Kooperation Veranstaltung

Festivals & Ausstellungen

DAGESH schafft durch Ausstellungen, Lesungen, Kunst- und Literaturfestivals, öffentliche Diskussionen und Kooperationen eine neue Sichtbarkeit für jüdische Künstler*innen.

Künstlerische Arbeiten unterschiedlicher jüdischer [post]migrantischer, [queer]feministischer, intersektionaler Perspektiven und Positionen auf unsere Gesellschaft stellen die Vielstimmigkeiten unter Jüdinnen*Juden dar. Es geht um neue Impulse und die Aufforderung zu einem Wechsel in unserem gesellschaftlichen Handeln und Denken.

 

 

Festival Jüdischer Literaturen „Verquere Verortungen“

… und immer wieder verquer! Nach der fulminanten Reihe „Jüdische Literaturen“ feierte das Festival die Vielfalt gegenwärtiger jüdischer Literaturproduktion. Zwischen dem 3. und 5. Dezember 2019 wurden Festival-Besucher*innen von 30 Autor*innen und Künstler*innen zum Erkunden unterschiedlichster Literaturen ein, zum Hören, Lesen, Diskutieren und Streiten eingeladen.

Lyrik, Prosa, Hörspiel, Typografie, Performance – in einer spannenden Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und literarischer Gattungen werden Fragen fokussiert und aktualisiert: Wie verorten sich jüdische Autor*innen in kulturellen und politischen Debatten der Gegenwart? Wie inszenieren sie das Unerwartete und Widerständige? Mit welchen literarischen Mitteln lassen sich verquere Verortungen dekonstruieren? Welche Rolle spielen religiöse Traditionen, Mehrsprachigkeit und Migration? Was bedeutet das Label »jüdisch« für die Produktion von Kunst? Und gibt es sie überhaupt, die »jüdischen Literaturen«? [mehr]

„Open, closed, open“ –  Eröffnung im Jüdischen Museum Berlin

Am 20. Juni 2019 wurde die Ausstellung „Open, Closed, Open in Anwesenheit der Künstler_innen Liat Grayver, Yair Kira und Amir Shpilman feierlich eröffnet. Die mit dem ersten DAGESH-Kunstpreis ausgezeichnete Installation setzt sich mit der Frage auseinander, was Jüdisch- Sein heute bedeutet. [mehr]

Informationen zum DAGESH-Kunstpreis sind hier zu finden.

Ausstellung „Looking back – Thinking Ahead“

Im Zentrum der Ausstellung „Looking Back – Thinking Ahead“ stehen neue Positionen zeitgenössischer, internationaler jüdischer Künstler_innen, die überwiegend in Deutschland leben. Was passiert ästhetisch, politisch, künstlerisch, wenn Akkulturation auf Desintegration trifft, Weißensee auf Bezalel, postsowjetische auf israelische Künstler_innen? Und das heute, mitten in Berlin? Die intermediale Ausstellung (Malerei, Fotografie, Installation, Video, Klangkunst) realisiert unerwartete Perspektivwechsel und verspricht einen spannungsreichen Kunstdialog. [mehr]