digitale Preisverleihung mit Talya Feldman.

Die Künstlerin Talya Feldman wird für ihre Installation „The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts“ mit dem 2. DAGESH-Kunstpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 20. Mai 2021 ab 19 Uhr digital auf dem YouTube-Kanal von DAGESH statt. 

PROGRAMM:

  • Begrüßung und Preisverleihung von Hetty Berg, Direktorin des Jüdischen Museums Berlin
  • Virtuelle Tour durch die Ausstellung mit der Künstlerin Talya Feldman, Julia Y. Alfandari, Programmkoordinatorin von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext, und Gregor H. Lersch, Leiter Ausstellungen und Kurator, Jüdisches Museum Berlin
  • *Überlegungen zu „Wehrhafter Kunst“ und Verabschiedung von Jo Frank, Geschäftsführer von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext/ Director of Development der Leo Baeck Foundation Die Preisverleihung findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Bild: (C) Voice waves; Talya Feldman, 2021 Der dotierte Preis wird vom Jüdischen Museum Berlin (JMB) und DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext verliehen. Er stärkt eine neue und vielfältige Sichtbarkeit jüdischer Gegenwartspositionen und zeichnet Werke aus, die sich mit den Problemen der Gegenwart und der Frage von Zusammenleben auseinandersetzen. Das Thema des Wettbewerbes 2021 war „Wehrhafte Kunst“.

INFORMATIONEN ZUR INSTALLATION:

Talya Feldman untersucht in ihrer multimedialen Arbeit „The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts“ die Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland von 1979 bis heute. Sie präsentiert Sprachaufnahmen von Überlebenden rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie von Familien der Terroropfer und Initiativen, die gegen rechten Terror kämpfen. Aus der Perspektive der betroffenen Menschen zeigt Talya Feldman, wie groß die Traumata für das Umfeld der Opfer auch nach den Anschlägen sind – bis heute. Die Stimmen in der Installation thematisieren auch die Rolle von Polizei, Verfassungsschutz und Justiz, die sich in zahlreichen Fällen zu spät und nicht ausreichend auf die Täter aus rechten Netzwerken konzentrierten. So wurden bereits 1980 im Fall der Ermordung von Shlomo Lewin und Frida Poeschke die Täter zunächst im Umfeld der Opfer gesucht, obwohl verschiedene Hinweise für rechtsextreme Täter sprachen. Nicht zuletzt die Anschlagsserie des NSU und die Anschläge von Halle und Hanau haben gezeigt, wie mangelhaft der Schutz vor und die Aufarbeitung von rechtem Terror in Deutschland nach 1945 funktioniert hat. Seit 1945 wurden in Deutschland Hunderte Menschen Todesopfer rechtsextremer Gewalt. Diese Kontinuität macht Talya Feldmans Installation erfahrbar.

Die Installation wird vom 21. Mai bis zum 1. August 2021 in der Eric F. Ross Galerie im Libeskindbau des Jüdischen Museums Berlin ausgestellt. Der DAGESH-Kunstpreis und die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin werden durch eine Förderung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin ermöglicht.

WEITERE INFOS: https://dagesh.de/angebote/2-dagesh-k…

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Teaser_DAGESH on Tour: Bildungsprogramm für Schulen und Jugendgruppen

Im Jahr 2020 startete DAGESH sein kulturelles Bildungsprogramm „DAGESH on Tour“. Wir laden junge Menschen zum direkten Austausch und zur künstlerischen Zusammenarbeit mit jungen jüdischen Künstler*innen ein. Gemeinsam mit den Künstler*innen werden Jugendliche selbst kreativ und produzieren Kunst für einen gesellschaftlichen Wandel.

Hier ein kleiner Einblick, wie wir die Stärken der Künste nutzen, um gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen und zu verrücken: Im August 2020 war „DAGESH on Tour“ zu Gast in der Bötzow Schule in Berlin Prenzlauer Berg. Zusammen mit 25 Schüler*innen, unserer Kollegin Julia Y. Alfandari und dem Theater- und Hörspielregisseur Noam Brusilovsky, arbeiteten wir gemeinsam der Synagoge Rykestraße zu jüdischen Gegenwartskünsten und der Vielfalt heutigen jüdischen Lebens. Die Begeisterung der Teilnehmer*innen, ihre Neugier und Kreativität, haben uns sehr beeindruckt!

