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Multimedia & Publikationen

Mittels multimedialer Formate und Textbeiträgen von und mit Künstler*innen wollen wir gesellschaftliche Stereotype und starre Annahmen über Jüdinnen und Juden, das Judentum sowie Antisemitismus aufbrechen, um ein radikales Neudenken anzuregen.

In einer spannenden Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und Biografien zeigen Künstler*innen in Video-Interviews, Podcasts und Publikationen, wie sich für sie eine emanzipatorische jüdische Gegenwart gestaltet, und sie diese durch ihre künstlerische Praxis einfordern.

Video Portrait: DAGESH im Gespräch Sasha Marianna Salzmann
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DAGESH im Gespräch: Video-Portraits mit jüdischen Künstler*innen
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Asylum in Paradise. Eight Visual Artists Based in Berlin
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Video Portrait: DAGESH im Gespräch Sasha Marianna Salzmann

Kick-Off zur neuen DAGESH’s Portrait-Reihe mit jüdischen Künstler*innen macht niemand geringeres als die großartige Dramatiker*in und Novelist*in, Sasha Marianna Salzmann!

Es geht um die Bedeutung und Entwicklung dessen selbstbestimmten jüdischen, queeren, migrantischen Identität(en) im heutigen Deutschland, über die inner-jüdischen Generationskonflikte die darin bestehen, und darüber was Kunst und Aktivismus mit all dem eigentlich zu tun hat. Wir reden auch über jüdischen Widerstand und die Bedeutung von Kunst in politischen Kämpfen sowie über Möglichkeiten und Vorbilder, wie wir in der Praxis künstlerische-politische Bündnisse schmieden können und müssen.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei diesem inspirierenden Food for Thought und freuen uns über Eure Gedanken und Eindrücke!

Sasha Marianna Salzmann ist Dramatiker*in und Novelist*in. Sasha Salzmanns Debütroman „Außer sich“ erschien 2017 im Suhrkamp Verlag und stand im selben Jahr auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. „Außer sich“ ist in 16 Sprachen übersetzt. Sasha war viele Jahre am Maxim Gorki Theater in Berlin als Dramtiker*in und Dramaturg*in tätig und hatte bis 2015 die Künstlerische Leitung des Studio Я inne. Gemeinsam mit Max Czollek initiierte und kuratierte Sasha den Desintegrationskongress (2016) und die Radikalen Jüdischen Kulturtage (2017). Sasha ist Mitbegründer*in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. 2020 ist Sasha mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste und mit der Ricarda Huch Poetikdozentur ausgezeichnet.

Für weitere Infos zu Sashas spannender Arbeit und inspirierenden Werken, besucht unbedingt die Webseite: http://sashamariannasalzmann.com/

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Über die DAGESH Portrait-Reihe jüdische Künstler*innen im Gespräch:

In wöchentlichen Video-Portraits stellen Kunstschaffende ihre Arbeit vor und reflektieren über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Weitere Themen sind Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands, die Bedeutung des jüdischen Blicks im künstlerischen Schaffen oder die Auswirkung von Rezeptionserwartungen. Weitere Infos hier.

 

Bildrechte: Elbert Besaris / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

 

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DAGESH im Gespräch: Video-Portraits mit jüdischen Künstler*innen

Gibt es überhaupt „Jüdische Kunst“ und was verbinden jüdische Künstler*innen mit dem Begriff? Inwiefern bestimmt das eigene Jüdisch-Sein den künstlerischen Blick?

In wöchentlichen Video-Portraits stellen  jüdische Kunstschaffenden ihre Werke vor und reflektieren gemeinsam mit DAGESH über die Aneignung und Wirkungskraft des Adjektivs „jüdisch“ in der Kunstproduktion. Wir unterhalten uns über die Möglichkeiten des ästhetischen Widerstands und die Bedeutung des jüdischen Blicks in ihrem künstlerischen Schaffen.

Mit Künstler*innen aus der darstellenden und bildenden Kunst, Filmemacher*innen, Autor*innen, Kantor*innen, Klangkünstler*innen und Musiker*innen sprechen wir über die Auswirkung inner-jüdischer und nicht-jüdischer Rezeptionserwartungen, und wie sie diese durch die Kunst be- und aushandeln.

Wir fragen aber auch: Was und wie ist eigentlich jüdisches Leben heute in Deutschland? Welche Fragen und Streitpunkte werden innerhalb jüdischer Gesellschaften reflektiert? Gibt es Schnittpunkte zu anderen, nicht-jüdischen Minderheitsgemeinschaften? Und wie können künstlerische Allianzen in der Praxis aussehen, um gesellschaftsbezogene Veränderungen im Denken und im Handeln anzuregen?

Pünktlich zum Wochenende und vor Shabbat Beginn veröffentlichen wir jeden Freitag ein neues inspirierendes Video-Interview. Den wöchentlichen „Food for Thought“ stellen wir über die DAGESH Webseite, über unseren YouTube Kanal sowie über unsere DAGESH Instagram Seite zur Verfügung.

Wir freuen uns über Eure Reflektionen und Mitschauen!

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Asylum in Paradise. Eight Visual Artists Based in Berlin

Der Film „Asylum in Paradise“ gibt Einblick in die Arbeit von acht jüdischen Künstler*innen, die ihren (momentanen) Lebensmittelpunkt in Berlin haben. Die Filmaufnahmen dokumentieren sowohl die Arbeitsweise der jungen Künstler*innen als auch ihre Produktionsorte wie Ateliers und Ausstellungsräume. Dabei verdeutlichen die Künstler*innen ästhetische Konzeptionen ihrer Kunst ebenso wie jüdische Aspekte ihres Schaffens. Sie erzählen über Berlin als Inspirationsquelle und zugleich über die unverzichtbare internationale Verortung progressiver zeitgenössischer Kunst.

Regie und Kamera: Daniel Laufer. Konzept: Daniel Laufer und Eva Lezzi