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Aktuelles & Presse

 

 

Identi-was? Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb
Veranstaltung
Pressespiegel: Verleihung 2. DAGESH-Kunstpreis an Taya Feldman
Presse Veranstaltung
DIGITALE PREISVERLEIHUNG: DAGESH-Kunstpreis 2021 wird am 20. Mai an Talya Feldman verliehen
Presse Veranstaltung
24.02.2021: „Kunst, Kultur und Antisemitismus“ – Live-Talk mit Mirna Funk, Leon Kahane, Mirjam Wenzel
Veranstaltung
PRESSEMITTEILUNG: Ausschreibung zum 2. DAGESH-Kunstpreis startet!
Presse
DAGESH bei den Tagen der jüdisch-muslimischen Leitkultur
Veranstaltung
Ein Jahr nach #Halle – Reflexionsimpulse für die Bildungspolitik und pädagogische Praxis
Veranstaltung
Interview mit Jo Frank in der Frankfurter Rundschau
Presse
Die neuen Flyer für „DAGESH on Tour“ sind da!
Aktuelles
Jüdische Allgemeine berichtet über „DAGESH on Tour“
Presse
PRESSEMITTEILUNG: DAGESH STARTET MIT „DAGESH ON TOUR“ EIN NEUES BILDUNGSPROGRAMM
Presse
Beitrag zu DAGESH in Politik & Kultur
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DAGESH goes Social Media!
Aktuelles
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Identi-was? Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb

Identitätspolitiken sind aktueller denn je. Sind sie ein wichtiges Werkzeug der Selbstermächtigung, um sich gegen Strukturen von Ausgrenzung und „Unsichtbarmachung“ zu wehren oder spalten sie Gesellschaft und Communities?

Im Rahmen der Langen Nacht der Ideen des Auswärtigen Amtes widmete sich DAGESH dieser Gratwanderung zwischen emanzipatorischem Prozess und toxischem Phänomen und lud zum Austausch über Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb ein. Zusammen mit Gästen aus der Kunst- und der Kulturszene sowie der Wissenschaft und den Medien diskutierten wir: Wer darf was? In welchem Namen spricht wer? Wo fängt kulturelle Aneignung an und wer definiert die Grenzen künstlerischer Freiheit? Welche Spuren hinterlassen die abstrakten Verwertungsketten öffentlich ausgetragener Identitätspolitik(en), die eine Geschichte von Gewalt und kulturellem Erbe mit sich tragen?

Mit:
Rebecca Ajnwojner, Dramaturgin
Ferda Ataman, Autorin und Publizistin
Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, Professorin Soziologie/Gender-Studies
Jo Frank, Autor, Verleger & Director of Development der Leo Baeck Foundation
Anna Hetzer, Lyrikerin
Ozan Zakariya Keskinkılıç, Lyriker & Autor

Moderation: Julia Y. Alfandari, Koordination DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext

Das Gespräch wurde am 7. Juni 2021 ab 20:30 Uhr digital auf dem YouTube-Kanal von DAGESH übertragen.

YouTube Channel von DAGESH

Rebecca Ajnwojner, Dramaturgin
© Clara Stella Hüneke

Ferda Ataman, Autorin und Publizistin
© Sarah Eick

Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, Professorin Soziologie/Gender-Studies

Jo Frank, Autor, Verleger & Director of Development der Leo Baeck Foundation
© Stephan Pramme

Anna Hetzer, Lyrikerin

Ozan Zakariya Keskinkılıç, Lyriker & Autor
© Benjamin Jenak, Veto

Presse Veranstaltung

Pressespiegel: Verleihung 2. DAGESH-Kunstpreis an Taya Feldman

Die Künstlerin Talya Feldman wird für ihre Installation „The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts“ mit dem 2. DAGESH-Kunstpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 20. Mai 2021 ab 19 Uhr digital auf dem YouTube-Kanal von DAGESH statt. Das Video hierzu können Sie hier abrufen.

Radio-Portraits über die Künstlerin wurden auf Deutschlandfunk Kultur in der Sendung „Aus der jüdischen Welt“, rbb kultur, freie-radios.net und Radio Corax ausgestrahlt.