Ein großes Dankeschön an Mirna Funk und Vincentino e.V. – Kultur stärkt Kinder in Berlin für die Einladung! Noam Brusilovsky für die wunderbare Zusammenarbeit! Der Synagoge Rykestraße für die freundliche Aufnahme und die schönen Räume!

Gerne kommen wir in 2021 auch zu Ihnen an die Schule oder Jugendverein! Schreiben Sie uns einfach info@dagesh.de oder rufen Sie an (030) 3199 8170-99

Alle weiteren Infos zu DAGESH on Tour gibts hier

Das gesamte Video zu der Projektwoche „Jüdische Lebenswelten“ wurde produziert von der Medienwerkstatt Vincentino e.V. mit Schüler*innen der Bötzow-Grundschule im Schuljahr 2020. Anschauen lohnt sich! http://vincentino.org/de/projekt/medi… Vielen Dank an den Filmemacher MASCH und Ulla Giesler von Vincentino e.V. für die Nutzungserlaubnis des tollen Filmmitschnitts. (Copyright: Vincentino e.V. – Kultur stärkt Kinder in Berlin).

DAGESH on Tour ist ein bundesweites kulturelles Bildungsprogramm und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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DAGESH im Gespräch: Video-Portraits mit jüdischen Künstler*innen

Gibt es überhaupt „Jüdische Kunst“ und was verbinden jüdische Künstler*innen mit dem Begriff? Inwiefern bestimmt das eigene Jüdisch-Sein den künstlerischen Blick?

In einer Reihe von Video-Portraits stellen  jüdische Kunstschaffenden ihre Werke vor und reflektieren gemeinsam mit DAGESH über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Wir unterhalten uns über die Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands und die Bedeutung des jüdischen Blicks in ihrem künstlerischen Schaffen.

Mit Künstler*innen aus der darstellenden und bildenden Kunst, Filmemacher*innen, Autor*innen, Kantor*innen, Klangkünstler*innen und Musiker*innen sprechen wir über die Auswirkung inner-jüdischer und nicht-jüdischer Rezeptionserwartungen, und wie sie diese durch die Kunst be- und aushandeln.

Wir fragen aber auch: Was und wie ist eigentlich jüdisches Leben heute in Deutschland? Welche Fragen und Streitpunkte werden innerhalb jüdischer Gesellschaften reflektiert? Gibt es Schnittpunkte zu anderen, nicht-jüdischen Minderheitsgemeinschaften? Und wie können künstlerische Allianzen in der Praxis aussehen, um gesellschaftsbezogene Veränderungen im Denken und im Handeln anzuregen?

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Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Den „Food for Thought“ stellen wir über unsere DAGESH Webseite, über unseren YouTube Kanal sowie über die DAGESH Instagram Seite zur Verfügung.

Wir freuen uns über Eure Reflektionen und Mitschauen!

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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Isidoro Abramowicz

Sonntagabend beginnt der höchste jüdische Feiertag – Yom Kippur. Aus gegebenem Anlass stellen wir Euch einen etwas anderen jüdischen Künstler vor: Diesen Freitag ist DAGESH im Gespräch mit dem inspirierenden Kantor und Musiker, Isidoro Abramowicz.

In einem spannenden Interview erzählt Isidoro Abramowicz über die Vielfalt in der jüdischen liturgischen Tradition und erklärt wieso liturgischer Gesang nur „im Kontext“ zu verstehen ist. Wir sprechen auch über die oftmals unausgesprochenen Streitigkeiten und Intoleranz zwischen den jüdischen Traditionen. Außerdem wollen wir von ihm wissen, wie er auf den Begriff „Jüdische Kunst“ blickt und ob liturgischer Gesang überhaupt als zeitgenössische Kunstform definiert werden kann.

Der ursprünglich aus Argentinien stammende Isidoro Abramowicz studierte in Buenos Aires Klavier, Gesang und Chor. Er schloß am Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam sein Studium zum Kantor ab. Heute ist Isidoro Abramowicz Kantor und Musikdirektor der Synagoge Pestalozzistraße-Berlin. Er ist ebenso Leiter der Kantor:innenausbildung am Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam. Isidoro gestaltet in spannender Weise Konzertprogramme mit liturgischer, sephardischer und jiddischer Musik. Er singt in Gemeinden, Museen und Theatern, sowie mit verschiedenen Ensembles auch Tango.