Das deutsch-jüdisches Nachrichtenmagazin haGalil, das Online Magazin für Frauen Aviva – Berlin und das Magazin für Kunst und Leben – monopol berichteten.

Presse Veranstaltung

DIGITALE PREISVERLEIHUNG: DAGESH-Kunstpreis 2021 wird am 20. Mai an Talya Feldman verliehen

Am Donnerstag, dem 20. Mai wird die Künstlerin Talya Feldman mit dem 2. DAGESH-Kunstpreis für ihre Installation The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts ausgezeichnet. Das Thema des Wettbewerbes 2021 war „Wehrhafte Kunst“.

Der mit 7000 Euro dotierte Preis wird von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext und dem Jüdischen Museum Berlin (JMB) verliehen. Er stärkt eine neue und vielfältige Sichtbarkeit jüdischer Gegenwartspositionen und zeichnet Werke aus, die sich mit den Problemen der Gegenwart und der Frage von Zusammenleben auseinandersetzen.

Die Preisträgerin Talya Feldman untersucht in ihrer multimedialen Arbeit The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts die Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland von 1979 bis heute. Sie präsentiert Sprachaufnahmen von Überlebenden rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie von Familien der Terroropfer und Initiativen, die gegen rechten Terror kämpfen.

Die raumgreifende Installation versammelt Dutzende von Stimmen aus 18 Städten, in denen Attentate und Anschläge stattgefunden haben – von der Ermordung von Raúl Garcia Paret und Delfin Guerra in Merseburg im Jahr 1979 bis zu den Morden an Ferhat Unvar, Said Nesar Hashemi, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin in Hanau im Jahr 2020.

Die Ausstellung stellt eine Landkarte Deutschlands mit Grundrissen der 18 Städte dar. Auf von der Decke hängenden Netzen – einem Material, das im Gerüstbau zum Schutz von Passanten vor herabfallenden Trümmern verwendet wird – sind Smartphones integriert, die in Sprachbotschaften die Überlebenden und Betroffenen der Anschläge zu Wort kommen lassen. Die Stimmen kommunizieren in einer komplexen Synchronisierung auf Deutsch, Türkisch, Englisch, Spanisch, Hebräisch und Französisch miteinander und bilden ein akustisches und auch visuelles Netzwerk: Die auf den Displays visualisierten sichtbaren Klangwellen verweisen nicht nur auf das ursprüngliche Format der Botschaften, die als Audiodateien über die sozialen Medien  verschickt wurden, sondern pulsieren wie Herzschläge, die zwischen den Menschen widerhallen und an die Gewalt und deren Opfer über Zeit und Raum hinweg erinnern.

Aus der Perspektive der betroffenen Menschen zeigt Talya Feldman, wie groß die Traumata für das Umfeld der Opfer auch nach den Anschlägen sind – bis heute. Die Stimmen in der Installation thematisieren auch die Rolle von Polizei, Verfassungsschutz und Justiz, die sich in zahlreichen Fällen zu spät und nicht ausreichend auf die Täter aus rechten Netzwerken konzentrierten. So wurden bereits 1980 im Fall der Ermordung von Shlomo Lewin und Frida Poeschke die Täter zunächst im Umfeld der Opfer gesucht, obwohl verschiedene Hinweise für rechtsextreme Täter sprachen. Nicht zuletzt die Anschlagsserie des NSU und die Anschläge von Halle und Hanau haben gezeigt, wie mangelhaft der Schutz vor und die Aufarbeitung von rechtem Terror in Deutschland nach 1945 funktioniert hat. Diese Kontinuität macht Talya Feldmans Installation erfahrbar.

Die Installation wird vom 21. Mai bis zum 1. August in der Eric F. Ross Galerie im Libeskindbau des Jüdischen Museums Berlin ausgestellt.

 

Talya Feldmans Arbeit The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts wurde aus 60 Einreichungen zum Thema „Wehrhafte Kunst“ von einer achtköpfigen Jury ausgewählt.

Der DAGESH-Kunstpreis und die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin werden durch eine Förderung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin ermöglicht.

Weitere Informationen zur Künstlerin und zur Ausschreibung des 2. DAGESH-Kunstpreis finden Sie >>hier

Presse-Kontakt:

Stephanie Haerdle
DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext
Presse & Kommunikation
Tel. 0174-3772 897 | haerdle @ leo-baeck-foundation.de | dagesh.de

 

Was? Wann? Wo?

ÖFFENTLICHE DIGITALE PREISVERLEIHUNG AM 20. MAI

Beginn: 19 Uhr

Link: https://www.youtube.com/channel/UCOTMXNHrwim4HiWpE558VWg/featured

Begrüßung und Preisverleihung von Hetty Berg, Direktorin des Jüdischen Museums Berlin

Virtuelle Tour durch die Ausstellung mit der Künstlerin Talya Feldman, Julia Y. Alfandari, Programmkoordinatorin von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext, und Gregor H. Lersch, Leiter Ausstellungen und Kurator, Jüdisches Museum Berlin

Überlegungen zu „Wehrhafter Kunst“ und Verabschiedung von Jo Frank, Geschäftsführer von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext/ Director of Development der Leo Baeck Foundation

Die Preisverleihung findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Informationen zur Ausstellung im Überblick

Wann: 21. Mai bis 1. Aug 2021

Eintritt:frei

Wo:

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Zum Lageplan

Veranstaltung

24.02.2021: „Kunst, Kultur und Antisemitismus“ – Live-Talk mit Mirna Funk, Leon Kahane, Mirjam Wenzel

Von der Fassbinder-Kontroverse und Günter Grass bis zum Zentrum für Politische Schönheit und Lisa Eckhart – Antisemitismus-Debatten haben auch im Bereich von Kunst und Kultur eine lange Tradition. Bei all diesen Kontroversen geraten jüdische Perspektiven und antisemitische Erfahrungen Jüdischer Künstler*innen viel zu oft in den Hintergrund.

Welche Erfahrungen machen jüdische Künstler*innen im Hinblick auf Kritik und Vermarktung? Wie gelingt es, jüdischen Pluralismus in die Mehrheitsgesellschaft zu tragen, deren Rezeptionserwartung oft durch Stereotype und Vorurteile geprägt ist? Welche Folgen hat das „Label jüdisch“ und gibt es überhaupt „jüdische Kunst“ und „jüdische Künstler*innen“? Was ist das Problematische an der „Initiative GG 5.3. Weltoffenheit“ und wie positionieren sich die Gäste zur Debatte rund um Zensur und Cancel Culture, die häufig auf das Formulieren von Antisemitismus folgt?

Wir laden Mirna Funk, Leon Kahane und Prof. Dr. Mirjam Wenzel am 24. Februar (18:30 bis 19:30 Uhr) zum Austausch über all diese Fragen.

Unsere Gäste:

Prof. Dr. Mirjam Wenzel promovierte am Institut für Deutsche Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum deutschsprachigen Holocaust-Diskurs der Sechziger Jahre. Von 2007 bis 2015 verantwortete sie im Jüdischen Museum Berlin als Leiterin der Medienabteilung die Vermittlung von jüdischer Geschichte und Kultur in digitalen und gedruckten Medien. Seit 2016 ist Wenzel Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt. Sie ist Autorin und Mitherausgeberin zahlreicher Bücher und Publikationen zur deutsch-jüdischen Kunst- und Kulturgeschichte.

Leon Kahane absolvierte eine Fotografie-Ausbildung u. a. an der Ostkreuzschule für Fotografie Berlin und studierte Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin. Themen seiner Videoarbeiten, Fotografien und Installationen sind u. a. Migration und Identität und die Auseinandersetzung mit Mehr- und Minderheiten in einer globalisierten Gesellschaft. Zuletzt waren seine Arbeiten in der Kunsthalle Wien, bei der 6. Moskau Biennale und in der Ausstellung „Looking Back – Thinking Ahead“ von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext in Berlin zu sehen.

Mirna Funk ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie studierte Philosophie und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und macht derzeit ihren Master. Ihr Debütroman „Winternähe“ (S. Fischer Verlage) wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Ihr neuer Roman „Zwischen Du und Ich“ (dtv) erscheint diesen Monat. Funk ist Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext und ein Abend im Rahmen des ELES-Aktionsprogramms Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft.