Viel Spaß beim Zuschauen und wir freuen uns wie immer über Eure Eindrücke!
G’mar Chatima tova, Shana Tova und ein leichtes Fasten!

Für weitere Infos zu Isidoros toller Arbeit, besucht unbedingt seinen Youtube Kanal: https://www.youtube.com/user/IsidoroAbramowicz und folgt ihm auf Insta https://www.instagram.com/isidoroabramowicz/.

***
Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

Video-Ausschnitte: Vollständige Videos findet ihr auf dem YouTube Kanal von Isidoro Abramowicz https://www.youtube.com/user/IsidoroAbramowicz sowie auf dem Kanal der Synagoge Pestalozzistraße https://www.youtube.com/channel/UCHBVhwuPoN4wMlo8LizAQ6g

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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Mirna Funk

Diesen Freitag im Gespräch mit DAGESH ist die fabelhafte Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk. Mirna spricht mit uns über die Bedeutung ihrer jüdischen Identität in ihrem Leben und dessen Veränderbarkeit. Sie erzählt davon, was ihr Jüdisch-sein, ihr Frau-sein, ihr Mutter-sein, Ostdeutsch- und Deutsch-sein mit ihrer Kunst und Wahrnehmung von außen zu tun haben. Es geht um Schnittstellen, Streitbarkeit und ums Aushalten, um einen gesellschaftlichen Wandel zu bewirken.

Mirna Funk, geboren 1981 in Ostberlin, ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. Ihr Roman „Winternähe“ erschien 2015 und wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet. In ihrem Werk und ihren Essays geht sie unter anderem den Fragen nach der Präsenz jüdischer Kultur in Deutschland heute und einer gegenwartsorientierten Erinnerungskultur nach. Seit über einem Jahr schreibt sie eine monatliche Kolumne für die deutschsprachige Vogue. Ihr neuer Roman erscheint 2021 bei dtv Verlag.

Für weitere Informationen zu Mirna Funks spannender Arbeit, besucht unbedingt ihre Webseite: https://mirnafunk.com/ und folgt ihr auf Instagram @mirnafunk. Mirna Funks Beiträge in der Vogue findet ihr hier https://www.vogue.de/die-redaktion/mi…

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

*Video-Ausschnitt: „bitch MATERial Behind The Bitch Mirna Funk.“ Mit freundlicher Genehmigung von der Kulturproduktionsfirma POISON GmbH (https://poison-berlin.com). Das vollständige Video gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=oJVPx6v3ViA

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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Noam Brusilovsky

Im Gespräch mit Noam Brusilovsky, Theater- und Hörspielregisseur, und ELES-Alumnus erzählt er, was er mit seiner Kunst bewirken will, wie er damit umgeht ein jüdischer Künstler aus Israel in Deutschland zu sein und davon, wie sich all das ständig verändert. Es geht um Erfahrungen mit dem Label „jüdisch“, um „Streicheltiere“ und um jüdisch-muslimische Allianzen.

Nachdem Noam Brusilovsky die Thelma Yellin High School of the Arts besuchte, zog er 2012 nach Berlin, dort studierte er Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Sein Theaterstück „Woran man einen Juden erkennen kann“ gastierte 2015 auf dem Körber Studio Junge Regie in Hamburg und wurde 2016 als Hörspiel des Deutschlandfunk produziert. Für den SWR inszenierte er 2017 das Hörspiel „Broken German“. Noam wurde mit seiner autobiografischen Solo-Performance „Orchiektomie rechts“ auf das Festival „Radikal jung“ am Münchner Volkstheater eingeladen (2018) und gastierte damit im selben Jahr auch beim Festival „Fast Forward“ am Staatsschauspiel Dresden.

Seine Hörspiele wurden in allen ARD-Sendern ausgestrahlt und mehrfach ausgezeichnet: Deutscher Hörspielpreis der ARD 2017 für „Broken German“, Hörspiel des Monats der Akademie der darstellenden Künste für „We Love Israel“ und Nominierung dieser Serie für „Hörspiel des Jahres“ 2018 und für den „Prix Europa“ 2019. 2018 wurde er mit seiner Solo-Performance „Orchiektomie rechts“ in der Kategorie „Nachwuchs Autor des Jahres“ in der Kritiker*innenumfrage von Theater heute nominiert.