Das Gespräch wurde live auf den Facebook-Seiten von ELES und DAGESH gestreamt. Das Video ist jetzt auf dem YouTube-Kanal von ELES und DAGESH veröffentlicht.

Links zum YouTube-Video:
https://youtu.be/xfX8FFrb0Ek

Presse

PRESSEMITTEILUNG: Ausschreibung zum 2. DAGESH-Kunstpreis startet!

Thema des Wettbewerbs: „Wehrhafte Kunst“

Ab sofort können sich Künstler*innen um den 2. DAGESH-Kunstpreis bewerben. Mit dem Preis zeichnen das Jüdische Museum Berlin und DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext Kunstwerke aus, die sich mit jüdischen Gegenwartspositionen und -erfahrungen sowie mit Fragen zur Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels auseinandersetzen. Eine prominent besetzte Jury entscheidet über die Vergabe des Preises. Die mit 7000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Mai 2021 im Rahmen von »TRANSITIONS. Festival Jüdischer Gegenwartskünste« mit einem Festakt im Jüdischen Museum Berlin gewürdigt. Das ausgezeichnete Kunstwerk wird im Jüdischen Museum Berlin ausgestellt.

DAGESH und das Jüdische Museum Berlin rufen Künstler*innen dazu auf, Kunstwerke zu konzipieren, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Was setzen Künstler*innen aus einer jüdischen Perspektive der Gegenwart entgegen? Welche Rolle spielt eine widerständige und wehrhafte Haltung? Wie zeichnet sich die Wehrhaftigkeit von Kunst aus und was bedeutet die Selbstermächtigung jüdischer Gegenwartspositionen?

Der Preis richtet sich an professionell arbeitende Kunstschaffende zwischen 25 und 40 Jahren. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2021. Erwünscht sind Einreichungen aus dem Bereich der Bildenden Kunst, das künstlerische Medium kann frei gewählt werden. Aus allen Einreichungen nominiert eine fachübergreifende Jury ein künstlerisches Konzept als besten Entwurf.

Juror*innen sind u. a. Hetty Berg (Direktorin, Jüdisches Museum Berlin), Jo Frank (Geschäftsführer, DAGESH/Director of Development, Leo Baeck Foundation), Ilit Azoulay (Bildende Künstlerin), Noam Brusilovsky (Hörspiel-/Theaterregisseur) und Sasha Marianna Salzmann (Dramaturg*in/Schriftsteller*in).

Der DAGESH-Kunstpreis und die Ausstellung im Jüdischen Museum wird durch eine Förderung der Freunde des Jüdischen Museums ermöglicht.

 

Presse-Kontakt:

Stephanie Haerdle

Presse & Kommunikation

DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext

Treuhandstiftung der Leo Baeck Foundation

c/o Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e. V. | Postfach 210320 | 10503 Berlin

Tel. (030) 31998170-24 | haerdle@leo-baeck-foundation.de

 

Hintergrundinformation:

Jüdisches Leben in Deutschland ist heute so divers wie nie. Das spiegelt sich sowohl in den hybriden Identitäten jüdischer Künstler*innen wider, als auch in ihrer künstlerischen Praxis. Der DAGESH-Kunstpreis stärkt eine neue und vielfältige Sichtbarkeit jüdischer Gegenwartspositionen. Er macht diese sichtbar, ohne von einer harmonischen jüdischen Pluralität auszugehen. Ausgezeichnet werden Werke, die sich mit den Problemen der Gegenwart und der Frage auseinandersetzen, wie ein Zusammenleben möglich ist. Gewürdigt werden die gestalterische Erprobung, Inszenierung und Vermittlung von etwas Neuem.

2018 wurde der DAGESH-Kunstpreis erstmals verliehen. Liat Grayver, Yair Kira und Amir Shpilman erhielten die Auszeichnung für ihre interaktive Installation „Open, Closed, Open“. Das Kunstwerk setzte sich mit der Frage auseinander, was Jüdisch-Sein heute bedeutet und wurde im Sommer 2019 im Jüdischen Museum Berlin ausgestellt.

DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext bewegt sich an der Schnittstelle zwischen kultureller und politischer Bildungsarbeit. Als Plattform und Netzwerk unterstützt DAGESH junge jüdische Künstler*innen und gibt Stimmen und Ausdrucksformen zur Neudefinition eines gegenwärtigen und zukunftsgewandten jüdischen Selbstverständnisses und -bewusstseins in Deutschland einen Raum. Mit seinem internationalen Bildungsprojekt DAGESH on Tour fördert DAGESH zudem den Austausch zwischen Künstler*innen und Jugendlichen.

Details zur Ausschreibung für interessierte Künstler*innen hier:

https://dagesh.de/angebote/dagesh-kunstpreis-mit-dem-jmb/

Veranstaltung

DAGESH bei den Tagen der jüdisch-muslimischen Leitkultur

DAGESH war Teil des runden Ritter*innen-Tischs! Es ging um Radikale Vielfalt, unsere gemeinsame Kultur des Leidens, Allianzen und dabei kamen jüdisch-muslimische Albernheiten auch nicht zu kurz 😉

Danke an die Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur  und dem Dietrich-Keuning-Haus für die Einladung und die tolle Runde! Hat Spaß gemacht!

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Die Tage der jüdisch-muslimischen Leitkultur feierten vom 3. Oktober bis 9. November 2020 die Vielfalt in Deutschland. Gefeiert wurde Vielfalt, die weit  über die jüdisch, muslimische hinausgeht und die queere, kurdische, afrodeutsche, atheistische Perspektiven miteinschließt. Das Dietrich-Keuning-Haus (DKH) beteiligte sich mit einer Sonderausgabe des bundesweit bekannten Politformates Talk im DKH. Talkmaster Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani leitete die Gesprächsrunde mit Max Czollek, Idil Baydar (aka Jilet Ayse), Nes Kapucu und Julia Alfandari.

Die Veranstaltung wurde im Dietrich-Keuning-Haus aufgezeichnet und auf dem YouTube Kanal Keuninghaus to Go ausgestrahlt.

Veranstaltung

Ein Jahr nach #Halle – Reflexionsimpulse für die Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Vielen Dank an das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment – ZWST für die Einladung zum Fachsymposium2020. Eine sehr gelungene Veranstaltung mit spannenden Einblicken in die pädagogische Praxis.

Wir empfehlen: Nachschauen lohnt sich!

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Mehr über DAGESH on Tour und unsere Bildungsangebote für Lehrkräfte und alle Interessierten erfahren Sie hier: https://dagesh.de/…/juedische-kunst-und-kulturvermittlung/.

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!

Presse

Interview mit Jo Frank in der Frankfurter Rundschau

Jo Frank, Geschäftsführer von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext, sprach mit Franziska Schubert, Frankfurter Rundschau, über Antisemitismus, Bildungsarbeit, DAGESH on Tour, das Bildungsprojekt von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext, sowie die ELES-Initiative „Nie wieder?! Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“. Nachzulesen ist das Gespräch hier.

Aktuelles

Die neuen Flyer für „DAGESH on Tour“ sind da!

Ihr interessiert Euch für „DAGESH on Tour“ und wollt mehr über unser neues Vermittlungsprojekt erfahren? Wir schicken Euch gerne unsere Flyer zu. Schreibt uns: info at dagesh punkt de.

Weitere Infos zu unserem Bildungsangebot für Jugendliche hier:
https://dagesh.de/angebote/juedische-kunst-und-kulturvermittlung/

Presse

Jüdische Allgemeine berichtet über „DAGESH on Tour“

Die Jüdische Allgemeine berichtet über unser neues kulturelles Bildungsprogramm „DAGESH on Tour“. Hier der Link zum Beitrag.