Für weitere Infos zu Noams spannender Arbeit und inspirierenden Werken, besucht unbedingt seine Webseite: https://www.noam-brusilovsky.com/

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

*Das Video zu Noam Brusilovsky’s Projekt „Orchiektomie rechts“ wurde von Josephin Hanke produziert.  Für weitere Informationen zu ihrer Arbeit über Instagram @josephin_hanke. Webseite folgt

**Den vollständigen Beitrag zu Noams Stück „Gehörlosen-Hörspiel“ im Münchner Volkstheater, gibt es in der BR-Mediathek: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-statt-hoeren/gehoerlosen-hoerspiel-am-volkstheater-100.html

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Video-Portrait: DAGESH im Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann

Kick-Off zur neuen DAGESH Video-Portrait Reihe mit jüdischen Künstler*innen macht niemand geringeres als die großartige Dramatiker*in und Novelist*in, Sasha Marianna Salzmann!

Es geht um die Bedeutung und Entwicklung dessen selbstbestimmten jüdischen, queeren, migrantischen Identität(en) im heutigen Deutschland, über die inner-jüdischen Generationskonflikte die darin bestehen, und darüber was Kunst und Aktivismus mit all dem eigentlich zu tun hat. Wir reden auch über jüdischen Widerstand und die Bedeutung von Kunst in politischen Kämpfen sowie über Möglichkeiten und Vorbilder, wie wir in der Praxis künstlerische-politische Bündnisse schmieden können und müssen.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei diesem inspirierenden Food for Thought und freuen uns über Eure Gedanken und Eindrücke!

Sasha Marianna Salzmann ist Dramatiker*in und Novelist*in. Sasha Salzmanns Debütroman „Außer sich“ erschien 2017 im Suhrkamp Verlag und stand im selben Jahr auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. „Außer sich“ ist in 16 Sprachen übersetzt. Sasha war viele Jahre am Maxim Gorki Theater in Berlin als Dramatiker*in und Dramaturg*in tätig und hatte bis 2015 die Künstlerische Leitung des Studio Я inne. Gemeinsam mit Max Czollek initiierte und kuratierte Sasha den Desintegrationskongress (2016) und die Radikalen Jüdischen Kulturtage (2017). Sasha ist Mitbegründer*in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. 2020 ist Sasha mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste und mit der Ricarda Huch Poetikdozentur ausgezeichnet.

Für weitere Infos zu Sashas spannender Arbeit und inspirierenden Werken, besucht unbedingt die Webseite: http://sashamariannasalzmann.com/

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In einer Reihe von Video-Portraits stellen jüdische Kunstschaffende in Deutschland ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Außerdem wird über Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, inner-jüdische Debatten, und die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen sowie die Auswirkung von Rezeptionserwartungen diskutiert. Mit der neuen Video-Portrait Reihe macht DAGESH künstlerische Positionen sichtbar, die sonst oftmals überhört werden oder nicht sichtbar genug sind. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. Weitere Infos hier.


Quellen:

*KAPITEL I: Der Buchtrailer zu Sasha Marianna Salzmanns Roman „Außer sich“ wurde vom Suhrkamp Verlag zur Verfügung gestellt. Regie: Moritz Richard Schmidt. Vollständiger Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=0wrOB… Weitere Informationen zum Roman hier: http://shrk.vg/AusserSich-V

**KAPITEL II: Video-Ausschnitt: Trailer II Desintegrationskongress 6.-8. Mai 2016. Regie: Moritz Richard Schmidt. Vollständiger Trailer unter: https://youtu.be/GJMOud_ItkU

Titelbild: Elbert Besaris / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

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Asylum in Paradise. Eight Visual Artists Based in Berlin

Der Film „Asylum in Paradise“ gibt Einblick in die Arbeit von acht jüdischen Künstler*innen, die ihren (momentanen) Lebensmittelpunkt in Berlin haben. Die Filmaufnahmen dokumentieren sowohl die Arbeitsweise der jungen Künstler*innen als auch ihre Produktionsorte wie Ateliers und Ausstellungsräume. Dabei verdeutlichen die Künstler*innen ästhetische Konzeptionen ihrer Kunst ebenso wie jüdische Aspekte ihres Schaffens. Sie erzählen über Berlin als Inspirationsquelle und zugleich über die unverzichtbare internationale Verortung progressiver zeitgenössischer Kunst.

Regie und Kamera: Daniel Laufer. Konzept: Daniel Laufer und Eva Lezzi