Presse

PRESSEMITTEILUNG: DAGESH STARTET MIT „DAGESH ON TOUR“ EIN NEUES BILDUNGSPROGRAMM

DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext baut einen pädagogischen Schwerpunkt auf. „DAGESH on Tour“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Projekt richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren. Im Rahmen von ein- bis mehrtägigen Workshops in Schulen, Jugend- Kunst- und Kultureinrichtungen können Schüler*innen gemeinsam mit jüdischen Künstler*innen und anhand deren Kunst über persönliche und gesellschaftliche Fragen ins Gespräch kommen. „DAGESH on Tour“ nutzt die Stärken der Künste, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen und zu verändern. Durch die Begegnung und den Aus­tausch mit geschulten Künstler*innen vermittelt „DAGESH on Tour“ Wissen, zeigt unbekannte Narrative heutigen jüdischen Lebens und soll dabei Stereotype, Vorurteile sowie Antisemitismus abbauen. Ein weiteres Ziel des Programms ist es, kommunikative Prozesse für ein vielfältiges Zusammenleben in Gang zu setzen.

„Jüdisches Leben in Deutschland ist heute enorm pluralistisch. Es ist religiös wie kulturell divers, mehrsprachig und durch unterschiedliche Migrationsbewegungen geprägt. Dieser Reichtum wird innerhalb von Bildungseinrichtungen selten angemessen komplex reflektiert. Gerade die Kunst ist mit ihrer Intensität, Unmittelbarkeit und Radikalität bestens geeignet, um mit jungen Menschen brennende Fragen zu bearbeiten. Wir haben in den letzten Jahren ein exzellentes Netzwerk junger Künstler*innen aufgebaut, das wir jetzt für die Bildungsarbeit fruchtbar machen“, erläutert Jo Frank, Programmleiter von DAGESH und Director of Development der Leo Baeck Foundation.

„Bildung, Begegnung und Austausch sind in Zeiten von zunehmendem Populismus und immer offener gezeigtem Antisemitismus wichtiger denn je. Deshalb freue ich mich, dass wir als Bundesministerium für Bildung und Forschung mit ‚DAGESH on Tour‘ ein Bildungs­programm fördern, das auf innovative Weise die Kunst in den Mittelpunkt einer Auseinandersetzung mit jüdischen Perspektiven rückt. Zudem bauen wir in diesem Jahr die wissenschaftliche Forschung zu Antisemitismus mit einer neuen Förderrichtlinie aus. Das ist wichtig, um die Ursachen von Antisemitismus zu untersuchen und geeignete Gegenmaß-nahmen zu entwickeln“, erklärt Christian Luft, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

„Wir laden Schüler*innen dazu ein, gemeinsam mit Künstler*innen neue Wege zur Selbst­reflexion und Selbstermächtigung zu erforschen und Fragen zur gesellschaftlichen Mitgestaltung auszuloten. Unsere Arbeit zielt auf die gegenseitige Anerkennung sowie auf die Frage, wie wir zusammenleben wollen“, erläutert Julia Y. Alfandari, Programm­koordinatorin von DAGESH.

Zur Vermittlung zeitgenössischer jüdischer Positionen produziert DAGESH Video-Portraits, in denen Kunstschaffende wie Sasha Marianna Salzmann, Noam Brusilovsky oder Mirna Funk ihre Arbeit vorstellen und über Identitäten, Allianzen, Erfahrungen als Minderheit in der Mehrheitsgesellschaft oder Debatten zwischen verschiedenen Minderheiten reflektieren. Die Portraits werden auf der DAGESH-Webseite sowie auf YouTubeInstagram und Facebook publiziert.

Presse

Beitrag zu DAGESH in Politik & Kultur

Behrang Samsami stellte das Programm DAGESH – Jüdische Kunst im Kontext in Politik & Kultur (Ausgabe 05/2020) vor. Mit Jo Frank sprach der freie Journalist auch über DAGESH on tour, das neue Programm zur Vermittlung jüdischer Gegenwartskultur in Deutschland.

Aktuelles

DAGESH goes Social Media!

Es gibt fantastische News! DAGESH hat ein neues Instagram Profil 🍾🎉 Und neben unserer neuen schicken Webseite, haben wir jetzt auch einen YouTube Kanal eingerichtet und unsere Facebook Seite neu belebt!

Für viele spannende Updates und multimediale Beiträge folgt uns, teilt uns, liked uns. Wir freuen uns auf Euch und Eure Meinungen!